Der Aufenthaltsort des jemenitischen Präsidenten, Ali Abdullah Saleh, ist nach einem Raketenangriff auf den Präsidentenpalast in Sanaa unklar. Der arabische Nachrichtensender al-Arabiya berichtete am Samstag, Saleh habe den Jemen verlassen und sich ins Nachbarland Saudi-Arabien begeben, um die Verletzungen behandeln zu lassen, die er sich bei dem Angriff oppositioneller Gruppen zugezogen hatte. Offizielle Stellen im Jemen streiten dies ab. Währenddessen meldet die amtliche jemenit
Eine dreiköpfige Ermittlerkommission des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen (UN) hat sowohl den Truppen des libyschen Staatschefs Muammar al-Gaddafi als auch den Rebellen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Wie die Ermittler am Mittwoch mitteilten, hätten Regierungskräfte überdies auch Kriegsverbrechen begangen. Zudem lägen Beweise vor, dass die Rebellen ebenso Menschenrechte verletzt hätten. Dem Bericht der Ermittler zufolge hätten sich Reg
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat aufgrund der andauernden Gewalt im Jemen vor dem Ausbruch eines Bürgerkrieges gewarnt. Die Situation im Land stehe derzeit auf der Kippe und die Regierung müsse die Gewalt gegen Oppositionelle sofort einstellen, um einen Bürgerkrieg zu verhindern, verlangte Malcolm Smart, der bei der Organisation für den Mittleren Osten und Nordafrika zuständig ist. In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa hat es nach kurzzeitigen Ver
Im Jemen geht die Armee weiterhin mit großer Härte gegen Demonstranten vor. Bereits in der Nacht zum Montag haben Regierungskräfte in der Stadt Taiz ein Zeltlager von Protestierenden gewaltsam geräumt. Nach Angaben von Ärzten sollen dabei mindestens 50 Menschen getötet worden sein, berichtet die "Yemen Post". Zudem wurde nach Berichten des Fernsehsenders "Al Arabija" am Montag die Stadt Sindschibar von Kampfflugzeugen angegriffen. Mit dem Bombar
Der südafrikanische Präsident Jacob Zuma ist am Montag zu einem Kurzbesuch in Libyen eingetroffen, um im Auftrag der Afrikanischen Union (AU) einen Waffenstillstand zu verhandeln. Zuma hat sich dazu in Tripolis mit dem libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi getroffen. Südafrikanischen Angaben zufolge wollte er bei dem Gespräch eine sofortige Waffenruhe vorschlagen, um eine bessere humanitäre Hilfe im Land zu ermöglichen. Ebenso wollte Zuma die Verabschiedung von Re
Die Nato hat sich für die Luftangriffe, in deren Folge 14 Menschen, darunter hauptsächlich Frauen und Kinder, gestorben sind, entschuldigt. "Ich möchte mich aufrichtig für die neun Zivilisten, die während des Vorfalls getötet wurden, entschuldigen", erklärte der Kommandeur der Isaf-Truppen im Südwesten Afghanistans, John Toolan. Der Luftangriff auf zwei Gebäude sei notwendig gewesen, um "die Gefahr zu neutralisieren", die von f&uum
Bei erneuten Kämpfen in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind am Dienstag mindestens 38 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben von Ärzten starben 24 Anhänger des Stammesfürsten Scheich Sadek al Ahmar bei Zusammenstößen mit Sicherheitskräften. Laut dem jemenitischen Verteidigungsministerium wurden zudem 14 Soldaten getötet. Die Kämpfe dauerten auch in der Nacht zum Mittwoch weiter an. Der Stamm von al Ahmar hatte sich von Präsident Ali Abdal
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) und Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) plädieren für den Fortbestand der bislang von der Bundesbeauftragten Christine Bergmann geleiteten Anlaufstelle für Opfer sexuellen Missbrauchs. Leutheusser Schnarrenberger sagte der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochsausgabe): "Ich werde mich innerhalb der Bundesregierung für eine Fortführung der Arbeit der Anlaufstelle einsetzen."
Die seit über zwei Monaten andauernden Proteste in Syrien haben mittlerweile über 1.000 Menschenleben gekostet. Die syrische Nationale Organisation für Menschenrechte hat Medienberichten zufolge bislang den Tod von 1.062 Personen dokumentiert. Die Organisation Sawasiah spricht sogar von mindestens 1.100 getöteten Zivilisten. Weitere zehntausende Regierungskritiker seien festgenommen worden. Die Proteste in Syrien begannen Mitte März. Zunächst hatte der syrische Pr&a
Bei erneuten Kämpfen in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind am Dienstag mindestens 55 Menschen ums Leben gekommen. Wie die "Yemen Post" berichtet, soll es sich bei den Toten um mindestens 40 Stammeskämpfer und 15 Polizisten handeln. Erst am Montag waren bei einem Feuergefecht mindestens 18 Menschen getötet worden. Zu den umkämpften Plätzen in Sanaa gehört das Anwesen des Stammesführers Sadik al-Ahmar, der als potenzieller Nachfolger des seit 1978