Für den Ehrgeiz, eine spektakuläre Übernahme
anzupacken, bezahlt Porsche bis heute. Und die Ermittlungen wegen
möglicher Börsenvergehen könnten die Aufräumarbeiten weiter verzögern
Immerhin – die Einbindung in den VW-Konzern bietet Porsche jetzt die
Chance, sich wieder auf die Rolle des Autoherstellers zu
konzentrieren. Der neue Chef Matthias Müller plant ein Feuerwerk an
neuen Modellen. Somit stehen die Chancen gut, dass die Öffentlichkeit
Eine überaus heftig geführte Tarifauseinandersetzung
zwischen den DGB-Gewerkschaften Verdi und IG Metall und dem Deutschen
Roten Kreuz (DRK) droht die Versorgung der Bevölkerung in NRW mit
Blutkonserven zu blockieren. Weil die DRK-Tochterfirma
"Blutspendedienst West eGmbH" aus der Sicht der Gewerkschaften
Dumpinglöhne für ihre 900 Beschäftigten plant, wollen Betriebsräte
vereinbarte Blutspendetermine in Großunternehmen stoppen.
Unter dem Motto "Zoll 2010. Miteinander zum
Erfolg." findet der 29. Gewerkschaftstag des BDZ Deutsche Zoll- und
Finanzgewerkschaft vom 12. bis 14. Oktober im Maritim Hotel Magdeburg
statt. Zu der Tagung werden mehr 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
sowie Gäste aus Politik, Verwaltung und Gewerkschaften erwartet. Die
Delegierten werden die beamten- und berufspolitischen Leitlinien für
die nächsten fünf Jahre festlegen und eine neue Führungsspitze
wäh
Der Verbraucherschutz droht bei Mietwagen künftig
auf der Strecke zu bleiben, befürchtet die Gewerkschaft Mess- und
Eichwesen (BTE) angesichts eines Gesetzentwurfs des
Bundeswirtschaftsministeriums zur Änderung der Eichordnung. Mit der
so genannten Reparaturnovelle soll die bislang geltende Eichpflicht
für Selbstfahrermietfahrzeuge abgeschafft werden, was die
Gewerkschaft strikt ablehnt.
"Es sprechen gute Gründe dafür, diese Autos auch weiterhin
einm
Vor den anstehenden Tarifverhandlungen hat der
Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages Hans
Heinrich Driftmann die Gewerkschaften vor überhöhten Lohnforderungen
gewarnt. Den Lübecker Nachrichten (Sonnabend) sagte er: "Wenn wir
jetzt verfrüht überhöhte Lohnforderungen erfüllen würden, dann
gefährdeten wir die Gesundung der Wirtschaft. Das kann auch nicht im
Interesse der Gewerkschaften und Arbeitnehmer sein. Ich warne
Die Verhandlungen über einen neuen
Gehaltstarifvertrag und den Manteltarifvertrag für Redakteure an
Tageszeitungen zwischen dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger
(BDZV) und den Gewerkschaften Deutscher Journalisten-Verband (DJV)
und ver.di finden in einem für die Branche extrem schwierigen
wirtschaftlichen Umfeld statt. Darauf hat der Verhandlungsführer des
BDZV, Werner Hundhausen (Bonn), anlässlich der Auftaktrunde am 14.
September 2010 in Berlin hingewies
In der heutigen ersten Verhandlungsrunde über neue
Tarifverträge für die rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure an
Tageszeitungen in Berlin haben die Zeitungsverleger tarifliche
Einbußen gefordert. Auf die Forderung des DJV nach angemessenen
Erhöhungen der Gehälter und Honorare antwortete der Bundesverband
Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) mit seiner Forderung, Mantel- und
Gehaltstarifvertrag gemeinsam zu verhandeln. Die Verleger waren nicht
bereit, sich i
"… Auch in Deutschland wächst die
Staatsverschuldung, aber im internationalen Vergleich steht das Land
relativ gut da, zumal unseren Schulden im Inland hohe Werte durch
eine breit gemischte, mittelständisch geprägte Wirtschaft sowie
milliardenschwere Guthaben im Ausland gegenüberstehen. Deutschland
ist unerwartet schnell aus der Krise gekommen und hat eine Dynamik
entfaltet, die man sonst eher den USA zugetraut hätte. Dabei hat sich
unsere Wirtschaft gar nic
Die Gewerkschaft Verdi kritisiert, dass sich
Textilketten mit ihren niedrigen Löhnen für Aushilfen immer weiter in
die "Schmuddelecke" stellten. Das sagte Verdi-Einzelhandels-Expertin
Lieselotte Hinz den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe. Die WAZ-Titel
berichten in ihrer Donnerstag-Ausgabe, dass die Modekette S. Oliver
Aushilfen im ersten Jahr nur 6,50 Euro Stundenlohn zahlt. Netto
bleiben davon nur 5,22 Euro übrig. Die Arbeitsverträge lassen zu,
dass die vereinb
Ludwig Ladzinski, Betriebsratschef der RAG, hat
indirekt mit massiven Protesten der Bergleute gegen EU-Pläne gedroht,
nach denen der deutsche Bergbau bereits 2014 auslaufen könnte.
"Brüssel ist ja auch nicht so weit weg", sagte er im
RAG-Mitarbeitermagazin "Steinkohle".
"Wenn unsere Unterstützung bei den Verhandlungen unserer Belange
in Brüssel konkret erforderlich wird, behalten wir uns geeignete
Maßnahmen vor und werden in