Nach dem Ende des Bürgerkriegs in der Elfenbeinküste will Präsident Alassane Ouattara das Land wieder befrieden. Dabei zähle die Sicherheitslage und die Wirtschaft zu den dringendsten Prioritäten. In maximal zwei Monaten werde diese Krise überstanden sein, erklärte Ouattara am Mittwoch. Zunächst werde man in der Hauptstadt Abidjan beginnen und anschließend auch in den ländlichen Gebieten den Frieden wieder herstellen. Zuerst müssten allerdi
Die Europäische Union (EU) will die von dem Machtkonflikt der vergangenen Monate zerrüttete Elfenbeinküste zunächst mit 180 Millionen Euro unterstützen. Wie EU-Entwicklungskommissar Andris Piebalgs am Dienstag mitteilte, solle das Geld in "fundamentale soziale Bedürfnisse" wie Gesundheit, Wasser und Hygiene sowie in die Landwirtschaft investiert werden. Zudem sollen damit die ivorischen Schulden bei der Europäischen Investitionsbank abgetragen werden.
In der Elfenbeinküste haben sowohl der ehemalige Präsident Laurent Gbagbo als auch der international anerkannte Präsident Alassane Ouattara zur Waffenruhe aufgerufen. Nach seiner Festnahme am Montag forderte Gbagbo seine Anhänger in einer kurzen Fernsehansprache auf, die Waffen niederzulegen, "damit das Land schnell zur Normalität zurückkehrt". Ouattara forderte später ebenfalls ein Ende der Gewalt. Die Festsetzung Gbagbos wertete er zudem als den &qu
Den blutigen Machtkampf um das Präsidentenamt in der Elfenbeinküste hat der abgewählte ivorische Präsident Laurent Gbagbo verloren: Französischen Elitesoldaten ist es am Montag gelungen, Gbagbo in seiner Residenz in Abidjan festzunehmen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hätten Einheiten der UNO-Mission UNOCI und Frankreichs in der Nacht zu Montag erneut den Bunker auf dem Gelände des Präsidentensitzes angegriffen, in dem sich Gbagbo seit gut
In der syrischen Stadt Daraa haben am Samstag Sicherheitskräfte auf einen Trauerzug geschossen. Dies berichten verschiedene Medien unter Berufung auf Augenzeugen. Dabei seien mindestens zwei Menschen verletzt worden. Die Sicherheitskräfte versuchten, den Trauerzug, der sich nach der Beerdigung von am Freitag getöteten Demonstranten gebildet hatte, mit scharfer Munition und Tränengas aufzulösen. Die pro-demokratischen Demonstranten in der Stadt im Süden des Landes ha
Im Jemen hat es am Montag erneut schwere Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und hunderten Demonstranten gegeben. Medienberichten zufolge sollen in der Stadt Taiz dabei bis zu 17 Demonstranten ums Leben gekommen sein. Hunderte weitere seien verletzt worden. In der Stadt Hudaida im Westen des Landes soll es mindestens 40 Verletzte gegeben haben. Die Gewalt soll Augenzeugen zufolge dabei von Sicherheitskräften in Zivil und Uniform ausgegangen sein. Diese hätten das
In der Elfenbeinküste halten die schweren Kämpfe zwischen Soldaten des international anerkannten Wahlsiegers Alassane Ouattara und des abgewählten Machthabers Laurent Gbagbo weiterhin an. Im seit Donnerstag umkämpften Regierungssitz des Landes, der Stadt Abidjan, begann am Montag ein neuer Angriff von Outtaras Truppen gegen Gbagbo. Schwer bewaffnete Soldaten drangen dabei mit einem Konvoi aus mehreren Dutzend Fahrzeugen in die Stadt ein. Es sollte, so Stimmen aus dem Lager Ou
Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat am Sonntag einen Brief vom irakischen Premierminister Nuri al-Maliki erhalten, in dem dieser seine Solidarität gegenüber Syrien erklärt hat. Wie die syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete, erklärte al-Maliki in dem Brief, dass der Irak an der Seite Syriens stehen würde und sich von den "Verschwörungen", die das Land zu destabilisieren versuchen, distanziere. Syrische Behörden hatten zuvor erklä
In Syrien haben sich nach dem Freitagsgebet erneute Proteste gegen den Präsidenten Bashar al-Assad formiert, wobei offenbar mehrere Menschen getötet wurden. Medienberichten zufolge gingen im ganzen Land tausende Menschen auf die Straße und folgten den Aufrufen von Aktivisten zu einem "Tag der Märtyrer". Indem sie Rufe wie "Wir wollen Freiheit" und "Das Blut der Märtyrer war nicht umsonst" skandierten, gedachten sie den 70 seit Beginn der Pr
Der Armeechef des ehemaligen Präsidenten Laurent Gbagbo hat am Donnerstag Zuflucht im Haus des südafrikanischen Botschafters gesucht. Wie das südafrikanische Außenministerium am Donnerstag mitteilte, wurde der Befehlshaber von seiner Familie begleitet. Unterdessen haben die Anhänger des im November gewählten und von den Vereinten Nationen (UN) anerkannten Präsidenten Alassane Ouattara weitere Teile des Landes erobert. Medienberichten zufolge wurden seit Beginn