Vor dem Hintergrund des G20 Gipfels in Russland
unterstützt Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis deutscher
Hilfsorganisationen, die eindringliche Bitte an die Bundeskanzlerin
sich mit ihrem gesamten politischen Einfluss bei den G20 Staaten für
eine Friedensoffensive in Syrien einzusetzen. Diese Bitte hat
Bündnispartner World Vision in dieser Woche in einem Brief an die
Bundeskanzlerin formuliert.
Auf dem G20-Gipfel im russischen Sankt Petersburg geht das Ringen
um
Während über die Vorbereitung einer
Militärintervention in Syrien diskutiert wird, betont Handicap
International den Vorrang der dringend notwendigen humanitären Hilfe
in der Krisenregion. Die Organisation setzt sich in Jordanien, im
Libanon und direkt in Syrien für die Flüchtlinge ein. Verglichen mit
den Bedürfnissen der Menschen, die unter dem seit zweieinhalb Jahren
andauernden Konflikt leiden, sind die von der internationalen
Gemeinschaft bereit gest
Zwei Jahre nach Ausbruch des Konflikts sind mehr
als eine Million Menschen auf der Flucht vor der Gewalt in Syrien. Es
wird erwartet, dass die Zahl der Flüchtlinge bis zum Sommer auf zwei
Millionen steigen wird. Mehr als die Hälfte davon sind Kinder.
Immer häufiger erreichen die Kinderrechtsorganisation Save the
Children Berichte von Flüchtlingen, die verdeutlichen, wie dramatisch
die Situation der syrischen Kinder ist. Es sind Berichte wie diese:
Freiburg/Berlin, 19. Juni 2013. Angesichts
des zunehmenden Leids der Zivilbevölkerung drängen Diakonie
Katastrophenhilfe und Caritas international darauf, eine friedliche
Lösung des Konflikts in Syrien zu suchen und die Humanitäre Hilfe für
syrische Flüchtlinge weiter auszuweiten. Die beiden Hilfswerke
begrüßen in diesem Zusammenhang die Hilfszusagen über insgesamt
zusätzlich 425 Millionen Euro, die von den USA und Deutschland
während
Das Deutsche Kinderhilfswerk, das Deutsche Rote
Kreuz, der Internationale Sozialdienst im Deutschen Verein für
öffentliche und private Fürsorge und der Bundesfachverband
Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge fordern anlässlich des
morgigen Weltflüchtlingstages von der Bundesregierung eine Initiative
zur Änderung des Aufenthaltsgesetzes, um die Möglichkeiten zur
Familienzusammenführung von Flüchtlingskindern zu verbessern.
Was im März 2011 als Schrei nach Freiheit begann, hat sich immer mehr
zu einem blutigen und unübersichtlichen Krieg entwickelt. Christen
sind die Hauptleidtragenden und stehen zwischen allen Fronten, weil
sie sich im Krieg weder auf die Seite der Regierung, noch auf die der
islamistischen Rebellen schlagen. Viele von ihnen sind zu
Flüchtlingen geworden. Ihre Situation ist in den Medien kaum präsent,
obwohl etwa acht Prozent der Syrer Christen sind. Nun droht den
Christe
Einen Tag vor einem UN-Treffen in Genf zur
Syrienhilfe hat ÄRZTE OHNE GRENZEN von der internationalen
Staatengemeinschaft und von Hilfsorganisationen mehr humanitäres
Engagement für die Syrer gefordert. "Die Not der Menschen ist
unvorstellbar groß, und die derzeit geleistete Hilfe in Syrien selbst
und in den Nachbarländern bei weitem nicht ausreichend", sagte
Tankred Stöbe, Vorstandsvorsitzender der deutschen Sektion, am
Donnerstag bei der Vorstellu
In Syrien benötigen geschätzte 6,8 Millionen
Menschen dringend humanitäre Unterstützung, das Gesundheitssystem des
Landes ist zusammengebrochen. Rund 1,4 Millionen Syrer sind in die
Nachbarländer geflohen. Die dort angebotene Hilfe kann diesem Ansturm
an Bedürftigen nicht gerecht werden. Ärzte ohne Grenzen hat in Syrien
selbst vier Kliniken aufgebaut, mobile medizinische Teams arbeiten
zusätzlich in der Umgebung dieser kleinen Krankenhäuser. Im Ira
Nach zwei Jahren Bürgerkrieg ist die humanitäre
Situation in Syrien katastrophal. "Der Umfang der geleisteten Hilfe
liegt dramatisch unter dem, was benötigt wird", sagt Frank Dörner,
Geschäftsführer von ÄRZTE OHNE GRENZEN Deutschland. "Dass keine
politische Lösung für den Konflikt gefunden wird, kann keine
Entschuldigung für ein Versagen der humanitären Reaktion sein. Wir
rufen alle Konfliktparteien dazu auf, ein Üb