Die Tochter von Libyens Machthabers Muammar al-Gaddafi, Aischa Gaddafi, hat am Dienstag eine Tochter zur Welt gebracht. Das teilte das algerische Gesundheitsministerium mit. Die Tochter des Machthabers war am Montag zusammen mit ihrer Mutter und ihren Brüdern nach Algerien geflüchtet. Die gegen den langjährigen Machthaber Gaddafi kämpfenden libyschen Rebellen hatten die Aufnahme kritisiert und die Auslieferung der Familie gefordert. Wo sich Gaddafi selbst aufhält, ist we
Nachdem Teile seiner Familie nach Algerien geflüchtet sind, ist der Aufenthaltsort des gestürzten libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi weiterhin unbekannt. Die US-Regierung geht davon aus, dass Gaddafi sich immer noch in Libyen befindet. Laut dem Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carney, gebe es keine Hinweise darauf, dass Gaddafi das Land verlassen habe. Zuvor hatte bereits die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtet, dass der flüchtige Diktator noch in Libyen ist.
Die Ehefrau und drei Kinder des langjährigen libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi sollen nach Algerien ausgereist sein. Wie das algerische Außenministerium am Montag mitteilte, hätten Gaddafis Ehefrau Safia, die Tochter Aischa sowie die Söhne Hannibal und Mohamed am Montagmorgen die algerisch-libysche Grenze überquert. Über den Aufenthaltsort Gaddafis wurden allerdings keine Angaben gemacht. Einem Bericht unter Berufung auf diplomatische libysche Kreise zufolge
In Algerien ist am Dienstag der seit 1992 geltende Ausnahmezustand aufgehoben worden. Dies teilte der Ministerrat in Algier mit. Der Entscheidung war die Ankündigung von Ministerpräsident Ahmed Ouyahia vorausgegangen den Ausnahmezustand noch vor dem Ende des Monats Februar aufzuheben. Der Ausnahmezustand war 1992 verhängt worden, nachdem die Islamische Heilsfront (FIS) bei den damaligen Parlamentswahlen gesiegt hatte. Die Regierung lies daraufhin die Wahl für nichtig erkl&aum
Algerische Sicherheitskräfte haben am Samstag circa 2.000 Menschen daran gehindert, eine Demonstration gegen die amtierende Regierung abzuhalten. Dies berichten lokale Medien. Demnach hätten tausende Polizisten versucht, die Menschenmenge zu zerstreuen. Die Demonstranten verlagerten daraufhin ihren Marsch in ein anderes Stadtgebiet. Die Polizei verfolgte die Protestmenge und griff die Demonstranten mit Schlagstöcken an. Nach geltendem algerischen Recht sind Demonstrationen verbote
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat die algerische Regierung zum Gewaltverzicht aufgefordert. Dies sagte der Politiker am Sonntag im Rahmen der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". "Das sind freiheitsliebende Demonstranten, die nichts anderes tun als ein Menschenrecht wahrzunehmen", sagte Westerwelle und betonte, dass die Bundesregierung auf der Seite der Demokraten stehen würde. Darüber hinaus betonte der Minister, wie wichtig es jetzt sei, den junge
In Algier sind am Wochenende mehr als 400 Demonstranten bei Demonstrationen gegen den Präsidenten Abdelazziz Bouteflika festgenommen worden. Angaben von Menschenrechtsaktivisten zufolge befinden sich auch Frauen und ausländische Journalisten unter den Arrestierten. Bei den Demonstrationen setze das Regime unter Bouteflika auf massive Polizeipräsenz. Medienberichten zufolge waren 26.000 bis 30.000 Sicherheitskräfte mobilisiert worden, die mit Hilfe von Wasserwerfern und gepanz
In der algerischen Hauptstadt Algier sind nach Protesten gegen Präsident Abd al-Aziz Bouteflika bis zu 400 Menschen festgenommen worden. Dies berichtet ein algerischer Menschenrechtsaktivist. Andere Medienberichte sprechen von einer geringeren Zahl an Festgenommenen. Am Samstag hatten tausende Menschen in der Hauptstadt gegen die Regierung protestiert. Rund 28.000 Polizeikräfte hatten die zuvor angekündigte Demonstration gewaltsam zu verhindern versucht. Mehreren Demonstranten gel
Bei einer Protestaktion in der algerischen Hauptstadt Algier ist es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen. Medienberichten zufolge hätten rund 2.000 Demonstranten zuvor eine Polizeisperre am Platz des 1. Mai durchbrochen, wo ein nicht genehmigter Protestmarsch durch die Hauptstadt beginnen sollte. Den Informationen nach sollen Sicherheitskräfte dann mit Schlagstöcken auf die Regimegegner eingeschlagen haben, mehrere Teilnehmer seien festgenommen worden. Über Ver