Experte für Datenschutz und Informationssicherheit warnt vor neuem Beschäftigtendatenschutzgesetz

Entwurf für neues Beschäftigtendatenschutzgesetz erneut von der Tagesordnung im Bundestag genommen. / Änderungsantrag zum Datenschutzgesetz von vielen kritisiert. / Christian Volkmer, Datenschutzexperte von Projekt 29, kritisiert Entwurf. / Videokontrolle wäre weiterhin erlaubt. / Weitere Information zum Thema Datenschutz und Informationssicherheit unter: www.projekt29.de /

Neues Meldegesetz: Unsicherheit für Bürger und Unternehmen

Potsdam, 08. Juli 2012. Das neue Bundesmeldegesetz steht "kurz vor seiner Taufe". Nachdem der Bundestag das Gesetz – fast unbemerkt – verabschiedete, soll nun noch der Bundesrat (die Länderkammer) darüber befinden. Letzteres könnte sich als schwierig erweisen, denn § 44 des neuen Gesetzes ermöglicht es, dass die öffentliche Hand die im Melderegister erhältlichen Daten Dritten (v.a. Adresshändlern) gegen eine Gebühr zur Verfügung stellt.

Datenschutz-Novelle bietet Chance auf bessere Kundendaten

Datenschutz-Novelle bietet Chance auf bessere Kundendaten

Berlin, 23. April 2012. Spätestens ab dem 1. September 2012 sind Unternehmen gezwungen, bei ihren Kundendaten besonders genau hinzuschauen. Denn zu diesem Termin tritt die Novelle des Bundesdatenschutzgesetzes endgültig in Kraft. Sie hat unter anderem zur Folge, dass Werbeanrufe nicht mehr zulässig sind, wenn keine explizite Einwilligung des Kunden vorliegt. Unternehmen sollten ihre Datenbanken deshalb schon jetzt gründlich prüfen – und dies als Chance begreifen, die Qua

Deutsche Unternehmen verschlafen Datenschutz-Novelle

Deutsche Unternehmen verschlafen Datenschutz-Novelle

Berlin, 16. Februar 2012. Am 1. September 2012 treten einschneidende Änderungen im Bundesdatenschutzgesetz endgültig in Kraft. Die derzeit andauernde Übergangsfrist ist dann vorbei. Für werbetreibende Unternehmen bedeutet die Gesetzesnovelle: Daten wie etwa Telefonnummern von Privatpersonen, die sie bei Online-Aktionen ohne explizite Einwilligung zur werblichen Nutzung generiert haben, dürfen nicht mehr zu Marketing-Zwecken verwendet werden. Was viele Firmen nicht wissen