Rentenansprüche

Frauen in der Versorgungsfalle
Frauen in der Versorgungsfalle
Die Altersarmut in Deutschland nimmt drastisch zu. Jetzt hat auch das Statistikamt Nord für Schleswig-Holstein ein Rekordhoch gemeldet. Im nördlichsten Bundesland haben am Jahresende 2015 mehr als 20.200 über 64-jährige vom Staat Geld aus der Grundsicherung erhalten, weil ihr Einkommen nicht für das Existenzminimum gereicht hat. Sie sind somit von Altersarmut betroffen. Das ist die höchste Zahl seit Einführung der Statistik im Jahr 2003. Im Vergleich zu 2014 er
Erlös aus Losverkauf geht an Lichtblick Seniorenhilfe e. V. – Verein bietet finanzielle Soforthilfe und Angebote, um Vereinsamung im Alter entgegenzuwirken
Politiker lügen nicht, sie sagen manchmal nur nicht die Wahrheit. Sie wollen sparen, Haushalte konsolidieren, Schulden abbauen und investieren. Die Realität sieht anders aus.
Arme haben keine Lobbys. Ihnen wird die Anpassung ihrer niedrigen Bezüge an die Armutsgrenze von netto 979 Euro von der Politik verweigert. Sie sind auf Hilfe ihrer Mitmenschen und sozialen Organisationen angewiesen.
Wegen der zunehmenden Altersarmut in Deutschland rät die AFA AG insbesondere jungen Menschen, rechtzeitig für das Alter vorzusorgen. Schon heute gelten rund 3,4 Millionen Rentner als armutsgefährdet. Wie massiv das Problem Altersarmut zunimmt, zeigen die Zahlen: Im Jahr 2005 galten knapp elf Prozent der Rentner in Deutschland als armutsgefährdet. Heute sind es bereits knapp 16 Prozent. Derzeit sind rund 500.000 Rentner auf Grundsicherung angewiesen.
"Wer der Altersarmut
Die AFA AG warnt seit Jahren vor steigender Altersarmut in Deutschland. Laut aktuellen Zahlen
des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sind derzeit 3,4 Millionen Rentner von Altersarmut betroffen. Die Armutsquote in dieser Gruppe ist seit 2005 um 46 Prozent gestiegen und damit zehnmal so stark wie beim Rest der Bevölkerung. Die Zahl der Rentner, die auf Grundsicherung angewiesen sind, hat sich in elf Jahren praktisch verdoppelt: Waren 2003 noch rund 258.000 Senioren auf diese Hilfen an
Mehr als die Hälfte der 19- bis 39-jährigen Deutschen hat Angst vor Altersarmut. Eine neue repräsentative TNS Emnid-Studie hat jetzt ergeben, dass 54 Prozent der Befragten diese Bedrohung aktuell verspüren. Etwa drei Viertel von ihnen nehmen an, dass ihre gesetzliche Rente nur noch die Hälfte oder sogar noch weniger ihres letzten Nettoeinkommens betragen wird. Die Umfrage machte auch regionale Unterschiede deutlich: In den neuen Bundesländern ist Altersarmut eher ei
Die strikte Trennung von Arbeit und Rente ist inhuman und gefährdet die Altersversorgung
Die Rente ist nicht sicher. Das fürchten die 19-bis-39-jährigen Deutschen. 54 Prozent von ihnen haben Angst vor Altersarmut.