Mit dem Thema »Rente« könnte sich Nicolas
Sarkozy schneller befassen müssen, als ihm lieb ist: In zwei Jahren
wählt Frankreich einen neuen Präsidenten, und nach derzeitigem Stand
wird es kaum der alte sein. Dabei ist es nicht allein der Protest
gegen eine längere Lebensarbeitszeit, die Millionen Franzosen auf die
Straße treibt. Sarkozy wird sein Vorhaben, das Rentenalter von 60 auf
62 Jahre zu erhöhen, durchpeitschen. Er hat aber den Widerstand
Brennende Autos, ausgetrocknete Tankstellen und
randalierende Jugendliche: Die verstörenden Bilder, die in diesen
Tagen aus Frankreich um die Welt gehen, erwecken den schlimmen,
jedoch falschen Eindruck, als würde morgen zwischen Lille und Lyon
der Bürgerkrieg ausbrechen. Eher offenbart der erbittert geführte
Konflikt um die geplante Anhebung des Renteneintrittsalters von 60
auf 62 Jahre, wie reformmüde und mutlos das Land geworden ist. Eine
der Ursachen dieses Di
Spätestens seit Dr. Seltsam in Stanley Kubricks
gleichnamiger bitter-bösen Atomkriegssatire lernte, die Bombe zu
lieben, weiß man um das Pandämonium des nuklearen Irrsinns. Was der
frühere US-amerikanische General Hugh Shelton in seinen gerade
erschienenen Memoiren enthüllt, liest sich da wie ein verloren
gegangenes Kapitel aus dem vielfach preisgekrönten Drehbuch. Doch es
ist das wirkliche Leben in Zeiten des atomaren Overkills: Während der
Amtszei
Das geplante gigantische
amerikanisch-saudische Rüstungsgeschäft hat nach Qualität und Umfang
nur einen Adressaten: den Iran, der seinen Einfluss in den
vergangenen Jahren über den Irak, Syrien und den Libanon sukzessive
ausgebaut hat, Vernichtungsrhetorik gegenüber Israel inklusive. Die
Aufrüstung Saudi-Arabiens indes bleibt zweischneidig. Sie kommt einem
Regime zugute, das im Innern fragil ist und sich nur machtpolitisch
an die USA anlehnt, während es i
Unter dem Titel "AFPAK – ein gordischer Knoten?" veranstaltet der
Bundesnachrichtendienst (BND) am 28. Oktober 2010 sein 11.
internationales Symposium in Berlin. Thematischer Schwerpunkt ist
Afghanistan im regionalen Kontext.
Gemeinsam mit Experten aus Politik, internationalen
Organisationen, Wissenschaft und Medien sollen folgende Themen
diskutiert werden:
– "Wiederaufbau im zehnten Jahr – Lektionen"
– "Terror, Rauschgift, Flüchtlinge – Hypothe
An richtigen, guten und fairen Auswegen aus der
Wirtschaftskrise wird derzeit überall in Europa getüftelt. Doch
während Deutschland debattiert und Frankreich demonstriert, geht
Großbritannien mit einem Experiment voran, das gefährlich und vor
allem ohnegleichen ist. Von allen Industrienationen haben die
britischen Konservativen gestern den radikalsten Sparkurs
eingeschlagen. Sollte diese Schocktherapie Erfolg zeigen, könnte
Europas kränkelnder Wirtschaf
DUH-Bundesgeschäftsführer Rainer Baake begrüßt
Schlussbericht der Internationalen TEEB-Studie zu
Ökosystemdienstleistungen – Deutsche Umwelthilfe fordert einen
nationalen TEEB-Bericht auch für Deutschland
Die Leistungen der Natur sollen künftig in die
volkswirtschaftliche Gesamtrechnung einfließen, fordert die Deutsche
Umwelthilfe e.V. (DUH) anlässlich der heutigen Veröffentlichung der
TEEB-Studie zur Ökonomie der Ökosysteme
»Das Christentum gehört zweifelsfrei zur
Türkei.« Nicht zuletzt aufgrund dieses mutigen Satzes darf der erste
Auftritt eines deutschen Staatsoberhauptes vor dem türkischen
Parlament als gelungen bezeichnet werden. Christian Wulff hat zwar
keine rhetorisch-brillante Rede gehalten, und das war auch nicht zu
erwarten, aber er hat deutlich Stellung bezogen und auch schwierige
Themen angesprochen, nicht nur zur Integration der Muslime in
Deutschland und zum EU-Beitri
Einst hieß es Kleinasien, aber nach heutigen
Begriffen ist es die Türkei, wo vor knapp 2000 Jahren christliche
Gemeinden die Botschaft von Jesus mit entwickelten und wo später das
orthodoxe Christentum sich noch unter den Osmanen hielt.
Bundespräsident Christian Wulff hatte folglich Recht, als er am
Dienstag in Ankara sagte: "Das Christentum gehört zweifelsfrei zur
Türkei." Es hat dort tiefe Wurzeln. Insofern hatte Wulff auch Recht,
als er am 3. Ok
von Joerg Helge Wagner Ausgerechnet Jürgen Trittin! Dass der
Fraktionschef der Grünen im Bundestag gestern der erste deutsche
Polit-Promi war, der Christian Wulffs Rede vor dem türkischen
Parlament lobte, werden die konservativen Kritiker des
Bundespräsidenten zunächst als Bestätigung auffassen: Na also, der
frühere christdemokratische Regierungschef von Niedersachsen ist im
höchsten Staatsamt ergrünt – er ist keiner me