Elfenbeinküste: Gbagbo dementiert freiwilligen Amtsverzicht

Der abgewählte Präsident der Elfenbeinküste Laurent Gbagbo hat Berichte über seinen freiwilligen Rückzug aus dem Amt dementiert. Das machte der 65-Jährige am Dienstagabend in einem Telefoninterview mit dem französischen Fernsehsender LCI klar. Zuvor hatten verschiedene Medien berichtet, dass Gbagbo zum Rückzug bereit sei und sich dabei auf ein internes Papier der Vereinten Nationen (UN) berufen. Im Gespräch mit dem französischen Sender erklä

UN: Laurent Gbagbo tritt als Präsident der Elfenbeinküste ab

Der amtierende Präsident der Elfenbeinküste, Laurent Gbagbo, tritt offenbar von seinem Posten ab. Das geht Berichten des Fernsehsenders N-TV zufolge aus einem internen Dokument der Vereinten Nationen (UN) hervor. Demnach regiere Gbagbo mit dem Abtritt auf den zunehmenden militärischen Druck. Laut den Angaben habe er die UN um Schutz gebeten. Gbagbo, der sich zuvor am Dienstagnachmittag verhandlungsbereit gezeigt hatte, hält sich derzeit in Abidjan, dem Regierungssitz der Elfe

Elfenbeinküste: Gbagbo erklärt sich zu Verhandlungen bereit

In der Elfenbeinküste hat sich der abgewählte Präsident Laurent Gbagbo unter dem Druck einer Militäroffensive seines Gegners Alassane Ouattara und dem Eingreifen der Vereinten Nationen zu Verhandlungen bereit erklärt. Der Krieg sei vorbei und es werde nun über einen Waffenstillstand verhandelt, sagte der Außenminister des Wahlverlierers Gbagbo am Dienstag gegenüber dem US-Sender BBC. Zuvor hatte auch die UN in den eskalierenden Konflikt eingegriffen. UN-

UN greift in Kämpfe in der Elfenbeinküste ein

In der Elfenbeinküste hat nun auch die UN in den eskalierenden Konflikt eingegriffen. UN- und französische Militärhubschrauber griffen am Montagabend den Präsidentenpalast und die Residenz des abgewählten Staatschefs Laurent Gbagbo an und bombardierten Stellungen seiner Truppen. "Ich habe die Mission angewiesen, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um den Einsatz von schweren Geschützen gegen die Zivilbevölkerung zu verhindern", erklä

Elfenbeinküste: Weiterhin schwere Kämpfe in Abidjan

In der Elfenbeinküste halten die schweren Kämpfe zwischen Soldaten des international anerkannten Wahlsiegers Alassane Ouattara und des abgewählten Machthabers Laurent Gbagbo weiterhin an. Im seit Donnerstag umkämpften Regierungssitz des Landes, der Stadt Abidjan, begann am Montag ein neuer Angriff von Outtaras Truppen gegen Gbagbo. Schwer bewaffnete Soldaten drangen dabei mit einem Konvoi aus mehreren Dutzend Fahrzeugen in die Stadt ein. Es sollte, so Stimmen aus dem Lager Ou

Blutiger Machtkampf in Elfenbeinküste spitzt sich zu

Der blutige Machtkampf in der Elfenbeinküste spitzt sich nach Angaben verschiedener Hilfsorganisationen weiter zu. Ein Vertreter der Caritas sagte, dass "die humanitäre Lage dramatisch" sei und immer mehr Menschen entweder aus der Krisenregion flüchten oder sich in ihren Häusern verbarrikadieren. Die Versorgung der Zivilbevölkerung in Abidjan wurde seitens der Caritas mittlerweile eingestellt, da die Hilfskräfte durch die andauernden Gefechte nicht mehr zu

Elfenbeinküste: Schwere Gefechte um Abidjan

In der Elfenbeinküste sind Anhänger des international anerkannten Wahlsiegers Alassane Ouattara am Donnerstag bis in die Metropole Abidjan vorgerückt. Wie der britische Sender BBC berichtet, standen das Gebäude des staatlichen Fernsehens sowie die nördlichen Außenbezirke stark unter Beschuss. Die Aufständischen griffen zudem Gefängnisse an und befreiten deren Insassen. Sie marschierten auch in den Stadtteil Yopougon ein, wo viele der Anhänger des amt

Elfenbeinküste: Armeechef von Gbagbo sucht Zuflucht bei Diplomaten

Der Armeechef des ehemaligen Präsidenten Laurent Gbagbo hat am Donnerstag Zuflucht im Haus des südafrikanischen Botschafters gesucht. Wie das südafrikanische Außenministerium am Donnerstag mitteilte, wurde der Befehlshaber von seiner Familie begleitet. Unterdessen haben die Anhänger des im November gewählten und von den Vereinten Nationen (UN) anerkannten Präsidenten Alassane Ouattara weitere Teile des Landes erobert. Medienberichten zufolge wurden seit Beginn

UN-Sicherheitsrat beschließt Sanktionen gegen Gbagbo

Der UN-Sicherheitsrat hat Sanktionen gegen den Verlierer der Präsidentschaftswahlen in der Elfenbeinküste, Laurent Gbagbo, beschlossen. Der frühere Präsident solle demnach dem rechtmäßigen Nachfolger und Wahlsieger Alassane Ouattara das Präsidentenamt zur Verfügung stellen. So könne er die drohenden Sanktionen noch abwenden. Vor fünf Monaten hatte Ouattara die Wahl gegen Gbagbo gewonnen. Dennoch wollte dieser sein Amt nicht zur Verfügung st