ARD-DeutschlandTrend Oktober 2010 – Deutsche bei Wulffs Islam-Äußerung gespalten

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Bei der Bewertung der Äußerung des Bundespräsidenten zum Islam in
seiner Rede am Tag der Deutschen Einhei

FT: Kommentar zu Anschlag in Afghanistan

Es wohl kein Zufall, dass die islamischen
Extremisten ausgerechnet den Jahrestag des Beginns der westlichen
Intervention am Hindukusch wählten, um einen ihrer feigen Anschläge
auf die Bundeswehr zu verüben. Wer auf offenem Feld keine Chance hat,
bedient sich hinterhältiger Guerilla-Taktik – und setzt auf Symbolik.
Die Politik reagiert mit Trauer und Bestürzung. Rituale der
Betroffenheit reichen aber nicht aus, um eine zunehmend skeptische
Bevölkerung zu beschw

Donaukurier: Kommentar zu den Terrorwarnungen:

Dem Vernehmen nach verfügen die amerikanische
wie die deutsche Seite bei der Terrorabwehr über dieselben
Informationen und Hinweise. Doch die Bewertung klafft offensichtlich
sehr weit auseinander. Washington malt lieber einmal zu oft den
Teufel an die Wand, als etwas zu versäumen was sich später als fatal
erweisen könnte. Aber was sollen die Menschen denn anfangen mit
derart pauschalen Terrorwarnungen wie den jüngsten? Wie kann man
sich denn vorsehen gegen S

Lausitzer Rundschau: Zum Nobelpreis für Mario Vargas Llosa

Die Wahl des peruanischen Bestsellerautors Mario
Vargas Llosa für den Literaturnobelpreis überrascht. Obwohl er schon
seit vielen Jahren als Anwärter gilt, hatten die wenigsten den
74-Jährigen diesmal auf der Liste. In den Wettbüros wurde auf andere
Namen viel Geld gesetzt: Ngugi Wa Thiong–o aus Kenia und Cormac
McCarthy aus den USA waren die Favoriten. Die Wahl einer dieser
Autoren hätte den Trend der vergangenen Jahre fortgesetzt, denn
erneut wäre ein

Neues Deutschland: Gezeichnet vom Gift

Der Rotschlamm, der über sieben ungarische Dörfer
hinweggeflossen ist, um dann in Raab und Donau zu gelangen, hat einen
Vorteil gegenüber anderen giftigen Ausflüssen der Profitgier: Er ist
sichtbar. Man kann genau sehen, wo Boden, Grundwasser und Uferzonen –
vermutlich für Jahrzehnte – verseucht sein werden.

Man wünschte sich, dass die, die verantwortlich sind für die
Katastrophe, ebenso gezeichnet wären. Nicht nur die Manager der
privatisierten un

WAZ: Regierungschef auf Investitionstour –
Europa streitet, China freut sich
– Leitartikel von Gudrun Büscher

Immer wenn hochkarätige Gäste aus China zu Besuch
sind, lächeln die Gastgeber süßsauer. China ist wie der unbeliebte
reiche Onkel. So richtig gern sitzt man nicht mit ihm an einem Tisch,
aber sein dickes Konto macht die Verwandtschaft geschmeidig. China
hat Geld. Die Chinesen verfügen über gewaltige Devisenüberschüsse und
kaufen sich ein – in Afrika, Amerika und nun auch in Europa. Sie
haben Volvo übernommen, ihnen gehört der Hafen Pir&

Neues Deutschland: Chance in Kabul

Die Geheimgespräche sind nicht mehr geheim. Kabuler
Regierungsvertreter und Abgesandte der Shura von Quetta und damit des
obersten Kopfs der Taliban, Mullah Mohammed Omar, sollen erstmals
gemeinsam am Verhandlungstisch gesessen haben. Das wäre eine neue
Qualität, seit Präsident Hamid Karsai Anfang des Jahres die
Gotteskrieger zum Dialog aufgerufen hat. In der Vorwoche gab seine
Regierung die Zusammensetzung eines Friedensrates bekannt, der
künftig direkte Gespr&auml

Silberhorn: Eingriff in bestehende Strukturen

Zum Vorschlag der Europäischen Kommission für eine
Richtlinie über Einlagensicherungssysteme, zu dem der Deutsche
Bundestag am Donnerstag eine Subsidiaritätsrüge verabschieden wird,
erklärt der europapolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im
Deutschen Bundestag, Thomas Silberhorn:

Es ist unstrittig, dass die Sicherheit von Bankeinlagen in Teilen
der EU verbessert werden muss. Dazu bedarf es jedoch keiner
europaweiten Vereinheitlichung der gesetzlichen Ei

Neue OZ: Kommentar zu Bosnien

EU braucht eine neue Formel

Wahlen plus reichlich Geld von außen gleich Frieden, Demokratie,
stabiler Staat: Man muss nicht bis Afghanistan schauen, um zu
erkennen, dass diese entwicklungs- und sicherheitspolitische
Gleichung nicht aufgeht. Auch in Bosnien-Herzegowina ist die für
westliche Steuerzahler so teure amerikanisch-europäische Illusion
geplatzt.

Schließlich haben erschreckend viele Bosnier die Kräfte von
gestern gewählt. Die bosnischen Serbe

Neue OZ: Kommentar zu Pakistan

Gefahr für Europas Sicherheit

Die wichtigste Nachschubroute für die internationale
Afghanistan-Schutztruppe ISAF steht seit Langem unter Beschuss. Nun
droht sie gänzlich auszufallen. Das darf nicht passieren.

Pakistans Regierung muss sofort seine Grenzübergänge für die NATO
wieder öffnen. So bedauerlich der tödliche Zwischenfall mit drei
pakistanischen Soldaten ist: Der Krieg gegen Taliban und El Kaida
erlaubt keine fahrlässigen Protestak