Weltweit mehren sich die Anzeichen für eine wirtschaftliche Abschwächung. Dies ist die Schlussfolgerung von Guy Wagner, Chefanlagestratege der Banque de Luxembourg, und seinem Team in der jüngsten Ausgabe der monatlichen „Investment-Highlights‘.
Seit Jahresanfang haben die chinesischen Börsen mit globalen Auswirkungen nach unten korrigiert, und auch in Japan waren die Schockwellen zu spüren. Doch gerade in dem Land, das als Synonym für eine langanhaltende Rezession und drohende Überalterung seiner Bevölkerung steht, existieren nicht unerhebliche Anlagemöglichkeiten.
Das moderate Wachstum der Weltwirtschaft verliert immer mehr an Dynamik – dies unter anderem aufgrund der rückläufigen Investitionen im Energiebereich und der schwächelnden Wirtschaft Chinas. Dies ist die Meinung von Guy Wagner, Chefanlagestratege der Banque de Luxembourg, und seinem Team in der jüngsten Ausgabe der monatlichen „Investment-Highlights‘.
Wer aktuell die Finanzzeitungen aufschlägt, wird in Artikeln, die sich mit der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung beschäftigen, immer wieder dem Begriff „Deflation“ begegnen, und zwar in Kombination mit „Angst“, „Sorge“ oder „Risiko“. Diese negativen Verknüpfungen werden dadurch verschärft, dass Mario Draghi, der Präsident der Europäischen Zentralbank, immer wieder von einem „Deflationsrisiko“ spricht, das bekämpft werden müsse.
Da die Zentralbanken