Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, sagte am Sonntag, dass das Blutvergießen nicht umsonst gewesen sei. Am heutigen Sonntag hatten tausende Palästinenser versucht, die israelischen Grenzen mit dem Libanon und Syrien zu stürmen. Hintergrund ist der sogenannte Nakba-Tag, der Tag der Katastrophe. Dieser Begriff wird von den Palästinensern für die Staatswerdung Israels im Jahre 1948 verwendet. Bei den Demonstrationen und Protes
In Syrien haben Regierungstruppen unter Machthaber Baschar al-Assad in der Nacht zum Samstag die Küstenstadt Banias gestürmt. Medienberichten zufolge seien die Soldaten mit Panzern in sunnitische Bezirke vorgedrungen, Stadtteile mit alawitischer Bevölkerung seien offenbar nicht betroffen. Erst am Freitag war es zu erneuten Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten gekommen, 27 Regime-Gegner sollen dabei getötet worden sein. Seit Beginn der Protes
Die Vereinten Nationen (UN) haben große Sorge über den Umgang der bahrainischen Regierung mit den Demonstranten geäußert. Am Donnerstag sprachen sich UNO-Vertreter, darunter auch Generalsekretär Ban Ki-Moon, gegen die Verhaftung hunderter Demonstranten, die Verfolgung medizinischer Fachkräfte, sowie die Verurteilung von vier Demonstranten zum Tod aus. Die Prozesse wurden dabei hinter verschlossenen Türen abgehalten. "Die Anwendung der Todesstrafe ohne re
Der britische Premierminister David Cameron hat das scharfe Vorgehen gegen Demonstranten in Syrien verurteilt. "Es ist eine völlig skandalöse und inakzeptable Situation zu sehen, wie das Regime so viele seines eigenen Volks tötet", sagte Cameron in einer Sendung des britischen Senders BBC. Auf die Frage, weshalb Großbritannien in Libyen interveniert, jedoch nicht in Syrien, antwortete der Premierminister, es gebe einige Unterschiede zwischen den beiden Ländern
Bei einem Luftschlag der Nato ist offenbar der jüngste Sohn Gaddafis, Saif al-Arab, ums Leben gekommen. Ein libyscher Regierungssprecher teilte mit, dass Saif al-Arab bei einem Raketenangriff am späten Samstagabend getötet worden sei. Auch drei Enkel des libyschen Machthabers seien bei dem Luftschlag ums Leben gekommen. Sowohl Gaddafi als auch seine Frau, die sich zum Zeitpunkt des Angriffs im Gebäude aufhielten, seien allerdings unverletzt, hieß es. Die Nato bestä
In einer Fernsehansprache am Samstagmorgen (Ortszeit) hat sich der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi für einen möglichen Waffenstillstand mit der Nato bereit erklärt, während er eine Ausreise kategorisch ablehnte. "Libyen ist für einen Waffenstillstand bereit, der aber nicht einseitig sein kann", so der Machthaber in seiner knapp einstündigen Ansprache. Nach mehreren Rückschlägen für die Truppen Gaddafis herrscht nun eine Pattsituation
Der syrische Oppositionsführer Anas al-Abdah, Mitbegründer der Gruppe "Bewegung für Gerechtigkeit und Entwicklung", hat Staatschef Baschar al-Assad mit dem libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi verglichen. "Baschar al-Assad versucht in Gaddafis Fußstapfen zu treten. Die Verfolgung von Zivilisten hat dramatisch zugenommen", sagte er dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Assad und seine Schergen verfolgen eine Taktik der Einschüchterung: Pa
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat von der internationalen Staatengemeinschaft eine einheitliche Haltung für Sanktionen im Syrien-Konflikt gefordert. Das gewaltsame Vorgehen gegen Demonstranten müsse Sanktionen für die Regierung in Damaskus nach sich ziehen, sagte Westerwelle am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". Als Optionen stehen Reisebeschränkungen für Verantwortliche des Assad-Regimes, das Einfrieren von Vermögenswerten sowie ein Waffe
Im Nordwesten Pakistans sind am Donnerstag mindestens 33 Aufständische durch Sicherheitskräfte getötet worden. Nach Angaben eines lokalen Nachrichtensenders seien mindestens sechs Kämpfer in einem Stammesgebiet an der Grenze zu Afghanistan getötet worden. Zudem hätten Sicherheitskräfte mit Kampfhubschraubern Verstecke der Aufständischen beschossen. Dabei seien mindestens 27 weitere Menschen ums Leben gekommen. Die Sicherheitskräfte hatten ihre Operati
Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), rechnet auch in diesem Jahr mit Ausschreitungen der linksextremen Szene anlässlich des 1. Mai. "Man sollte keine Krawalle herbei reden", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung". "Aber nach den Erfahrungen der letzten Jahre muss man damit rechnen, dass es nicht friedlich bleibt, sondern zu Ausschreitungen kommt." Die Herausforderung für die Polizei bestehe darin, dass parallel zur "