Die Linkspartei hat die SPD aufgefordert, in der Griechenland-Frage von der Bundesregierung Klarheit über etwaige weitere Hilfen einzufordern: "Wenn ich SPD-Chef wäre, würde ich alle Sondierungen abbrechen, bevor nicht alle Fakten auf dem Tisch des neu gewählten Bundestags liegen", sagte Linkspartei-Chef Bernd Riexinger "Handelsblatt-Online". Hintergrund sind Medienberichte, wonach im Zuge eines dritten Hilfsprogramms für Griechenland Konditionen bege
Die griechische Regierung hat vor einem Erstarken rechtsextremer Kräfte gewarnt, sollte die EU weiter auf striktem Sparen in den Krisenländern bestehen. Die EU dürfe keine Sparmaßnahmen fordern, die weiter gingen als die derzeitigen, sagte Innenminister Ioannis Michelakis der "Welt" im Interview: "Solche Maßnahmen stellen soziale Risiken dar und würden rechtsradikale Formierungen noch mehr verstärken", sagte er. Michelakis forderte die EU
Das nächste Rettungspaket für Griechenland nimmt Gestalt an. Nach Informationen der Wochenzeitung "Die Zeit" aus Finanzkreisen besteht es aus mehreren Elementen: neuen Hilfsleistungen der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie weiteren Hilfskrediten und Maßnahmen zur Reduzierung der Schuldenlast der Griechen. Zunächst einmal muss demnach eine Finanzlücke im laufenden Hilfsprogramm von rund vier Milliarden Euro geschlossen werden. Diese Lücke ist entsta
Griechenland kann bei der in Aussicht gestellten Verlängerung der Laufzeiten der Hilfskredite der Euro-Staaten auf einen Schuldenerlass in Höhe eines zweistelligen Milliardenbetrags hoffen. Dies ergaben Berechnungen von David Benèek und Henning Klodt vom Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) für die Wochenzeitung "Die Zeit". Die griechische Regierung hat im Rahmen ihres ersten Hilfspakets von den Euro-Staaten Kredite über 52,9 Milliarden Euro erhalten
Laut dem US-Großinvestor George Soros werde Griechenland seine Schulden "niemals zurückzahlen" können. "Jeder weiß, dass das Land seine Schulden niemals zurückzahlen kann", sagte Soros im Interview mit "Spiegel Online". "Ich weiß aus Gesprächen, dass Privatanleger in das Land zurückkehren werden, wenn der öffentliche Sektor auf Rückzahlung von Schulden verzichtet, solange Athen die Bedingungen der Troika erf&
Das pleitebedrohte Griechenland benötigt nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) weit mehr als zehn Milliarden Euro zusätzliche Hilfen in den nächsten Jahren. In der "Bild-Zeitung" (Samstagausgabe) erklärte DIW-Präsident Marcel Fratzscher: "Es steht außer Frage, dass Griechenland 2014 ein weiteres Hilfspaket braucht. Die Griechen werden auch nach 2015 noch Hilfen benötigen, die deutlich über die bi
Der Chef des Euro-Rettungsfonds ESM, Klaus Regling, geht davon aus, dass Griechenland ein drittes Hilfspaket brauchen wird. "Es ist ziemlich klar, dass sich Griechenland noch nicht wieder am Markt über eigene Anleihen refinanzieren kann", sagte Regling in einem Interview mit dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Insofern werde Griechenland ein weiteres Hilfspaket benötigen. Am Ende würden dies indes die Euro-Finanzminister entscheiden. Bei Portugal hält der
Der Finanzexperte der Unions-Bundestagsfraktion und Vorsitzende der CSU-Mittelstands-Union, Hans Michelbach, fordert von der griechischen Regierung verstärkte Anstrengungen bei der Überwindung der Staatsschuldenkrise des Mittelmeerlandes. "Athen muss seine Verschleppungstaktik bei der Umsetzung der Reformen endlich aufgeben", sagte Michelbach "Handelsblatt-Online". "Die griechische Regierung sollte daran denken: Geduld ist endlich." Michelbach warf der Reg
Selbst wenn die Troika in den kommenden Jahren die Hilfsmaßnahmen für Griechenland bis zum Äußersten ausreizen sollte, dürfte das Land die vorgegebenen Sparziele verfehlen. Dies geht aus Berechnungen der DZ Bank hervor, die der "Welt" vorliegen. "Die Berechnungen zeigen eindeutig: Auf längere Sicht ist ein Schuldenschnitt für Griechenland kaum abwendbar", sagt Daniel Lenz, Volkswirt bei der DZ Bank. Die Ökonomen der Bank haben in drei
Die Arbeitslosigkeit im krisengeschüttelten Griechenland steigt weiter: Im Juni des laufenden Jahres lag die Arbeitslosenquote bei 27,9 Prozent und hat damit ein neues Rekordniveau erreicht, wie das griechische Statistikamt Elstat am Donnerstag mitteilte. Im Mai hatte die Arbeitslosenquote noch bei 27,6 Prozent gelegen, während sie im Juni 2012 bei 24,6 Prozent lag. Insgesamt waren im Juni 1,4 Millionen Menschen in Griechenland arbeitslos. Die Zahl der Beschäftigten sank im Juni u