Die Bundesregierung soll den Globalen Fonds gegen
Aids, Malaria und Tuberkulose aufstocken statt kürzen. Dies fordern
der Verband Entwicklungspolitik deutscher
Nichtregierungsorganisationen (VENRO) und das Aktionsbündnis gegen
AIDS im Vorfeld der Wiederauffüllungskonferenz des Globalen Fonds in
New York. Vom 9. bis 15. September finden vor dem Bundeskanzleramt in
Berlin Protestaktionen gegen die Kürzungen statt.
Am Sonntag ist die Konferenz "Positive
Begegnungen" zum Leben mit HIV und Aids in Bielefeld zu Ende gegangen
ist. Die Konferenzteilnehmenden haben die Haltung der Deutschen
AIDS-Hilfe e.V. (DAH) zum skandalösen Urteil im Prozess gegen Nadja
Benaissa begrüßt: Sie forderten die DAH auf, sich verstärkt für die
notwendigen Anpassungen im Strafrecht und eine stärkere
gesellschaftliche Debatte zum Thema gemeinsame Verantwortung
einzusetzen.
Eine kritische Bestandsaufnahme der Verwirklichung
internationaler Verpflichtungen zu HIV/Aids durch Deutschland,
Österreich und Schweiz legen zivilgesellschaftliche Netzwerke
anlässlich der AIDS 2010 vor:
In der umfangreichen Studie werden die finanziellen Beiträge zu
Entwicklungszusammenarbeit, Gesundheit und Engagement gegen HIV und
Aids dieser Länder analysiert. Vergleichend werden die realen
Länderbeiträge der letzten Jahre zu internationalen
gesundh
Am heutigen Dienstag gehen deutsche NGOs auf die
Straße um gegen die geplanten Kürzungen der Mittel zum Globalen Fonds
durch Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel zu demonstrieren. Im
Rahmen des ‚Human Rights March‘, der um 18.30 Uhr am Schottentor in
Wien beginnt, fordern die NGOs , dass Niebel die Pläne stoppt und an
den internationalen Verpflichtungen Deutschlands im Kampf gegen
HIV/Aids festhält.
Mit der Einführung innovativer technologischer Neuerungen in der
Patientendiagnostik ist es dem deutschen Medizintechnik- und
Biotechnologieunternehmen Partec gelungen, die Kosten für
HIV/AIDS-Immunstatusbestimmungen mittels CD4-Zellzählung um einen
Faktor 20 auf lediglich 8 Euro pro Patient und Jahr zu senken und die
entsprechenden diagnostischen Geräte dabei für den Einsatz in
ressourcenschwachen Regionen erstmals kompakt, robust und mobil
anzubieten.
Anlässlich der am Sonntag beginnenden
Welt-Aidskonferenz in Wien (IAC) appelliert die Deutsche AIDS-Hilfe
e.V. (DAH) an die internationale Staatengemeinschaft, die
Menschenrechte einzuhalten und den universellen Zugang zu
HIV-Prävention, -Pflege und -Behandlung sicherzustellen. Die
Unterstützung beim Abbau von Diskriminierungen und Stigmatisierungen
und bei der Vernetzung von Selbsthilfe-Strukturen sind die Ziele der
internationalen Zusammenarbeit der DAH in Osteuropa. Auf
Noch immer kommen jährlich 400.000
HIV-infizierte Babys zur Welt. Und das obwohl eine einfache
Behandlung schon lange das Übertragungsrisiko von Mutter zu Kind auf
unter zwei Prozent reduzieren kann. "Ein Skandal", sagt Frank Mischo,
Aids-Experte der Kindernothilfe, denn: "nur 38 Prozent der
betroffenen Mütter bekommen bislang die nötigen Medikamente. Das
macht auf dramatische Weise deutlich, wie weit die Weltgemeinschaft
vom Millenniumsziel entfernt ist,