Untreue ist ein Gummiparagraf – dehnbar genug,
um vieles zu erfassen, aber zu weich, um für die Justiz ein
brauchbares Instrument zu sein. Es ist daher gut, dass die
Verfassungsrichter diese Vorschrift konkretisiert haben. Nicht alles,
was nach Untreue aussieht, ist auch Untreue, entschieden sie – und
erhöhten damit die Spielräume für Firmen, hohe Managerbezüge zu
zahlen. Was angemessen ist und was nicht, entscheiden mehr denn je
die Aktionäre. Die sind daf&uu
Ein wie von BDA und DGB in Anbetracht der neuen
Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts angestrebtes "Gesetz zum
Erhalt der Tarifeinheit", nach dem bei konkurrierenden Tarifverträgen
innerhalb eines Betriebs nur derjenige anwendbar sein soll, der die
größere Arbeitnehmerzahl betrifft, würde einen verfassungswidrigen
Eingriff in die Tarifautonomie darstellen. Zu diesem Schluss kommt
das Rechtsgutachten von Professor Dr. Hermann Reichold, das die dbb
tarifunio
Nordrhein-Westfalens neuer Wirtschaftsminister
Harry Voigtsberger (SPD) hat die Gewerkschaften in Deutschland vor
überhöhten Lohnforderungen in den kommenden Tarifrunden gewarnt.
"Lohnforderungen lassen sich nur Blick auf das Machbare durchsetzen.
Sonst erstickt man den Aufschwung im Keim", sagte Voigtsberger der in
Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen (Dienstagausgabe). Es
gebe auch Wirtschaftsbereiche, in denen hohe Lohnabschlüsse zum
Verlust von Arbe
Der Bonner Wirtschaftswissenschaftler Klaus F.
Zimmermann hat die Idee von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle
(FDP), qualifizierte Zuwanderer durch eine Prämie nach Deutschland zu
locken, als "sommerlichen PR-Gag" abgetan. In einem Interview des
"General-Azeigers" Bonn sagte der Direktor des Deutschen Instituts
für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin und des Bonner Instituts zur
Zukunft der Arbeit (IZA), Deutschland müsse "viel mehr unterne
Wer hat nicht schon einmal in einer stillen Stunde daran gedacht aufzuhören. Oder weniger zu arbeiten. Oder etwas anderes zu tun. Top-Manager und Top-Politiker können so etwas. Sie haben gelernt, einen Lebensplan zu entwerfen und mit ihrer Zeit sorgfältig umzugehen. Und auch flexibel zu reagieren, wenn das Schicksal die Weichen einmal anders stellt als erwartet.
Gut gefüllte Auftragsbücher, entspannter Arbeitsmarkt, satte
Gewinne – der Aufschwung ist da. Höchste Zeit, dass jetzt auch die
Löhne steigen. Wer wie Millionen IG-Metaller in der Krise auf
Lohnerhöhungen verzichtet hat, muss jetzt am Aufschwung beteiligt
werden.
Dafür sprechen nicht nur ein gesundes Gerechtigkeitsempfinden,
sondern auch handfeste wirtschaftliche Gründe: Erst wenn die
Binnennachfrage anzieht un
Gut gefüllte Auftragsbücher, entspannter Arbeitsmarkt, satte
Gewinne – der Aufschwung ist da. Höchste Zeit, dass jetzt auch die
Löhne steigen. Wer wie Millionen IG-Metaller in der Krise auf
Lohnerhöhungen verzichtet hat, muss jetzt am Aufschwung beteiligt
werden.
Dafür sprechen nicht nur ein gesundes Gerechtigkeitsempfinden,
sondern auch handfeste wirtschaftliche Gründe: Erst wenn die
Binnennachfrage anzieht un
Die Gewerkschaften lagen in der Vergangenheit manches Mal daneben,
wenn sie vor Tarifrunden mal wieder den berühmten "kräftigen Schluck
aus der Pulle" forderten, also eine spürbare Anhebung der Löhne und
Gehälter. Diesmal nicht. Angesichts der bemerkenswert robusten
Verfassung, mit der die deutsche Wirtschaft den heftigsten Einbruch
seit Kriegsende verkraftet hat, müssen in den kommenden Lohnrunden
St
Der Deutsche Journalisten-Verband hat seinen Anteil
in den Betriebsräten der Medienunternehmen deutlich verbessert. Das
ergab die Auswertung der Betriebsratswahlergebnisse vom März dieses
Jahres nach der inzwischen erfolgten Konstituierung der
Arbeitnehmervertretungen. 662 DJV-Mitglieder nehmen jetzt als
Betriebsräte die Interessen ihrer Kolleginnen und Kollegen in den
Verlagen, Sendern und Agenturen wahr. Das sind 13,7 Prozent mehr als
vor vier Jahren. "Das ist ein seh
Die ausgebrochene Sparwut gefährdet die
Leistungssicherheit. Das gilt für den gesamten öffentlichen Dienst.
Aber erst, wenn man die Entwicklung bei einzelnen Aufgaben und
Berufsgruppen genau betrachtet, wird der Ernst der Lage deutlich.
Norbert Brewer, Vorsitzender des komba Bundesfachbereichs Feuerwehr
und Rettungsdienst, stellt in einem Interview die speziellen Probleme
der Feuerwehren sowie die Erfolge und Forderungen der komba
gewerkschaft für diese Berufsgruppe dar