Die Realität für Gläubiger Griechenlands könnte in den kommenden Wochen von schlaflosen Nächten geprägt werden. Sollten die Schuldenerleichterungen, von denen momentan die Rede ist, durchgesetzt werden, würden sich die Investitionen in den angeschlagenen GIPS-Staat laut dem IfW (Institut für Weltwirtschaft in Kiel) als sehr teuer erweisen.
Wolfgang Schäuble, der Bundesfinanzminister der BRD, hat besorgte Äußerungen zur globalen Liquiditätsschwemme der Notenbanken kundgetan. Im Grunde genommen hat Schäuble vor den Zuhörern der Atlantik-Brücke, dem Verein zur Förderung der deutsch-amerikanischen Beziehungen, auf die altbekannte Problematik im Wirtschaftssystem, der vollends auf dem Pumpkapitalismus basiert, hingewiesen.
Die Anstrengungen des chinesischen Wirtschaftsriesen und seine Stabiliserungsmaßnahmen bezüglich der eigenen Wirtschaft haben den Aktienmärkten, insbesondere dem japanischen, kräftigen Rückenwind verliehen. Sehr positiv wirkten sich auch die Steuererleichterungen aus, die der Präsident Japans, Shinzo Abe, den japanischen Unternehmen eingeräumt hat.