Lausitzer Rundschau: Wir dürfen uns nicht aufregen

Russland und Katar erhalten Zuschlag für Fußball-WM

Russland und Katar haben die Zuschläge für die
Fußball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022 erhalten und die
Fußball-Weltgemeinschaft geht damit konsequent den Weg, neue Regionen
zu erschließen. Mitbewerber wie England, Südkorea und Japan, USA oder
Spanien hatten ja schon mal das Vergnügen – sollen doch die anderen
auch mal das weltweite Interesse auf sich ziehen. Und sollen doch die
einheimischen Fans dort auch einmal ganz nah an den Weltstars dran
sein. D

Silberhorn: Weitere Beteiligung im deutschen Interesse

Der Deutsche Bundestag entscheidet heute über die
weitere Beteiligung der Bundeswehr an den Auslandseinsätzen in
Bosnien-Herzegowina (ALTHEA), am Horn von Afrika (ATALANTA) sowie im
Mittelmeer (Operation Active Endeavour, OAE). Dazu erklärt der
sicherheitspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen
Bundestag, Thomas Silberhorn:

"Mit der Beteiligung an den Auslandseinsätzen leistet die
Bundeswehr einen aktiven Beitrag zur Wahrung des internationalen
F

Lausitzer Rundschau: Farbe bekennen

Nach elf Jahren findet wieder ein OSZE-Gipfel statt

Die OSZE hat eine ruhmreiche Geschichte. Als die
Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa noch
Konferenz hieß (KSZE), trug ihre Arbeit maßgeblich zur Entspannung
zwischen den Machtblöcken des Kalten Krieges bei. Die Schlussakte von
Helsinki ebnete 1975 jenen Weg, der direkt zu den friedlichen
Revolutionen von 1989 führte. Denn auf die im berühmten "dritten
Korb" mit Zustimmung des Kreml festgeschriebenen Menschenrechte
konnten sich

HAMBURGER ABENDBLATT: Inlandpresse, Hamburger Abendblatt, Kommentar zur EU-Außenbeauftragten

Die erste Außenministerin der EU verdient
wahrscheinlich mehr als jede andere Politikerin. Mit einem
Grundgehalt plus Ortszuschlag von mehr als 320000 Euro im Jahr lässt
Catherine Ashton selbst ihre amerikanische Amtskollegin Clinton und
Bundeskanzlerin Merkel hinter sich. Die Baroness of Upholland kann
sich zudem auf einen eindrucksvollen Apparat stützen: den
Europäischen Auswärtigen Dienst, der gestern offiziell seine Arbeit
aufnahm und mit 1200 Diplomaten in 1

Sinn warnt vor negativen Folgen von Irland-Hilfe / Kampeter (CDU): „Kluger Beitrag zur Stabilisierung Europas“

Bonn/Berlin, 29. November 2010 – Prof. Hans-Werner
Sinn, Präsident des ifo-Instituts, hat die am Wochenende beschlossene
Finanzhilfe für Irland kritisiert und vor negativen Folgen für Europa
gewarnt. In der PHOENIX-Sendung UNTER DEN LINDEN sagte Sinn, es sei
"überzogen", die Finanzhilfen jetzt für Irland einzusetzen. "Ich kann
die drohende Zahlungsunfähigkeit nicht erkennen, denn im Gegensatz zu
Griechenland oder Portugal ist Irland ja ein reiches L

Lausitzer Rundschau: Zur Veröffentlichung von US-Dokumenten durch Wikileaks

In der internationalen Diplomatie ist es wie im
wirklichen Leben. Die Botschafter grinsen freundlich, wenn sie beim
Bankett die jeweiligen nationalen Amtsträger treffen, und denken sich
hinterher ihren Teil. Das kabeln sie dann als interne Einschätzung in
ihre Zentralen. Alles ganz normal. Dank Wikileaks ist das auf
amerikanischer Seite aber nun plötzlich alles öffentlich. Es ist, als
würde einer laut mit sich selbst über andere reden. Entsprechend wird
die Zahl

Weser-Kurier: Der „Weser-Kurier“ (Bremen) kommentiert in seiner Ausgabe vom 30. November 2010 die neuesten Enthüllungen von Wikileaks zur US-Außenpolitik:

Die Last mit dem Leck

von Joerg Helge Wagner "Enthüllt – wie Amerika die Welt sieht"
brüllt uns seit gestern die Schlagzeile an. In Großbuchstaben,
natürlich. Im Blatt-Inneren erfahren wir dann, dass "Amerika" –
gemeint ist die US-Regierung – "die Welt" offenbar genauso sieht wie
Millionen aufmerksame Zeitungsleser, Internet-Surfer und
Nachrichtenverfolger auch. "Enthüllt" wird, dass die US-Botschaft in
Berlin Westerwell

Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Wikileaks:

Vertrauen ist die Währung des Lebens. Das gilt
im Privaten, in der Finanzwelt, in Politik und Diplomatie. Ohne
Vertrauen wird kein ehrliches Wort gesagt, wird kein Geld verliehen,
kann kein Kompromiss geschlossen werden. Vertrauen ist Grundlage
konstruktiver Kommunikation. Deshalb ist ein verantwortungsvoller
Journalismus auch konstitutiv für moderne Mediengesellschaften und
ist die Pressefreiheit auch zu Recht, wie das
Bundesverfassungsgericht schon vor gut 50 Jahren betont hat

Neues Deutschland: zu den Wikileaks-Veröffentlichungen

Es gab gestern auch Leute, die sich um den Ruf der
USA als führende Internet-Nation sorgten. Man dachte eigentlich, nach
dem Lochkarten-Wahldesaster von Florida sei da der Lack ohnehin ab.
Nun aber soll das von Wikileaks öffentlich gemachte Datenleck in
Washingtons geheimen Regierungsnetzwerk auch noch das Ende der
Diplomatie eingeläutet haben. Dabei war in den Tagen vor der
angekündigten Enthüllung von geheimen Dokumenten des State Department
so viel diplomatischer

Mindener Tageblatt: Kommentar zu: Wikileaks Internet-Enthüllungen /
Selbst entlarvt

Von Christoph Pepper

Die auf Geheimnisverrat spezialisierte Internetplattform Wikileaks
sonnt sich im vermeintlichen Glanz ihres jüngsten Coup.
Auflagenstarke Medien freuen sich über zugkräftige Inhalte,
Regierungen sind peinlich berührt und Menschen in aller Welt
amüsieren oder entrüsten sich über – ja was genau? Zunächst einmal
eigentlich nicht mehr als einen tiefen Blick durchs diplomatische
Schlüsselloch. Dass die mehrheitlich wenig spekt