Natürliche Ressourcen werden von Unternehmen genutzt und sind oft Grundlage für einen langfristigen Unternehmenserfolg. Der Verlust biologischer Vielfalt ist jedoch weiterhin ungebremst. Daher stehen Unternehmen in besonderer Weise in der Verantwortung, Biodiversität zu schützen und nachhaltig zu nutzen. Die frühzeitige und langfristige Berücksichtigung von Biodiversität in unternehmerischem Handeln kann wirtschaftliche Risiken minimieren und neue Chancen biete
Zum Abschluss der UNO-Artenschutzkonferenz im
japanischen Nagoya verweist die Fördergemeinschaft Nachhaltige
Landwirtschaft (FNL) auf ihre Initiative "Innovation und
Naturhaushalt", die demnächst unter ihrem Dach gestartet wird. Die
Initiative will Vertretern aus Landwirtschaft, Umweltschutz und
anderen interessierten Zielgruppen eine offene Dialogplattform
bieten.
Dr. Gibfried Schenk, Geschäftsführer der FNL, sagte dazu: "Der
Auftrag der Artenschutz
Mit einer Mahnwache vor dem Brandenburger Tor haben
NABU-Aktive kurz vor dem Weltnaturschutzgipfel im japanischen Nagoya
der bereits zahlreichen ausgestorbenen Pflanzen und Tiere gedacht und
vor dem weiter voranschreitenden Artensterben gewarnt. Großformatige
Porträts verschwundener Tiere und Pflanzen, darunter Auerochse,
Chinesischer Flussdelfin, Elfenbeinspecht und Szaferi-Birke sollten
die Politik daran erinnern, dass nicht mehr viel Zeit bleibt, einen
weltweiten Rettungsplan
Ein paar Wochen, nachdem die EU die
unbefriedigende neue Richtlinie zum Schutz von Labortieren
verabschiedet hat, gibt es weiteren Anlass zur Sorge und Kritik. Die
EU-Kommission hat die Versuchstierzahlen der 27 EU-Mitgliedstaaten
für das Jahr 2008 veröffentlicht, der erste öffentlich zugängliche
Report seit 2005. VIER PFOTEN ist schockiert, dass keine
nennenswerten Fortschritte verzeichnet werden können, die
Versuchstierzahlen zu reduzieren.
mit einer Mahnwache am Brandenburger Tor will der NABU kurz vor
dem Weltumweltgipfel in Japan der bereits zahlreichen ausgestorbenen
Tiere und Pflanzen gedenken und auf das dramatische Artensterben
aufmerksam machen. Großformatige Porträts verschwundener Tiere und
Pflanzen sollen die Politik daran erinnern, dieses globale Problem
nicht zu vergessen und endlich zu Handeln. "Es ist zum Heulen" lautet
d
die zehnte UN-Weltnaturschutzkonferenz findet vom 18. bis 29.
Oktober in Nagoya/Japan statt. Im Internationalen Jahr der
biologischen Vielfalt kommt ihr eine besondere Bedeutung zu. Nachdem
die Weltgemeinschaft sich von ihrem Ziel verabschieden musste, das
Artensterben bis 2010 deutlich zu verlangsamen, geht es jetzt in
Japan darum, aus dem Scheitern zu lernen und endlich einen globalen
Rettungsschirm für den Erhal
Knapp vier Wochen vor Beginn der
Weltnaturschutzkonferenz im japanischen Nagoya (18.-29.10.) hat der
NABU an Bundeskanzlerin Merkel und Bundesumweltminister Röttgen
appelliert, sich für ehrgeizige Beschlüsse zur Rettung der
biologischen Vielfalt einzusetzen. Beide Politiker nehmen an der
Sitzung der UN-Vollversammlung zur Entwicklungs- und Umweltpolitik in
New York teil. Im "Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt
2010" wird der Naturschutz bei den Beratunge
Der NABU will sich stärker gegen die zunehmende
Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll engagieren und hat vor
diesem Hintergrund ein bundesweites Projekt zum Thema gestartet.
Neben Information und Aufklärung der Öffentlichkeit und Beratung von
Politik und Wirtschaft sind gezielte Aktionen, wie zum Beispiel
Strandreinigungen und Aufstellen von Sammelcontainern sowie
Initiativen mit Fischern geplant.
"Mehr als 6,4 Millionen Tonnen Plastikmüll gelangen jed
Trotz weltweiter Proteste wurde jetzt im japanischen
Taiji wieder mit dem alljährlichen Abschlachten von Delfinen
begonnen. Das gleiche passiert seit Juni auf den Färöer-Inseln im
europäischen Nordatlantik. Allerdings müssen sich die Justizbehörden
der Färöer-Inseln jetzt mit einer Strafanzeige der
Delfinschutzorganisationen "Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)" und
"ProWal" befassen.
Eines der letzten natürlichen Flusssysteme
Mitteleuropas soll in eine eintönige Schifffahrtsstraße verwandelt
werden. Heute, am 30. August, endet die öffentliche Anhörung für den
Ausbau der Save für die Schifffahrt bis nach Sisak. Der in großen
Mäandern frei fließende Fluss soll nach den Planungen des Büros der
Kroatischen Wasserwirtschaft (VPB) auf einer Länge von über 385
Kilometern reguliert werden. Von dem Ausbau betro