Der Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Michael Vesper, kritisiert die Ankündigung der EU-Kommission, die Fußball-EM in der Ukraine zu boykottieren. "Um politisch Druck zu machen, ist es sogar besser, solche Ereignisse zu nutzen, um über Menschenrechtsverletzungen vor Ort zu reden", sagte Vesper dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "Das geht aber logischerweise nur, wenn man hinfährt – auch wenn es keinen Spaß macht.&
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erhöht nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" den Druck auf Kiew: Die Kanzlerin wolle in der EU dafür werben, dass alle Staats- und Regierungschefs die Fußball-EM in der Ukraine boykottieren, falls die Regierung die inhaftierte Oppositionsführerin Julija Timoschenko nicht freilasse. Die EU-Kommission hat bereits in der vergangenen Woche erklärt, dass alle 27 EU-Kommissare nicht zur EM in die Ukraine reisen
Der ukrainische Box-Weltmeister Vitali Klitschko hat die westlichen Politiker aufgefordert, Appelle zum Boykott der Fußball-EM nicht zu befolgen und stattdessen als Zuschauer in die Stadien zu kommen. "Ihr Missfallen an der Verletzung der Menschenrechte" könnten sie dann an Ort und Stelle "direkt gegenüber den ukrainischen Machthabern äußern", sagte der ukrainische Oppositionspolitiker in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus".
Der SPD-Fraktionschef im Bundestag, Frank-Walter Steinmeier, hat einen Totalboykott der Fußballeuropameisterschaft in der Ukraine strikt abgelehnt. In einem Interview mit den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe sagte er: "Die sportlichen Wettbewerbe sollten nicht in den Dienst der Politik gestellt werden. Die Europameisterschaft sollte stattfinden. Sie sollte auch in der Ukraine stattfinden". Damit würde auch den deutschen Spielern die Möglichkeit gegeben werden, "offen
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hält einen Boykott der Fußball-Europameisterschaft in der Ukraine, wie von der EU-Kommission angekündigt, für falsch. "Aber Politiker und Sportfunktionäre, die in die Ukraine reisen, müssen die Gelegenheit nutzen, um auf die schweren Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen und von der ukrainischen Regierung einen besseren Menschenrechtsschutz fordern", sagte der Generalsekretär von Amnesty-
Die Ankündigung der EU-Kommission, der Fußball-Europameisterschaft in der Ukraine geschlossen fernbleiben zu wollen, stößt in der Berliner Koalition auf ein geteiltes Echo. "Jeder muss selber entscheiden, ob er die EM-Spiele besucht oder nicht. Ich finde es richtig, dass die Kommissionsmitglieder nicht teilnehmen", sagte der CDU-Außenexperte Philipp Mißfelder "Handelsblatt-Online". Der FDP-Außenpolitiker Rainer Stinner äußert
Aus Protest gegen die Politik des ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch wird die gesamte EU-Kommission der Fußball-Europameisterschaft in der Ukraine fernbleiben. Das geht aus einer am Donnerstag von der EU-Delegation in der ukrainischen Hauptstadt Kiew veröffentlichten Erklärung hervor. Demnach habe EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso "nicht die Absicht, in die Ukraine zu reisen oder an den Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Euro 2012 te
Die gesamte EU-Kommission will der Fußball-Europameisterschaft in der Ukraine fernbleiben und damit gegen die Politik des ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch sowie gegen den Umgang mit der inhaftierten ehemaligen Ministerpräsidentin Julia Timoschenko protestieren. Dieser Entschluss geht aus einer am Donnerstag von der EU-Delegation in der ukrainischen Hauptstadt Kiew veröffentlichten Erklärung hervor. Die ukrainische Führung um Präsident Janukowitsch
Gegen einen Totalboykott oder eine Verlegung der Fußball-EM in der Ukraine hat sich der Kiewer Schriftsteller Andrej Kurkow ausgesprochen. Der 51-Jährige sagte der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe), ein solcher Boykott würde das ganze Volk der Ukraine demütigen. "Er würde dem Volk sagen: Ihr seid nichts wert." Dagegen könne das Fernbleiben ausländischer Politiker der Führung des Landes klarmachen, dass sie für Repressalien
Bei der Frage des Online-Kreditmarktplatzes
smava.de "Welchem Bundesligaverein würden Sie Ihr Geld leihen?" ist
Bayern München eindeutig die Nummer 1: Jeder Dritte würde den
Münchenern sein Geld borgen. Der aktuelle Meister Borussia Dortmund
hat das Nachsehen und belegt Platz 2. Mitleid oder auch Solidarität
zeigen die Befragten für Kaiserslautern. Der sichere Absteiger belegt
den dritten Platz im Ranking.