In der Elfenbeinküste sind mindestens fünf Frauen bei einer Kundgebung für den gewählten Präsidenten Alassane Ouattara erschossen worden. Medienberichten zufolge ereignete sich der Vorfall am Mittwoch in der nahe der Hauptstadt Abidjan gelegenen Stadt Abobo, die ein Hochburg von Ouattara ist und seit einer Woche von gewalttätigen Zusammenstößen erschüttert wird. Am Mittwoch sind Berichten der BBC zufolge ausländische Sender, sowie die Strom- und
Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat ein Ermittlungsverfahren gegen das Regime von Muammar al-Gaddafi in Libyen eingeleitet. Der Chefankläger des Gerichtshof, Luis Moreno-Ocampo, teilte am Mittwoch mit, dass das Verfahren bereits am Donnerstag eröffnet wird. Anlass zu den Ermittlungen ist der Verdacht auf Gewalttaten gegen Regierungskritiker. Der Strafgerichtshof ist aktiv geworden, als ihn der UN-Sicherheitsrat am Samstag mit der Untersuchung der möglichen Gewaltta
Bundespräsident Christian Wulff hat den libyschen Staatschef Muammar al-Gaddafi als einen "Psychopathen" bezeichnet, der sein Volk mit Gewalt terrorisiere. "Das ist Staatsterrorismus. Das ist offenkundig das Handeln, das als psychopathisch bezeichnet werden kann", sagte Wulff nach einem Treffen mit dem italienischen Präsidenten Giorgio Napolitano am Donnerstag. Zusammen mit Napolitano forderte Wulff, dass Europa konsequent und gemeinsam handeln solle, um den Mensche
Der libysche Präsident Muammar al-Gaddafi hat Osama Bin Laden und dessen Terror-Organisation Al Kaida beschuldigt, für die Proteste in Libyen verantwortlich zu sein. Dies teilte Gaddafi gegenüber dem Staatsfernsehen in einem zugeschalteten Telefongespräch mit. Er sagte, junge Leute, die unter Alkohol und anderen Drogen stünden, wären zu den Aufständen angestachelt worden. Die Demonstranten würden keine eigenen Forderungen haben, sondern von Bin Laden gelen
Der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi soll sich weiterhin im Land befinden. Das sagte der Vize-Außenminister des Landes, Chaled Kaim, am Montagabend im Staatsfernsehen und dementierte damit Gerüchte um eine Ausreise Gaddafis nach Venezuela. Der britische Außenminister William Hague hatte zuvor am Rande des Treffens der EU-Außenminister in Brüssel gemutmaßt, Gaddafi könne das Land verlassen haben. Den Regierungsangaben zufolge sollen sich neben dem Staa
Hinter den tödlichen Schüssen auf die Bundeswehr vom vergangenen Freitag steckt offenbar die Taliban. Das berichtet am Montag das Nachrichtenmagazin "Spiegel" (Onlineausgabe) unter Berufung auf erste Untersuchungsergebnisse der afghanischen Armee. Laut Brigadegeneral Zalmay Weza werde davon ausgegangen, dass der 26-jährige afghanische Soldat, der das Feuer auf die Bundeswehrsoldaten eröffnete, von den Taliban angeworben worden sei. Weza, der alle afghanischen Soldat
In der Elfenbeinküste sind am Montag bei Protesten gegen die Präsidentschaft von Laurent Gbagbo mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Augenzeugen zufolge sollen Sicherheitskräfte auf Demonstrierende geschossen haben. Am Wochenende hatte es aus dem Umfeld von Alassane Ouattara einen Aufruf zu Protesten nach ägyptischem Vorbild gegeben. Bereits am Sonntag waren dabei mehrere Menschen verletzt worden. Ouattara gilt als der Gewinner des zweiten Wahlganges der Präside
In Libyen haben Demonstranten offenbar die zweitgrößte Stadt Libyens Bengasi, Surt und weitere Städte an der Küste des Landes eingenommen. Medienberichten zufolge streben die Protestierenden nun die Einnahme der Hauptstadt Tripolis an. Teile der Armee im östlichen Libyen sollen sich mit den Demonstranten fraternisiert haben. Tim Niblock, ein britischer Libyen-Experte von der University of Exeter, äußerte die Ansicht, dass Präsident Muammar al-Gaddafi off
In Libyen sind offenbar Dutzende Ausländer bei Razzien durch libysche Sicherheitskräfte festgenommen worden. Medienberichten zufolge sollen Tunesier, Ägypter, Sudanesen, Syrer, Türken und Palästinenser in mehreren Orten des Landes aufgegriffen worden sein. Ihnen werde den Informationen nach vorgeworfen, einem ausländischen Verschwörernetz anzugehören. Dieses werde wiederum beschuldigt, die instabile Situation im nordafrikanischen Staat hervorgerufen zu hab
Bei den blutigen Protesten in Libyen sollen offenbar mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen sein. Seit Dienstag haben Medienberichten unter Berufung auf Informationen der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) zufolge mindestens 104 Menschen ihr Leben verloren. Die Zahl beruhe auf Aussagen von Ärzten und Augenzeugen, hieß es von Human Rights Watch. In Libyen kommt es seit mehreren Tagen zu Protesten gegen die Regierung von Staatschef Muammar al-Gaddafi. Die Demonstrante