Trotz seiner Niederlage kann der parteilose Stuttgarter Oberbürgermeister-Kandidat Sebastian Turner den Quereinstieg in die Politik weiterempfehlen. "Für mich war diese Zeit eine Lern- und Erlebnisorgie", sagte Turner, der für CDU, FDP und Freie Wähler antrat, der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe). Allerdings sei "Sportsgeist" nötig, um einen harten Wahlkampf durchzustehen, so der Medienunternehmer. Den Gegnern des Bahnprojekts S
Der Grünen-Politiker Fritz Kuhn wird neuer Oberbürgermeisterwahl von Stuttgart. Kuhn setzte sich am Sonntag im zweiten Wahlgang mit 52,9 Prozent der Stimmen durch. Sein schärfster Konkurrent Sebastian Turner, der von CDU, FDP und freien Wählern unterstützt worden war, unterlag mit 45,3 Prozent. Alle anderen Kandidaten erzielten weniger als ein Prozent. Kuhn ist damit der erste grüne Rathauschef in einer Landeshauptstadt. Kuhn war von 2000 bis 2002 Bundesvorsitzender
Bei der Oberbürgermeisterwahl in Stuttgart hat am Sonntag keiner der 14 Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit erreicht, weswegen nun ein zweiter Wahlgang notwendig wird. Die meisten Stimmen erhielten nach Auszählung von 428 von 433 Wahlbezirken Fritz Kuhn von den Grünen (knapp 37 Prozent) und Sebastian Turner (gut 34 Prozent), der als parteiloser Kandidat für CDU, die FDP und die Freien Wähler angetreten war. Die von der SPD nominierte Bettina Wilhelm kam auf ru
Wenige Tage vor dem Start von Frank Mastiaux als neuer Chef des drittgrößten deutschen Energiekonzerns EnBW am 1. Oktober hat Baden-Württembergs Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) hohe Ansprüche an den ehemaligen Eon-Manager formuliert. "Wir erwarten von ihm Impulse für die Entwicklung der dezentralen Energieversorgung mit erneuerbaren Energien", sagte der schwäbische Superminister mit Sitz im EnBW-Aufsichtsrat dem "Handelsblatt"
Baden-Württembergs früherer Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) hat erstmals zu dem gegen ihn eröffneten Ermittlungsverfahren wegen Untreue Stellung bezogen und erklärt, er habe Baden-Württemberg nicht geschadet. In der "Bild-Zeitung" (Freitagausgabe) wies er den Vorwurf zurück, er habe das Land durch einen überteuerten Rückkauf der EnBW-Anteile vom französischen Stromkonzern EdF finanziell geschadet: "Ich war, bin und bleibe &uu
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) empfindet seine Macht als Bürde. "Macht fühlt sich verantwortungsvoll an. Sie ist Inspiration für Gestaltung. Aber sie ist auch eine Bürde. Wenn Entscheidungen zur Sanierung der Haushalte getroffen werden, wissen wir schon vorher, dass wir Menschen wehtun müssen", sagte Kretschmann in einem Interview mit "Bild am Sonntag". Auf die Frage, wie sehr sich sein Leben durch das
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat sich schriftlich bei FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle über dessen Kritik an einem umstrittenen Helikopter-Flug beschwert. In einem Brief an Brüderle, der der "Bild-Zeitung" (Mittwochausgabe) vorliegt, schreibt Kretschmann: "Daher möchte ich in aller Deutlichkeit mein Befremden über Ihre Äußerung vom 23. November zum Ausdruck bringen, als Sie in der Debatte zum
Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) will nach der verlorenen Volksabstimmung zu "Stuttgart 21" das umstrittene Bahn-Projekt "konstruktiv und kritisch begleiten". Das sagte Hermann, der selbst jahrelang gegen den unterirdischen Durchgangsbahnhof gekämpft hat, in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "Ich will nicht behaupten, dass mir die Realisierung von `Stuttgart 21` leichtfällt; es gibt
Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält nach dem positiven Volksentscheid zum umstrittenen Infrastrukturprojekt "Stuttgart 21" weitere Demonstrationen für überflüssig. Da das Volk seinen Spruch über den Bahnhof gemacht habe, "halte ich weitere Demonstrationen nicht für zielführend", sagte Kretschmann in einem Interview mit der "Bild am Sonntag". Der Ministerpräsident betont
Nach der Niederlage der "Stuttgart 21"-Gegner bei der Volksabstimmung über das umstrittene Bahnprojekt sieht der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) keine Grundlage mehr, gegen das Bauvorhaben anzugehen. "Also es ist doch klar, dass nach diesem Ergebnis der Volksabstimmung jemand in der Regierung keine Legitimation hat, jetzt weiter gegen dieses Projekt anzuarbeiten", sagte Hermann im Deutschlandfunk. Der Verkehrsminister kündi