Hamburg, 13. Februar 2013 – Was im Dezember 2010 vom Ausschuss für Bankenaufsicht unter dem Titel "Basel III" initiiert wurde, führt bei deutschen Finanzinstituten zu einem personellen Engpass. Aufgrund der zahlreichen neuen Anforderungen im Meldewesen oder Risikocontrolling benötigen Geldhäuser zusätzliche qualifizierte Mitarbeiter, die in der Lage sind, die neuen Vorgaben umzusetzen.
"Der Umsetzungsaufwand ist enorm und die intern vorhandenen Mitarbeite
94 Prozent der Entscheider in Kreditinstituten sehen die Bankenregulierung als größte Herausforderung für die kommenden drei Jahre. Vor allem Basel III und MaRisk machen ihnen zu schaffen. Durch die strengeren Auflagen der Regulierer müssen fast ebenso viele Kreditinstitute (93 Prozent) ihre IT und ihre Geschäftsprozesse stärker standardisieren. Das zeigt die Studie "Branchenkompass 2012 Kreditinstitute" von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit
+++ Banken unterschätzen Tragweite von professionellem Datenmanagement – speziell für die Umsetzung der neuen regulatorischen Vorgaben+++ Durch professionelles Datenmanagement lassen sich 15 – 20 Prozent der operativen Kosten einsparen
79 Prozent der befragten Institute erwarten, dass sich Kredite mit festen Laufzeiten von mehr als einem Jahr durch Basel III verteuern werden. Dabei geht die Mehrheit der befragten Fach- und Führungskräfte davon aus, dass die Mehrkosten, die durch die Umstellung auf die strengeren Eigenkapital- und Liquiditätsanforderungen entstehen, an die Kunden zumindest teilweise weitergereicht werden können. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „banking insight“, die von der Unternehmens
Die Klarstellungen zum Thema Saldierung von Finanzinstrumenten nach IAS / IFRS (IAS 32) und die zusätzlichen Anhangangaben (IFRS 7) werden wesentlichen Aufwand in der Umsetzung verursachen. Sie bieten jedoch auch eine Chance zur Verkürzung der Bilanzsumme nach IAS / IFRS.
Erst 42 Prozent der befragten Kreditinstitute haben ihr Neukundengeschäft schon vollständig auf das Basel-III-Regelwerk ausgerichtet. Damit gibt es bei den Banken und Sparkassen dringenden Handlungsbedarf, denn die Laufzeiten aktueller Neugeschäftsabschlüsse gehen oft über die beschlossenen Zeitpunkte für das Inkrafttreten der jeweiligen Basel-III-Anforderungen hinaus. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „banking insight“,
Laut EU-Richtlinie Solvency II müssen Versicherungsunternehmen für Aktieninvestments bis zu 49 Prozent Eigenkapital hinterlegen, für Anlagen in Immobilien hingegen nur 25 Prozent. Eine Folge: Auf der Suche nach rentablen und gleichzeitig sicheren Anlageformen nehmen Versicherungsunternehmen immer häufiger die Immobilienfinanzierung in den Blick. Dort machen sie den Banken Konkurrenz, die sich infolge der für ihre Branche verschärften Regulierungsvorgaben – Stichwort