Krieg in der Ukraine: Absage aus Moskau / Kommentar von Can Merey

Krieg in der Ukraine: Absage aus Moskau / Kommentar von Can Merey

"Russlands Präsident Wladimir Putin zeigt derzeit keinerlei echte Gesprächsbereitschaft, jedes Einfrieren – etwa durch einen Waffenstillstand – seines Eroberungsfeldzugs in der Ukraine hat der Kreml gerade abgelehnt. Warum sollte Putin auch von seinen Maximalforderungen abrücken: In der Ukraine sind seine Truppen auf dem Vormarsch. Seinen bislang letzten diplomatischen Triumph konnte er beim G20-Gipfel in Brasilien verbuchen, wo Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine nicht

Krieg in der Ukraine: Biden bleibt sich treu / Kommentar von Dietmar Ostermann

Krieg in der Ukraine: Biden bleibt sich treu / Kommentar von Dietmar Ostermann

Nach langem Betteln aus Kiew hat Joe Biden die der Ukraine auferlegten Einsatzbeschränkungen für weitreichende ATACMS-Raketen gegen Ziele in Russland ein wenig gelockert – und die Aufregung ist groß. (…) Angeblich war es das Eingreifen nordkoreanischer Soldaten, das Biden jetzt zum Umdenken bewog. Womöglich spielte auch der Wahlsieg Donald Trumps eine Rolle. (…) Biden bleibt sich im Grunde treu: Er tut gerade genug, damit die Ukraine nicht zusammenbricht, lässt sie

Eskalation im Ukraine-Krieg: Von der Umkehr der Abschreckung / Kommentar von Dietmar Ostermann

Eskalation im Ukraine-Krieg: Von der Umkehr der Abschreckung / Kommentar von Dietmar Ostermann

Was aber könnte der Westen tun, um eine Kriegsbeteiligung Nordkoreas noch zu verhindern? Das westliche Friedenslager ruft nach Verhandlungen und einem Waffenstillstand. Den allerdings hat Moskau gerade wieder abgelehnt und betont, man werde alle Ziele in der Ukraine erreichen. (…) Eine andere Option wäre, Moskau Konsequenzen aufzuzeigen. Man könnte (..) erklären, dass man der Ukraine die bisher zurückgehaltenen weitreichenden Waffensysteme liefern werde (…). Oder das

US-Wahlkampf: Es geht nicht um Faschismus / Kommentar von Dietmar Ostermann

US-Wahlkampf: Es geht nicht um Faschismus / Kommentar von Dietmar Ostermann

Nun hat auch Kamala Harris Trump einen Faschisten genannt. Nur: Was bringt das? Trump wäre auch dann eine Gefahr für die US-Demokratie, wenn er nur ein dem Machtrausch verfallener Egomane wäre, ganz ohne gefestigte Ideologie. (…) Als die Demokratin im Sommer ins Rennen einstieg, stand sie für Frische, Aufbruch und Optimismus, für einen Neuanfang jenseits alter Gräben. Inzwischen ist der Hype vorbei, Trump in wichtigen Bundesstaaten im Aufwind. Nun setzt Harris auf

Die Außenministerin in Israel: Richtige Botschaft / Kommentar von Thomas Fricker

Die Außenministerin in Israel: Richtige Botschaft / Kommentar von Thomas Fricker

Es gehe um die Sicherheit des Landes, nicht um die einer Regierung, sagte die Grünen-Politikerin. Darin verbirgt sich ein deutlicher Hinweis und auch eine Warnung an Benjamin Netanjahu, der für sein politisches Überleben mit Extremisten paktiert und jede Kompromisssuche torpediert. Wer einen solchen Kurs fährt, der kann Solidarität und Beistand nicht endlos erwarten. Denn er schadet letzten Endes Palästinensern und Israelis. Das ist Baerbocks Botschaft. Und sie ist

Präsident Selenskyj: Das Kalkül der Vergeltung / Kommentar von Thomas Fricker

Präsident Selenskyj: Das Kalkül der Vergeltung / Kommentar von Thomas Fricker

Der Machthaber im Kreml will die Menschen in der Ukraine mürbe machen, ihren Widerstandsgeist brechen angesichts der absehbar dramatischen Energienot vor dem Winter. Wundert sich da einer, dass die Ukraine versucht, den Krieg zurück nach Russland zu tragen? Wenigstens den Russen, die in Grenzregionen leben, begreiflich zu machen, dass Putins Schlachtplan auch sie selbst in Gefahr bringt? Dieses Kalkül steckt zweifellos hinter der militärisch eher waghalsigen ukrainischen Offe

Bidens Rückzug ist ein Befreiungsschlag für die USA / Kommentar von Karl Doemens

Bidens Rückzug ist ein Befreiungsschlag für die USA / Kommentar von Karl Doemens

(…) Bidens Rückzug ist überfällig. Seit jener desaströsen Fernsehdebatte vor dreieinhalb Wochen zeichnete sich immer deutlicher ab: Mit Joe Biden als Kandidat hätten die Demokraten keine Chance. Der Präsident hat gewaltige Verdienste errungen. Er hat nach dem Chaos der Trump-Jahre Ruhe und Verlässlichkeit ins Weiße Haus gebracht, innenpolitisch mit billionenschweren Infrastruktur- und Klimaprogrammen die Weichen weit in die Zukunft gestellt und nicht zu