Trotz aller Negativ-Schlagzeilen über mehr Gewalt
in Afghanistan – der Chef des Stabes bei der Afghanistan-Schutztruppe
ISAF, Generalleutnant Bruno Kasdorf, rechnet schon bald mit einem
Umschwung am Hindukusch: "Ich bin zuversichtlich, dass es diese
Trendwende gibt und ich denke, dass wir das auch schon in diesem Jahr
sehen werden, dass es dazu kommt", so Kasdorf in Kabul im Interview
mit dem ARD-Hörfunkstudio Südasien.
Deutschlands beliebtester Politiker hat viele
Baustellen: Kunduz-Untersuchungs-ausschuss, tote deutsche Soldaten in
Afghanistan, die Umsetzung der Sparbeschlüsse und die Diskussion um
die Wehrpflicht. Im PHOENIX-Kamingespräch stellt sich der
Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg den Fragen von
Elmar Theveßen.
PHOENIX zeigt das KAMINGESPRÄCH in Ausschnitten am Montag, 26.
Juli 2010, um 17.30 Uhr. Das vollständige Interview sehen Sie am
Sonntag,
Die Vorsitzende der CDU Deutschlands, Bundeskanzlerin Dr. Angela
Merkel, hat im Sommerinterview mit CDU.TV eine positive Bilanz der
bisherigen Arbeit der christlich-liberalen Koalition gezogen: "In der
Sache sind die Ergebnisse sehr gut. In vielen Bereichen haben wir
vieles erreicht", so die Vorsitzende. Als Beispiel nannte Angela
Merkel das Sparpaket, das als Zukunftspaket für künft
Überraschend deutlich ist das Urteil der höchsten
Instanz des Völkerrechts ausgefallen. Die einstige Provinz Kosovo
kann sich von Serbien trennen und eigene Wege gehen. Mit einem solch
klaren Spruch hatte kaum jemand gerechnet, schon gar nicht die
Regierung in Belgrad, die den internationalen Gerichtshof in den Haag
angerufen hatte. Die Verlesung der Stellungnahme der 15 Richter
begann gestern am späten Nachmittag, und so manches Detail der
Begründung wird Rechtsex
Trotz Kunduz-Untersuchungsausschuss und über 40 toten
deutschen Soldaten in Afghanistan ist er immer noch der beliebteste
deutsche Politiker: Karl-Theodor zu Guttenberg wird bisher seinem Ruf
als Hoffnungsträger der Union gerecht. Doch Wehrpflichtdiskussion und
Sparpaket setzen die Bundeswehr zusätzlich unter Druck. Im
PHOENIX-Kamingespräch stellt sich der Bundesverteidigungsminister den
Fragen von Elmar Theveßen.
Erstausstrahlung: Montag, 26. Juli 2010, 17.00 Uhr
Afghanisierung heißt das Motto, unter dem
die am Hindukusch engagierte internationale Gemeinschaft ihren
Rückzug vorbereitet. Die gestrige Kabuler Großkonferenz hat dies noch
einmal bestätigt. Das Selbstbewusstsein, mit dem die Botschaft
verkündet wird, ist allerdings hohl. Denn es handelt sich um das
Eingeständnis, dass der Konflikt militärisch nicht mehr zu gewinnen
ist. Nun geht es darum, sich gesichtswahrend zu verabschieden.
Welches Land dabei zur&
Es gibt keinen raschen Abzug aus Afghanistan Von
Jörg Fleischer Einmal mehr hat der Westen seine ehrgeizigen
Abzugspläne aus Afghanistan formuliert. Es war eine Konferenz von
vielen. Weitere werden folgen. Bereits im nächsten Jahr soll der
Abmarsch erster Truppenteile der Nato beginnen – schon 2014 wollen
die Afghanen selbst für ihre Sicherheit sorgen. Das ist Wunschdenken,
auch wenn der machtlose Präsident Karsai sich umso entschlossener
gibt. Angesichts der derz
Kabul erlebte »die erste Großkonferenz über
Afghanistan in Afghanistan und von Afghanistan organisiert«. Das
allein – glaubt man im Berliner Außenamt – sei als Erfolg zu werten.
Nur dass schon die äußeren Umstände dagegen sprechen: Nach neun
Jahren Krieg tagten die Vertreter aus 70 Staaten hinter Schutzmauern,
Stacheldraht und Betonsperren, bewacht von einem riesigen Heer an
Sicherheitskräften, von denen Afghanen allenfalls die vordere Reihe
Mit Blick auf die internationale
Afghanistan-Konferenz hat Caritas-Präsident Peter Neher eine
Beteiligung des von der Bundesregierung geforderten "Konzepts der
Vernetzten Sicherheit" abgelehnt. "Wir begrüßen es, dass die
Regierung zusätzliche Mittel für die Arbeit der Hilfsorganisationen
in Afghanistan in Aussicht stellt, halten es aber für inakzeptabel,
dass die Vergabe dieser Gelder an sicherheitspolitische Bedingungen
geknüpft ist"
Der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Hermann Gröhe, hat in
einem persönlichen Schreiben dem ehemaligen Bundesminister für Arbeit
und Sozialordnung Dr. Norbert Blüm herzlich zu seinem 75. Geburtstag
gratuliert. Dabei dankte er dem früheren stellvertretenden
Bundesvorsitzenden der CDU für sein erfolgreiches Wirken. Blüm sei
über viele Jahre hinweg "da