NABU: Energiewende klima- und naturverträglich umsetzen

Der NABU hat die Bundesregierung aufgefordert,
Naturschutzinteressen bei der Umsetzung der Energiewende stärker zu
berücksichtigen. Durch bessere Planung, räumliche Steuerung und
ökologische Standards insbesondere beim weiteren Ausbau der
erneuerbaren Energien könnten rechtzeitig Fehlentwicklungen und
Investitionsrisiken vermieden sowie die öffentliche Akzeptanz für
Veränderungen in der Landschaft verbessert werden. Weiter forderte
der NABU eine Kurs

NABU: Später Durchbruch in Hyderabad – Naturschutzhilfen werden verdoppelt

Der NABU kommentiert den späten Durchbruch bei
den Verhandlungen der Weltnaturschutzkonferenz im indischen
Hyderabad:

Die Naturschutzhilfen für Entwicklungsländer werden bis 2015 auf
10 Mrd. Dollar (7,7 Mrd. Euro) verdoppelt (vgl. zu Referenzniveau:
Durchschnitt 2006-2010). Die Entwicklungsländer verpflichten sich für
eine bessere Mittelverwendung zu sorgen und auch eigene
Finanzierungsanstrengungen zu unternehmen. Bis zuletzt schien sich
vor allem Brasilien ei

NABU: Weltnaturschutzgipfel mit kleinen Erfolgen – Finanzkrise verhindert großen Wurf

Die Weltnaturschutzkonferenz im indischen
Hyderabad hat aus Sicht des NABU trotz denkbar schlechter
Voraussetzungen kleine Erfolge für den weltweiten Schutz der
biologischen Vielfalt gebracht. Der große Wurf, um dem weltweiten
Artensterben rasch etwas entgegenzusetzen, bleibt jedoch aus.

Auf Messers Schneide stand die Weltnaturschutzkonferenz noch kurz
vor Ende wegen der Finanzierungsfrage. Laut NABU müssen die
weltweiten Naturschutz-Hilfen an die Entwicklungsländer

Drohende Schließung und Umsiedlung des Animals Asia Rettungszentrums für Bären in Vietnam

Als Folge einer aggressiven Kampagne des Direktors
des Tam Dao National Parks, Do Dinh Tien, sieht sich das Animals Asia
Rettungszentrum für Bären in Vietnam der Forderung nach Schließung
und Umsiedlung gegenüber. Das Ministerium für Landwirtschaft und
ländliche Entwicklung (MARD) unterrichtete am 5. Oktober Animals Asia
über eine Verfügung des Verteidigungsministeriums, wonach das
Rettungszentrum zu schließen ist.

Animals Asia, eine gemeinn

NABU: Bioenergieziele fördern ökologische und soziale Konflikte

Angesichts der aktuellen Diskussion um einen Stopp
der Produktion des Biokraftstoffs E10 hat der NABU eine Neubewertung
der Ausbauziele für Biomasse gefordert. "Die jüngste Entwicklung
macht einmal mehr deutlich, dass Biomasse nicht unerschöpflich ist,
da auf den begrenzt verfügbaren Anbauflächen viele konkurrierende
Nutzungsinteressen existieren", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Gesellschaftliche Akzeptanz finde die Biomasse nur, wenn die
E

NABU stellt Aktionsplan für biologische Vielfalt vor Tschimpke: Kein Naturschutz zum Nulltarif

Berlin – Kurz nach dem Scheitern des UN-Gipfels in
Rio hat der NABU mit seinem Masterplan 2020 einen Aktionsplan zum
Erhalt der biologischen Vielfalt in Deutschland vorgestellt. "Der
Verlust der Natur schreitet auch in Deutschland ungebremst voran. Mit
einer Gefährdungsrate von rund 27 Prozent aller heimischen Pflanzen-
und 36 Prozent der Tierarten erreichen wir europäische Spitzenwerte",
sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Der NABU-Masterplan 2020
beinhaltet einen

NABU-Präsident Olaf Tschimpke zum Ausgang des Rio+20-Gipfels: „EU braucht neue Strategie, wenn sie weltweit noch Einfluss nehmen will“

Mit Blick auf den enttäuschenden Ausgang
des UN-Gipfels Rio +20 in Brasilien kommentiert NABU-Präsident Olaf
Tschimpke das Ergebnis:

"Der Umweltgipfel ist am Ende weit unter dem Niveau dessen
geblieben, was angesichts des dramatischen Zustandes der Erde
notwendig gewesen wäre. Wie der Stern-Report und die TEEB-Studie zur
Wirtschaftlichkeit von Ökosystemen nachgewiesen haben, werden die
–Kosten des Nichtstuns– im Klimaschutz und bei der Rettung der
biologisch

Einladung zum NABU-Pressegespräch (21.5.) Zwanzig Jahre – 20 Prozent: Wie weiter mit Natura 2000?

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen
und Kollegen,

vor 20 Jahren wurde mit der Verabschiedung der
Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie das Natura-2000-Netzwerk geboren. In
Deutschland zählen heute gut 14 Prozent, europaweit 20 Prozent der
Landfläche zu diesem Rettungsnetz für die biologische Vielfalt. Der
Aufbau und die Entwicklung des Natura-2000-Netzwerks in Deutschland
haben für den NABU eine ganz besondere Priorität.

Mit einer Veranstaltung unter

NABU kritisiert Aufruf zur „Rettung der Jagd“ durch die Gothaer Versicherung

Mit Unverständnis und deutlicher Kritik hat der
NABU auf die Wahlkampf-Hilfe der Gothaer Versicherung in
Nordrhein-Westfalen reagiert. In einem dramatisch formulierten Brief
hatte der Vorstandsvorsitzende der Gothaer-Versicherung mit Sitz in
Köln, Werner Görg, Jägerinnen und Jäger des Bundeslandes zur "Rettung
der Jagd in Nordrhein-Westfalen" aufgefordert und um Spenden an die
Jägerstiftung natur + mensch für eine Medienkampagne gebeten. "Di