Anlässlich der morgen beginnenden
Ministerverhandlungen auf der UN-Klimakonferenz in Doha/Katar hat der
NABU kritisiert, dass der Großteil der Teilnehmerländer die
Fortsetzung des Kyoto-Protokolls sowie eine stärkere Reduktion der
globalen Treibhausgas-Emissionen behindert. "Statt die dramatische
Beschleunigung des Klimawandels abzuwenden, versuchen die meisten
Staaten immer noch, zusätzlichen Anstrengungen zum Klimaschutz
auszuweichen", sagte NABU-Pr&au
Doha – Anlässlich der heute in Doha (Katar)
beginnenden 18. UN-Klimakonferenz fordert der NABU von der
Staatengemeinschaft größere Anstrengungen beim Klimaschutz.
"Sowohl das Umweltprogramm der Vereinten Nationen als auch die
Weltbank haben in den vergangenen Wochen deutlich gemacht, dass sich
ein gefährlicher Klimawandel noch verhindern lässt, wenn wir
klimaschädliche Emissionen bereits vor 2020 deutlich stärker
reduzieren als bislang vereinbar
Mit Blick auf den enttäuschenden Ausgang
des UN-Gipfels Rio +20 in Brasilien kommentiert NABU-Präsident Olaf
Tschimpke das Ergebnis:
"Der Umweltgipfel ist am Ende weit unter dem Niveau dessen
geblieben, was angesichts des dramatischen Zustandes der Erde
notwendig gewesen wäre. Wie der Stern-Report und die TEEB-Studie zur
Wirtschaftlichkeit von Ökosystemen nachgewiesen haben, werden die
–Kosten des Nichtstuns– im Klimaschutz und bei der Rettung der
biologisch
Vom 20. bis 22. Juni, 20 Jahre nach
dem ersten Erdgipfel der Vereinten Nationen im Jahr 1992, findet in
Rio de Janeiro erneut ein Weltgipfel zur Nachhaltigen Entwicklung
statt. NABU-Präsident Olaf Tschimpke nimmt in seiner Funktion als
stellvertretender Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung
und als Mitglied der deutschen Regierungsdelegation an der
Rio+20-Konferenz teil.
Mit Blick auf den Gipfel nennt der NABU fünf Schwerpunktthemen für
eine globale Keh
Der NABU begrüßt das heutige
Abstimmungsergebnis im Industrieausschuss (ITRE) des EU-Parlaments
zur Energieeffizienzrichtlinie. "Brüssel zeigt damit in Sachen
Energiewende deutlich mehr Weitsicht als die Bundesregierung",
erklärt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. "Denn die Kanzlerin
lässt ihre Minister Rösler und Röttgen den Jobmotor Energieeffizienz
abwürgen, noch bevor er richtig gestartet wurde."