Ecowas-Präsident fordert Einsatz deutscher Soldaten in Mali

Der derzeitige Vorsitzende der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) und Präsident der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara, hat den Einsatz deutscher Soldaten in Mali gefordert. "Deutschland muss sich mehr engagieren. Ich meine, auch mit Truppen", sagte Ouattara dem Nachrichten-Magazin "Der Spiegel". Die Sorge, Mali könnte zu einem zweiten Afghanistan werden, versuchte der Ecowas-Präsident zu zerstreuen. "Ich sehe keine Parallelen." De

Elfenbeinküste: Präsident Outtara ins Amt eingeführt

Der Präsident der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara, ist am Samstag feierlich in sein Amt eingeführt worden. An der Zeremonie in der ivorischen Hauptstadt Yamoussoukro nahmen rund 20 afrikanische Staats- und Regierungschefs teil, zudem der französische Präsident Nicolas Sarkozy und UN-Generalsekretär Ban Ki-moon. Mit der Amtseinführung sollen nun wieder Ruhe und Ordnung im Land einkehren. "Lasst uns den Frieden feiern, ohne den keine Entwicklung mögli

Elfenbeinküste: Präsident Ouattara will Land befrieden

Nach dem Ende des Bürgerkriegs in der Elfenbeinküste will Präsident Alassane Ouattara das Land wieder befrieden. Dabei zähle die Sicherheitslage und die Wirtschaft zu den dringendsten Prioritäten. In maximal zwei Monaten werde diese Krise überstanden sein, erklärte Ouattara am Mittwoch. Zunächst werde man in der Hauptstadt Abidjan beginnen und anschließend auch in den ländlichen Gebieten den Frieden wieder herstellen. Zuerst müssten allerdi

EU unterstützt Elfenbeinküste mit 180 Millionen Euro

Die Europäische Union (EU) will die von dem Machtkonflikt der vergangenen Monate zerrüttete Elfenbeinküste zunächst mit 180 Millionen Euro unterstützen. Wie EU-Entwicklungskommissar Andris Piebalgs am Dienstag mitteilte, solle das Geld in "fundamentale soziale Bedürfnisse" wie Gesundheit, Wasser und Hygiene sowie in die Landwirtschaft investiert werden. Zudem sollen damit die ivorischen Schulden bei der Europäischen Investitionsbank abgetragen werden.

Elfenbeinküste: Gbagbo und Ouattara rufen zu Waffenruhe auf

In der Elfenbeinküste haben sowohl der ehemalige Präsident Laurent Gbagbo als auch der international anerkannte Präsident Alassane Ouattara zur Waffenruhe aufgerufen. Nach seiner Festnahme am Montag forderte Gbagbo seine Anhänger in einer kurzen Fernsehansprache auf, die Waffen niederzulegen, "damit das Land schnell zur Normalität zurückkehrt". Ouattara forderte später ebenfalls ein Ende der Gewalt. Die Festsetzung Gbagbos wertete er zudem als den &qu

Elfenbeinküste: Ex-Präsident Gbagbo in Abidjan festgenommen ?

Den blutigen Machtkampf um das Präsidentenamt in der Elfenbeinküste hat der abgewählte ivorische Präsident Laurent Gbagbo verloren: Französischen Elitesoldaten ist es am Montag gelungen, Gbagbo in seiner Residenz in Abidjan festzunehmen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hätten Einheiten der UNO-Mission UNOCI und Frankreichs in der Nacht zu Montag erneut den Bunker auf dem Gelände des Präsidentensitzes angegriffen, in dem sich Gbagbo seit gut

Elfenbeinküste: Uno und Frankreich beschießen Präsidentenpalast

Im westafrikanischen Staat Elfenbeinküste haben Hubschrauber der Vereinigten Nationen und Frankreichs am Sonntag das Gelände des Präsidentenpalastes des abgewählten Staatschefs Laurent Gbagbo erneut unter Beschuss genommen. Ein Sprecher der UN-Mission UNOCI bestätigte die Angriffe auf die Umgebung des Palastes sowie mehrere Militärlager. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte die Angriffe in der vergangenen Woche mit dem Schutz der Zivilbevölkerung begr&uuml

Elfenbeinküste: Ouattara bittet um „Ausschaltung“ der Gbagbo-Milizen

Alassane Ouattara, international anerkannter Präsident der Elfenbeinküste, hat um die "Ausschaltung" der Milizen seines Rivalen und langjährigen Präsidenten Laurent Gbagbo gebeten. Wie die französische Zeitung "Le Monde" berichtet, hätten die französischen Anwälte Ouattaras die Vereinten Nationen und Frankreich aufgefordert, "unverzüglich die schweren Waffen zu vernichten, die Söldner Gbagbos, die eine illegale Besatzungs

Sicherheitsexperte Ischinger lobt Vorgehen der UN in Afrika

Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat die schnelle Handlungsfähigkeit des UN-Sicherheitsrats hinsichtlich der Konflikte in Libyen und der Elfenbeinküste gelobt. "Ich denke, es gab hier eine klare Entscheidung", sagte Ischinger am Donnerstag in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. Zu mehr Militäreinsätzen des Westens werde das in Zukunft aber nicht führen. Andererseits unterstrich er auch die Problematik solcher Eins

Verwirrung um Gbagbo-Rücktritt in der Elfenbeinküste

In der Elfenbeinküste gibt es Verwirrung über die Machtfrage um das Präsidentenamt. Nachdem es am Dienstag zunächst Gerüchte um einen Rücktritt des abgewählten Präsidenten Laurent Gbagbo gegeben hatte, erhebt dieser weiterhin Anspruch auf sein Amt. Er werde den Wahlsieg Alassane Ouattaras niemals akzeptieren und zurücktreten, erklärte Gbagbo in einem Telefoninterview mit dem französischen Fernsehsender LCI. Er finde es erstaunlich, wie in au