Wegen Geiselnahme: Merkel-Besuch in Ingolstadt abgesagt

Der Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Ingolstadt ist wegen der Geiselnahme im Alten Rathaus abgesagt worden. Die für Montagabend vorgesehene gemeinsame Veranstaltung von Merkel und dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) in Ingolstadt werde nicht stattfinden, wie die CSU mitteilte. Ein nach eigenen Angaben bewaffneter Mann hatte wenige Stunden vor dem Besuch der Kanzlerin im Alten Rathaus mehrere Menschen in seine Gewalt gebracht. Die Polizei ist mit ei

Seehofer will Bayern zu Zuwanderungsland für europäische Jugendliche machen

CSU-Chef Horst Seehofer will Bayern zu einem Zuwanderungsland für europäische Jugendliche machen, die in ihrer Heimat keine Jobs finden. "Wir haben hier zu wenig junge Leute, in einigen europäischen Ländern herrscht dagegen eine Jugendarbeitslosigkeit von über 50 Prozent. Um diesen qualifizierten Nachwuchs sollten wir uns stärker bemühen", sagte Seehofer der "Welt am Sonntag". Man solle diese jungen Menschen ausbilden, ihre Deutschkenntnisse

Nach der Verwandtenaffäre: Rechnungshof rügt Mängel

Der Bayerische Oberste Rechnungshof (ORH) hält dem Landtag in seinem Sonderbericht zur Verwandtenaffäre schwere Mängel im Bezahlungssystem der bayerischen Abgeordneten vor. So habe es unzureichende Kontrollen und gesetzliche Defizite gegeben, heißt es in dem 63 Seiten starken Bericht, der der "Süddeutschen Zeitung" vorliegt. Teile der Abgeordnetenfinanzierung stellen die Rechnungsprüfer grundsätzlich in Frage. Sie werfen auch die brisante Frage auf,

Ude will Klage Bayerns gegen Länderfinanzausgleich nicht zurückziehen

Bayerns SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Christian Ude, hat angekündigt, im Falle eines Wahlsieges die Klage seines Landes beim Bundesverfassungsgericht gegen den Länderfinanzausgleich nicht zurückzuziehen. "Die Klage können wir ruhig laufen lassen. Sonst würde die CSU das Gräuelmärchen erfinden, ihre Klage wäre ohne Regierungswechsel erfolgreich gewesen", sagte Ude im Interview mit dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Im

Bayerns Kultusminister: Hausaufgaben sind wichtig

Im Streit um eine mögliche Abschaffung von Schul-Hausaufgaben hat sich Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle vehement für die Beibehaltung von Hausaufgaben an Schulen ausgesprochen. Der "Bild-Zeitung" sagte Spaenle: "Hausaufgaben sind wichtig, denn sie unterstützen und vertiefen Lernprozesse, die im Unterricht eingeleitet wurden. Das sorgfältige Bearbeiten zu Hause fördert zudem die Leistungsentwicklung des Kindes und regt zu eigener, selbstständiger

Landräte fordern: Weniger Flüchtlinge nach München

Angesichts der großen Wohnungsnot werden erste Stimmen laut die fordern im Münchner Umland weniger Flüchtlinge unterzubringen. "Man müsste überlegen, die Zahl der zugewiesenen Asylbewerber im S-Bahn-Gebiet zu halbieren", sagte Fürstenfeldbrucks Landrat Thomas Karmasin (CSU) der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe). Dieses sei der am dichtesten besiedelte Raum Oberbayerns, "bei uns ist der Wohnraum am teuersten und am knappsten&quot

CSU gibt Ganztagsgarantie

Die CSU will im Fall eines Wahlsiegs bei der Landtagswahl vor allem in die Bildung investieren – insbesondere in die Ganztagesbetreuung. "Bis 2018 soll jeder Schüler bis 14 Jahre ein Ganztagsangebot wahrnehmen können", heißt in dem als Bayernplan bezeichneten Entwurf, über den die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer Montagsausgabe berichtet. Ebenso will die CSU eine Grundschulgarantie abgeben: "Jede rechtliche selbstständige Grundschule bleibt b

Hasselfeldt für Wahlkampf mit „bayerischer Brille“

Obwohl sich CDU und CSU auf ein gemeinsames Wahlprogramm verständigt haben, will die bayerische Schwesterpartei mit eigenen Themen Wahlkampf führen: "Es geht uns nicht um Konkurrenz, sondern um besondere Akzente durch die bayerische Brille", sagte CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Dass die CSU eine eigene Stimme habe, sei eine "Selbstverständlichkeit", erläuterte Hasselfeldt mit Blick auf eine CSU

Früherer Münchner OB Erich Kiesl gestorben

Der frühere Münchner Oberbürgermeister Erich Kiesl ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Wie die "Süddeutsche Zeitung" (Wochenend-Ausgabe) meldet, erlag der CSU-Politiker, der von 1978 bis 1984 an der Stadtspitze gestanden hatte, in seinem Haus einer schweren Krankheit. Von 1970 an war Kiesl Staatssekretär im Innenministerium gewesen. 1978 setzte er sich als Nachfolger von Georg Kronawitter (SPD) bei der Wahl zum Münchner Oberbürgermeister mit 51,4 Pr

Aigner: Politiker aller Parteien in Bayern haben Fehler gemacht

Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) befürwortet ein Verbot der Beschäftigung naher Verwandter im bayerischen Landtag. Es sei nicht gerechtfertigt, dass nur ihrer Partei in Bayern Vetternwirtschaft unterstellt werde, sagte die CSU-Politikerin in einem Interview mit der Illustrierten "Bunte". "Ich wehre mich dagegen, dass SPD und Grüne dieses Problem allein der CSU zuschieben. Politiker aller Parteien haben Fehler gemacht, einige gravierende. Ich finde