Veröffentlichung der Großstudie "Artenvielfalt im Solarpark"
Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V. (bne) veröffentlicht eine umfangreiche Studie zu Artenvielfalt in modernen Solarparks. Im Jahr 2024 wurden die Flora und Fauna in bundesweit 30 PV-Freiflächenanlagen untersucht und bei acht Artengruppen systematisch ausgewertet. Die Erkenntnis: Solarparks auf landwirtschaftlichen Flächen erhöhen die Artenvielfalt in der Kulturlandschaft. Die Ergebni
Heute ist Welttag des Artenschutzes. Dass Maßnahmen zum Artenschutz wichtiger denn je sind, zeigt eine aktuelle Studie. Sie belegt: Die Biodiversität auf unserem Planeten schwindet rasant – und mit ihr die genetische Vielfalt der Arten. Das hat zum Teil fatale Folgen. Die Deutsche Wildtier Stiftung setzt sich unter anderem beim Rothirsch und beim Feldhamster gegen den Rückgang der genetischen Vielfalt ein.
Eine Forschergruppe um die Evolutionsbiologin Catherine Grueber von der
Naturschützer kritisieren, dass auf der morgen startenden Jagdmesse "Jagd & Hund" weiterhin Reisen angeboten werden, bei denen der Abschuss möglichst vieler seltener Zugvögel entlang ihrer Zugrouten im Mittelpunkt steht. Wie das Komitee gegen den Vogelmord mitteilt, finden sich im diesjährigen Ausstellerkatalog mindestens ein Dutzend Firmen, die in Halle 7 weiterhin Arten zum Abschuss anbieten, die in Deutschland gefährdet sind.
Braune Augen, breite Pfoten, weißes Fell – das sind charakteristische Merkmale des Alpenschneehasen, das Tier des Jahres 2025. Die Deutsche Wildtier Stiftung ruft dazu auf, Ausschau nach diesem seltenen Bewohner der Alpen zu halten. Bürgerinnen und Bürger, die bis Ende März im deutschen Alpenraum unterwegs sind, können mithelfen, wissenschaftliche Grundlagenforschung zu betreiben. Um die Suche nach dem Schneehasen zu befeuern, hat die Stiftung Fahndungsplakate mit dem K
Die Vergiftung von Wildtieren gehört in Europa zu den größten Herausforderungen für den Artenschutz. Durch Giftköder gelangen hochtoxische Substanzen wie das Insektizid Carbofuran in die Umwelt und stellen eine tödliche Gefahr für Vögel und Säugetiere dar. Am 2. Dezember startete die europaweite Kampagne "Stop Wildlife Poisoning", die auf dieses gravierende Problem aufmerksam macht. Initiiert wurde die Kampagne von dem Projekt LIFE EUROKITE
Verspeist, gehandelt oder zu fragwürdiger Medizin verarbeitet – zu den größten Bedrohungen für viele Geckoarten weltweit zählen nicht nur der Klimawandel und die Zerstörung und Verschmutzung ihrer Lebensräume, sondern auch die Verwendung der Tiere u.a. als Delikatesse oder in der traditionellen Medizin. Mit gezielten Schutzmaßnahmen setzt sich die Zoogemeinschaft mit der Kampagne Zootier des Jahres dafür ein, die Lebensräume dieser außerg
Im Sommer ist er graubraun, im Winter schneeweiß. Der Alpenschneehase (Lepus timidus varronis) ist ein faszinierender Gestaltwandler. Jetzt haben ihn die Spenderinnen und Spender der Deutschen Wildtier Stiftung zum Tier des Jahres 2025 gewählt. Drei Tiere aus dem deutschen Alpenraum standen zur Wahl. Am Ende konnte sich der Schneehase klar gegen seine Mitbewerber Alpenmurmeltier und Alpensteinbock durchsetzen.
"Mit der Ernennung des Alpenschneehasen zum Tier des Jahres 2025 m&o
Die kommenden Wochen stehen im Zeichen des globalen Naturschutzes und des Erhalts bedrohter Arten, denn in Kolumbien findet die 16. UN-Weltnaturkonferenz (COP16) statt. Der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ), der 70 wissenschaftlich geleitete Zoos im deutschsprachigen Raum vertritt, appelliert an die Staatengemeinschaft, die Ziele des Globalen Biodiversitäts-Rahmenplans aus dem Jahr 2022 schnell gemeinsam umzusetzen und voranzuschreiten.
Wer durch die Landschaft fährt oder spazieren geht, dem fallen sie auf: Photovoltaik-Freiflächenanlagen (PV-FFA), deren Solarpaneele futuristisch im Sonnenlicht glänzen. Derzeit sind in Deutschland auf über 40 000 Hektar Photovoltaik-Freiflächenanlagen installiert – und es sollen noch viel mehr werden. Kurz vor der UN-Klimakonferenz COP29 ("United Nations Framework Convention on Climate Change") im November in Baku (Aserbaidschan) sind sich die Teilnehmer einig
"Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen." So steht es in §1 im deutschen Tierschutzgesetz. Nun liegt dem Bundestag der Entwurf für eine Gesetzesnovellierung vor, durch die nachtaktive Wirbeltiere vor Verletzungen und Tod durch Mähroboter besser geschützt werden sollen. Allerdings: Der Entwurf weicht den Grundsatz im Tierschutzgesetz eher auf anstatt ihn zu unterstützen.