Dienstleistungswirtschaft lehnt Steuerpläne der SPD ab

Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) warnt vor den Steuerplänen der SPD. Die geplante Anhebung des Spitzensteuersatzes würde den Mittelstand hart treffen.
Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) warnt vor den Steuerplänen der SPD. Die geplante Anhebung des Spitzensteuersatzes würde den Mittelstand hart treffen.
Der BDWi begrüßt den Vorschlag von Union und FDP, die Arbeitsentgeltgrenze der geringfügigen Beschäftigung auf 450 Euro monatlich anzuheben. Von der Neuregelung sind sieben Millionen Minijobber in Deutschland betroffen.
Die Bundesregierung plant, ihren Zuschuss an die Sozialversicherung für das Jahr 2013 um fünf Milliarden Euro zu senken. Das lehnt der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) ab. Der BDWi fordert, den Spielraum für die Absenkung der Sozialversicherungsbeiträge zu nutzen.
Die parlamentarische Sommerpause ist für Abgeordnete auch Arbeitszeit. Sitzungen des Bundestages und zahlreiche Termine im Wahlkreis stehen auf der Tagesordnung. Darüber hinaus nehmen 100 Abgeordnete auf Einladung des Bundesverbandes der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) an der Aktion"Praxis für Politik"teil. Sie lernen den Betriebsalltag in einem der beteiligten Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor kennen.
Der BDWi warnt vor den negativen Auswirkungen eines allgemeinen Mindestlohnes auf den Arbeitsmarkt. Beim Bundesparteitag der CDU in Leipzig wird hierzu abgestimmt.
Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) fordert die Bundesregierung auf, den positiven Trend auf dem Arbeitsmarkt nachhaltig zu stützen. Notwendig seien der Bürokratieabbau in der Steuerpolitik und die Sicherung der Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt.
Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) hält die derzeitige Diskussion um Steuersenkungen innerhalb der Koalition für lächerlich. Eine Vereinfachung des Steuerdschungels wäre ohne Kosten zu haben und würde massiv produktive Kräfte vor allem im Mittelstand freisetzen.