Der Präsident des französischen Arbeitgeberverbands Medef, Pierre Gattaz, wünscht sich für Frankreich einen Reformer wie den früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD). "Das ist mein Traum", sagte Gattaz auf die Frage, ob er sich einen Reformer wie Gerhard Schröder für Frankreich wünsche, im Gespräch mit der "Zeit". Frankreichs Präsident François Hollande müsse den politischen Mut haben, "sich für
Der französische Parlamentspräsident, der Sozialist Claude Bartolone, hat vor den Folgen des deutschen Exportbooms für den Rest Europas gewarnt. "Die Überschüsse der einen sind die Defizite der anderen", sagte Bartolone in einem Interview mit der F.A.Z. (Freitagsausgabe) und der französischen Tageszeitung "Le Monde", das er gemeinsam mit Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) gab. Dieser hielt dagegen, dass Europa von einem wettbewerbsf&a
Der französische Notenbankgouverneur Christian Noyer hat die Europäische Zentralbank (EZB) vor dem Vorwurf der Spaltung in Schutz genommen. Der EZB-Rat sei nicht zwischen Vertretern von Nord- und Südländern zerstritten, sagte Noyer der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Samstagsausgabe). "So wie ich das erlebt habe, herrschte in der vergangenen Woche Einstimmigkeit über das Prinzip einer Zinssenkung. Die Debatte drehte sich um das Timing und über die Ausgestaltun
Auf dem EU-Gipfel haben Frankreich und Deutschland noch gemeinsam Empörung gezeigt – neu aufgetauchte Dokumente werfen ein neues Licht auf die Sache: Die Franzosen arbeiten offenbar mit US-amerikanischen und britischen Geheimdiensten zusammen und liefern ihnen systematisch Informationen. Unter dem Codenamen "Lustre" hat die Regierung in Paris vor einiger Zeit einen Kooperationsvertrag – ein sogenanntes Drittparteiabkommen – mit dem Geheimdienstbündnis "Five Eyes" ge
Nach Bekanntwerden neuer, pikanter Details in der NSA-Abhöraffäre haben Deutschland und Frankreich vereinbart, die USA zur Rede zu stellen. Worte allein reichten aber nicht aus um Vertrauen wiederherzustellen, sagte Merkel in der Nacht nach ersten Beratungen mit den EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel vor Journalisten. Beim nächsten Gipfel wollen Merkel und Hollande der EU offiziell Bericht erstatten, zu welchen Ergebnissen sie gekommen sind. Der Start des EU-Gipfels in
US-Präsident Barack Obama hat mit seinem französischen Amtskollegen François Hollande telefoniert, nachdem eine offenbar weitreichende Abhöraktion des US-Geheimdienstes NSA in Frankreich öffentlich geworden war. Die beiden Staatschefs sprachen über die in der französischen Presse verbreiteten Enthüllungen, wie das Weiße Haus mitteilte. Einige Aktivitäten des US-Geheimdienstes seien "verzerrt" dargestellt worden. Andere Darstellungen
Der französische Außenminister Laurent Fabius hat den US-Botschafter einbestellt, nachdem eine offenbar weitreichende Abhöraktion des US-Geheimdienstes NSA in Frankreich öffentlich geworden war. "Diese Praktiken, die das Privatleben verletzen, sind zwischen Partnern vollkommen inakzeptabel", sagte Fabius am Rande eines EU-Treffens in Luxemburg. Die französische Regierung wolle daher eine schnelle Versicherung, dass derartige Methoden nicht mehr angewandt w&uum
Wer seine reisejournalistischen Fähigkeiten unter Beweis stellen und optimieren möchte, hat auch im kommenden Jahr wieder die Möglichkeit, dieses mit einer spannenden Reise in eine andere Kultur zu verknüpfen. Klingt das interessant, so ist das Reisejournalismus-Programm von Curso/CTR genau das Richtige.
Am Mittwoch trifft sich der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) in Paris. Gespräche wird es dort auch über die wirtschaftliche Lage des Gastgebers geben. Wirtschaftsexperten fordern schnellere und effektive Wirtschaftsreformen, damit Frankreich keine neue Eurokrise auslöst. Thomas Flury, Leiter Devisenstrategie UBS-Bank sagte "Bild am Sonntag": "Frankreich hat es verpasst, Arbeitsmarktreformen durchzuführen. Daher wird die Wettbewerbsfähigkeit eher
In Frankreich sorgt der Mitschnitt einer Versammlung von Oppositionsabgeordneten für Aufregung, in der unter anderem gefordert wurde, Hollande zu "erschießen". Das Treffen zwischen Mandatsträgern aus beiden Parlamentskammern fand zu Beginn der Woche statt und der Politiker Éric Doligé wurde anschließend unter anderem wie folgt zitiert: "Ich muss Ihnen sagen, ich habe derzeit wirklich Mordgelüste." Es gehe ihm wie den meisten Bürge