Innenminister Friedrich bleibt EM-Vorrunden-Spielen fern

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) wird an keinem Vorrunden-Spiel der deutschen Nationalmannschaft in der Ukraine teilnehmen. Das erfuhr die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) aus Regierungskreisen. "Der Minister will keine weitere Politisierung dieses Fußballfestes", sagte ein Sprecher des Innenministeriums der Zeitung und bestätigte damit die Informationen. Als Sportminister sei seine Teilnahme an den Vorrunden-Spielen auch nicht erforderlich. "

Polnischer Ex-Botschafter Reiter: Ukraine nicht isolieren

Der ehemalige polnische Botschafter in Berlin, Janusz Reiter, hat sich wenige Tage vor dem Beginn der Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine dafür ausgesprochen, Kiew nicht zu isolieren. Im Gespräch mit der "Märkischen Oderzeitung" sagte Reiter, dass die Ukraine Europa brauche, "um aus ihrer jetzigen wirtschaftlichen und politischen Misere herauszukommen". Ein etwaiger EM-Boykott sei deshalb keine Option, betonte Reiter. Der langjährige

Friedrich droht Vereinen mit Kostenbeteiligung bei Polizeieinsätzen

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) droht den Fußballvereinen nicht nur mit der Abschaffung von Stehplätzen, um der zunehmenden Gewalt Herr zu werden. Im "RTL Nachtjournal" schloss er am Donnerstagabend auch nicht mehr aus, den Klubs notfalls Kosten für Polizeieinsätze in Rechnung zu stellen. "Wenn Vereine die Auflagen, die wir ihnen machen und die Erwartung auch an die Sicherheit… nicht einhalten, dann muss man auch natürlich darüber na

Friedrich kündigt hartes Durchgreifen gegen Salafisten an

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hat ein "hartes Durchgreifen" gegen radikal-islamische Salafisten und gewaltsame Fußballfans angekündigt. "Man muss ganz deutlich machen: Wir dulden das nicht, diese Angriffe auf die Demokratie, auf die Freiheit", sagte Friedrich anlässlich der Innenministerkonferenz. "Ich glaube, wir müssen mit aller Härte und unter Ausschöpfung aller Möglichkeiten, die wir haben, also Versammlungsrecht, Verein

SPD-Innenexperte Reichenbach lehnt elektronische Fußfessel für Hooligans ab

SPD-Innenexperte Gerold Reichenbach lehnt die elektronische Fußfessel für gewaltbereite Fußball-Fans und Hooligans als Präventionsmaßnahme ab. Er halte die Idee "für den völlig falschen Ansatz", so der Politiker gegenüber "bild.de". "Mit der elektronischen Fußfessel für Hooligans werden nur die Symptome der Gewalt im Fußball kuriert. Viel wichtiger ist, die Wurzel des Problems zu bekämpfen." Dazu m&uum

NRW-Innenminister fordert härteres Vorgehen gegen Fußball- Randalierer

Nach den Ausschreitungen bei den Bundesliga-Relegationsspielen hat der nordrheinwestfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) die Fußballvereine aufgefordert, ihre Geschäftsbedingungen zu ändern. Beim Ticketkauf sollen sich die Fans verpflichten, keine Pyrotechnik ins Stadion mitzubringen, berichtet der "Spiegel" vorab. Randalierer, die im Stadion mit bengalischen Feuern, Rauchbomben und Böllern erwischt werden, müssten dann mit empfindlichen Vertragss

Caffier fordert personalisierte Eintrittskarten bei Ligaspielen

Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Lorenz Caffier (CDU), fordert angesichts der zunehmenden Gewalt bei Fußballspielen personalisierte Eintrittskarten. "Ich bin dafür, dass künftig wie bei der Fußball-EM und der WM auch bei den Ligaspielen nur noch personalisierte Tickets verkauft werden. Durch die Sitzplatzzuordnung zu einem Namen können Gewalttäter leichter identifiziert und dadurch gegebenenfalls von ihrem Handeln abgebracht werden. Das erhöht