Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Telefonat von Trump und Putin

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Telefonat von Trump und Putin

US-Präsident Donald Trump, gestartet mit der protzigen Ansage den Ukraine-Krieg innerhalb von 24 Stunden zu beenden, verfolgt ein Ziel: Ruhe für Amerika. Das wäre redlich, ginge es nicht einher mit Trumps offen zur Schau gestelltem Desinteresse an den Ukrainern wie an seinen europäischen Nato-Verbündeten. Kein Wunder, dass Kremlchef Wladimir Putin auch nach dieser Gesprächsrunde bei seinen Maximalforderungen bleibt. Läuft es so weiter, wird die Ukraine dem Schi

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu möglicher Waffenruhe im Ukraine-Krieg

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu möglicher Waffenruhe im Ukraine-Krieg

Die neue Außenpolitik der USA ist kein Nachweis dafür, dass Präsident Donald Trump – wie in Deutschland so häufig wie falsch behauptet – unberechenbar sei.

Im Gegenteil, es geht auf diplomatischer Ebene um eine Schock-und-Furcht-Taktik, wie die USA sie militärisch zum Auftakt ihrer Kriege im Irak angewandt haben. Erst mal Überlegenheit demonstrieren, alle verwirren, alle einschüchtern. Zeigen, dass es Rücksichten nicht gibt.

Das ist haarklein, was Trump

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu den Bedingungen des J.D. Vance

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu den Bedingungen des J.D. Vance

Der Stellvertreter Donald Trumps will den – seit Jahrzehnten dankenswerterweise enormen – Beitrag der USA zur Sicherheit der Bundesrepublik daran knüpfen, dass eine kommende Regierung die Gesellschaft "in die richtige Richtung" lenkt. Schließlich – jetzt kommt der Gag – basiere die Nato auf gemeinsamen Werten.

Ein Gag, denn Vance traut in Deutschland die Richtung und die gemeinsamen Werte bekanntlich der AfD zu. Einer so unpatriotischen wie antiamerikanischen Partei, die si

Trumps Generalangriff / Von Trumps zahllosen Dekreten befeuert vor allem die Begnadigung der Kapitol-Stürmer die Sorge um den US-Rechtsstaat.

Trumps Generalangriff / Von Trumps zahllosen Dekreten befeuert vor allem die Begnadigung der Kapitol-Stürmer die Sorge um den US-Rechtsstaat.

Von ganz unzweideutiger Qualität ist indessen Trumps vollumfängliche Begnadigung von Hunderten rechtskräftig verurteilter Pro-Trump-Demonstranten, die am 6. Januar vor vier Jahren gewaltsam in den US-Kongress eingedrungen sind, um die Bestätigung von Bidens Wahlsieg 2020 zu sabotieren. Damit legitimiert er den Aufruhr gegen eine – von zahllosen Gerichten als solche bestätigte – demokratische Wahl und den Einsatz von Gewalt für politische Ziele. Und befeuert so die S

Unter Rabauken sind Muskeln vonnöten / Angesicht der erneuten Präsidentschaft Trumps muss Deutschland zur wirtschaftlichen Stärke zurückfinden.

Unter Rabauken sind Muskeln vonnöten / Angesicht der erneuten Präsidentschaft Trumps muss Deutschland zur wirtschaftlichen Stärke zurückfinden.

Deutschland ist ein Land, das eigentlich das Selbstbewusstsein haben kann und muss, sich – wenn notwendig – den USA auch einmal zu widersetzen. Doch die zweite Trump-Präsidentschaft trifft die Deutschen in einer Phase der eigenen Schwäche. Die Tatsache, dass sich Land schwer damit tut, ökonomisch aus der Krise zu kommen, beschädigt sein internationales Gewicht. Das gilt erst recht, weil das Land erst beweisen muss, ob es den Wandel hin zum klimaneutralen Wirtschaften auf eine

Stuttgarter Nachrichten: Vor der zweiten Amtszeit Trumps

Stuttgarter Nachrichten: Vor der zweiten Amtszeit Trumps

Trump 2.0 wird nicht die Fortsetzung seiner ersten Amtszeit sein. Geändert hat sich die gesellschaftliche Bereitschaft, die autokratischen Tendenzen eines Mannes zu akzeptieren, der aufgrund seiner Rolle beim versuchten Umsturz am 6. Januar 2021 angeklagt wurde. Wie viel größer sie ist, zeigt sich an der Unterwerfung von Tech-Titanen wie Meta-Chef Mark Zuckerberg, oder Apple-CEO Tim Cook. Keiner der Wirtschaftskapitäne wollte bei der ersten Amtseinführung Trumps mit ihm

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Trumps Forderung nach mehr Verteidigungsausgaben

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Trumps Forderung nach mehr Verteidigungsausgaben

Aus keinem konkreten Bedarf abgeleitet, für eine Armee von nicht einmal 200.000 Soldaten weit überdimensioniert und von den Planungskapazitäten der Bundeswehr nicht haushaltsrechtlich sauber umsetzbar – all das lässt sich gegen Trumps Zahl einwenden. Entsprechend einhellig negativ tönt das Echo aus den deutschen Parteien.

Der alte Trump-Reflex ist also wieder voll intakt: Die Anmaßungen dieses Mannes machen es so schön leicht, gegen das zu sein, was er sagt.

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