EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen hat seinen geplanten Wechsel ins Bundesarbeitsministerium verteidigt und Spekulationen über ein angebliches Zerwürfnis mit Notenbankpräsident Mario Draghi zurückgewiesen. Asmussen sagte der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagausgabe), sein Entschluss habe ausschließlich private Gründe. "Der Dienstsitz Frankfurt und die häufigen Dienstreisen sind mit dem Familienwohnsitz Berlin und insbesondere meinen
Der ukrainische Oppositionspolitiker Vitali Klitschko hat im Falle der Unterzeichnung von Abkommen mit Russland mit Massenprotesten neuen Ausmaßes gedroht. Klitschko schreibt in einem Gastbeitrag für die "Bild-Zeitung" (Dienstagausgabe): "Wenn sich Janukowytsch auf einen Deal mit Russland einlässt, werden wir mit unseren Demonstrationen das ganze Land lahm legen. Wir lassen uns nicht davon zurück schrecken, dass der Präsident wieder seine Sicherheitskr&au
Die Finanzämter in Deutschland richten sich auf einen Ansturm von Arbeitnehmern und Rentnern zum Jahresende ein. Der "Bild-Zeitung" (Dienstagausgabe) sagte der Vorsitzende der Deutschen Steuergewerkschaft, Thomas Eigenthaler, gerade zwischen Weihnachten und Neujahr werde die Besucherzahl in den Ämtern "um bis zu 50 Prozent über dem Normalniveau liegen". Es sei vor allem damit zu rechnen, dass Bundesbürger auf den letzten Drücker ihre Steuererklär
Die HSH Nordbank soll nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagsausgabe) angeblich an Aktiengeschäften beteiligt gewesen sein, mit denen der Fiskus jahrelang geschädigt wurde. Dieser Verdacht ergibt sich laut der Zeitung aus einem internen Untersuchungsbericht, den die HSH am Dienstag ihren beiden Haupteigentümern vorlegt. Das sind die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein. Die Aktiendeals sollen den Zweck gehabt haben, von den Finanzämtern m
Siemens hat einen Großauftrag zur Produktion von Windrädern erhalten. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, habe der US-Energieversorger MidAmerican einen Auftrag über die Lieferung von 448 Windenergieanlagen mit einer Leistung von insgesamt 1.050 Megawatt erteilt. Ein Auftrag in dieser Größenordnung sei Siemens zufolge noch nie für Windkraft an Land erteilt worden. Unbestätigten Angaben zufolge soll das Auftragsvolumen mehr als eine Milliarde Dollar (etwa
Nach dem Integrationsbeauftragten geht einem Medienbericht zufolge auch der Posten des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung von der CDU zur SPD über. Laut Informationen der "Welt" wurde dies zwischen den beiden Koalitionspartnern vereinbart. Wer neuer Beauftragter wird, sei noch nicht entschieden, so die Zeitung weiter. Bisheriger Behindertenbeauftragter war der CDU-Politiker Hubert Hüppe. Er ist auch Mitglied des CDU-Vorstands und seit 2013 wieder Mitglied des Deutsch
Nach zuletzt vier Tagen mit Verlusten hat es zum Wochenbeginn an der Frankfurter Aktienbörse kräftige Kursgewinne gegeben. Zum Ende des elektronischen Xetra-Handels wurde der DAX mit 9.163,56 Punkten berechnet, ein Plus von 1,74 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Vorbörslich war der deutsche Leitindex noch unter die 9.000-Punkte-Marke gerutscht, kletterte im Tagesverlauf dann aber kontinuierlich nach oben. Die größten Gewinne gab es bei der Commerzbank, d
Der CDU-Politiker Oswald Metzger hält die Sorgen in der deutschen Wirtschaft für berechtigt, dass insbesondere durch die SPD-geführten Schlüsselministerien Wirtschaft und Energie sowie Arbeit und Soziales neue Belastungen auf die Unternehmen zukommen könnten. "Wenn die Große Koalition tatsächlich umsetzt, was im Koalitionsvertrag verankert ist, dann wird die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft in einem Ausmaß reduziert, was massiv auf
Linken-Fraktionschef Gregor Gysi sieht die Ausweitung der Zahl der Parlamentarischen Staatssekretäre durch die Große Koalition kritisch. Die Schaffung einer Vielzahl von Posten gehe zu Lasten der Steuerzahler, so Gysi gegenüber der "Saarbrücker Zeitung" (Dienstagsausgabe). "Das ersetzt im Unterschied zur Annahme der Koalitionäre keinesfalls die Politik." Union und SPD wollen insgesamt 33 Parlamentarische Staatssekretäre ernennen. Das ist eine Re
Der Arbeitgeberverband Südwestmetall hält es für problematisch, dass die SPD zwei für die Wirtschaft wichtige Großressorts in der Bundesregierung innehat. "Spätestens seit der Vorstellung des Koalitionsvertrags wissen wir, dass die Große Koalition eine teure Veranstaltung wird. Den beiden Ressorts Wirtschaft und Energie sowie Arbeit und Soziales kommt dabei aus Sicht der Wirtschaft eine Schlüsselrolle zu", sagte der Hauptgeschäftsführ