Aus Angst um ihre Investitionen in Millionenhöhe erwägen 23 Stadtwerke aus vier Bundesländern, sich aus einem gemeinsam Kraftwerksbau mit dem Energiekonzern RWE zurückzuziehen. Das geht aus internen E-Mails von Kommunalpolitikern und Aufsichtsratsmitgliedern hervor, aus der die "Frankfurter Rundschau" (Samstagausgabe) zitiert. Laut FR haben einzelne am Steinkohlekraftwerk Hamm beteiligte Stadtwerke Gutachten zur Rendite-Aussicht in Auftrag gegeben. Während RWE
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat offenbar mit führenden Koalitionspolitikern heimlich über die Landesbank beraten, bevor der Untersuchungsausschuss des Landtags seinen Abschlussbericht vorlegt. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer Wochenendausgabe. Nach Angaben aus Koalitionskreisen hat sich Seehofer am Samstag vergangener Woche in München mit Wirtschaftsminister Martin Zeil von der FDP, den beiden Fraktionschefs Georg Schmid (CSU)
Bayerns Landesbank hat offenbar beim Verkauf ihrer Formel-1-Anteile an einen Finanzinvestor insgesamt 67 Millionen Dollar an den Chef der Rennserie, Bernie Ecclestone, und an eine seiner Firmen gezahlt. Das geht nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Wochenendausgabe) aus Akten der BayernLB hervor, die der Münchner Staatsanwaltschaft vorliegen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Korruption beim Verkauf der Formel-1-Anteile der Staatsbank. Deren f
Nach dem Bekanntwerden der Rücktrittspläne von Bundesbank-Chef Axel Weber ist in den Reihen der SPD Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) laut geworden. So habe der Bundesbank-Präsident auf Drängen der Kanzlerin hin auf eine Kandidatur um das Amt des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) verzichtet. "Obwohl er der Kandidat der Regierung für dieses zentrale europäische Amt war, sind sämtliche europapolitischen Entscheidungen der l
Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und ehemalige DDR-Bürgerrechtler Arnold Vaatz bezweifelt, ob die arabischen Länder fähig sind zur Demokratie. "Ich fühle mich erinnert an das, was 1989 im Ostblock stattgefunden hat – unter anderem in der DDR", sagte Vaatz der "Mitteldeutschen Zeitung" angesichts der jüngsten Ereignisse. "Bisher hat allerdings keine einzige Revolution in diesen Ländern Demokratie nach sich gezog
An einem Kauf der WestLB als Ganzes sind offenbar nur noch Private-Equity-Fonds interessiert, keine anderen Banken mehr. Das berichtet die Tageszeitung "Die Welt" (Samstagausgabe). Beim Veräußerungsbeauftragten des Bundes, Friedrich Merz, seien am Freitag ausschließlich Gebote von Finanzinvestoren eingegangen, sagten mehrere mit dem Prozess vertraute Personen der Zeitung. Zu Zahl und Namen der Bieter wurde zunächst nichts bekannt. Merz hatte lediglich den Eingang
Der DAX hat den elektronischen Handel in Frankfurt am Main am Freitag mit leichten Kursgewinnen beendet. Zum Ende des Xetra-Handels wurde der DAX mit 7.371,20 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,42 Prozent im Vergleich zum Vortag. Gewinne konnten insbesondere Papiere von BMW sowie die Anteilsscheine von Daimler und VW verzeichnen. Die stärksten Verluste mussten hingegen die Aktien von ThyssenKrupp, Merck und BASF hinnehmen.
Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Axel Weber, scheidet zum 30. April diesen Jahres aus dem Amt. Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag mit. Weber war zuvor zu entsprechenden Gesprächen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammengetroffen. Weber übt das Amt des Bundesbank-Präsidenten seit 2004 aus. Seibert sprach von persönlichen Gründen Webers für die Amtsniederlegung, nannte aber keine weiteren Details. Die Nachfolge für das A
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) will am Samstag in die tunesische Hauptstadt Tunis reisen. Ziel der Reise sei die Aufnahme von politischen Gesprächen mit dem tunesischen Ministerpräsidenten Mohamed Ghannouchi, teilte das Auswärtige Amt am Freitag mit. Zudem seien Treffen mit Vertretern der ehemaligen Opposition, dem Präsidenten der tunesischen Menschenrechtsliga sowie mit Mitgliedern der tunesischen Bloggerszene geplant. Vor dem Hintergrund des aktuellen Umb
Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat die Wende im Parteienstreit über Hartz IV begrüßt. "Es ist gut, dass es die Einsicht in die Notwendigkeit eines schnellen neuen Vermittlungsverfahrens gibt", sagte Lammert den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Samstagausgabe). Zugleich bedauerte er den Zeitverlust und die Konfrontation der letzten Wochen. "Noch besser wäre es gewesen, wenn diese Einsicht schon das Scheitern der wochenlangen Verhandlungen verhind