Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) will im Bundestag eine breite Mehrheit für die Verlängerung des deutschen Afghanistan-Einsatzes zustande bringen. "Ich strebe einen Vorschlag der Regierung an, dem die Opposition zustimmen kann", sagte der CDU-Politiker der "Süddeutschen Zeitung". Das setze voraus, dass man im Vorfeld mit der Opposition spreche und selbige nicht nur informiere, betonte der Verteidigungsminister im Gespräch mit der Zeitu
Die Bundesregierung begrüßt die Entscheidung der Unabhängigen Wahlkommission in Kabul, die nächsten Präsidentschaftswahlen in Afghanistan am 5. April 2014 abzuhalten. "Dieser Wahltermin entspricht den Vorgaben der afghanischen Verfassung", erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Mittwoch. Die afghanische Regierung habe sich auf der internationalen Afghanistan-Konferenz in Tokio im Juli dazu verpflichtet, "sichere, inklusive und transparent
Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus" zahlreiche Attentate auf deutsche Soldaten in Afghanistan verhindert: Seit Januar 2011 seien 20 geplante Anschläge auf die Bundeswehr vereitelt worden, sagte BND-Präsident Gerhard Schindler nach Informationen des Magazins vergangene Woche in geheimer Sitzung des Verteidigungsausschusses des Bundestags. Zum Quellennetz und zur Herkunft der offenbar präzisen Informationen äuß
Das "Kommando Spezialkräfte" (KSK) der Bundeswehr hat einen der meistgesuchten Taliban-Führer Nord-Afghanistans festgenommen. Wie die "Bild-Zeitung" (Dienstagausgabe) berichtet, handelt es sich bei dem Festgenommenen offenbar um den von den Taliban eingesetzten "Schatten-Gouverneur" der Provinz Kunduz, Mullah Abdul Rahman. Der Zugriff erfolgte nach Informationen der Zeitung am Freitagabend. KSK-Soldaten und afghanische Spezialkräfte landeten mit einem
Die Bundesregierung hat sich darauf verständigt, die Zahl der in Afghanistan stationierten Bundeswehrsoldaten im Laufe des Jahres 2013 signifikant zu verringern. Die beiden verantwortlichen Minister Thomas de Maizière (CDU) und Guido Westerwelle (FDP) vereinbarten, im neuen Mandat für die Bundeswehr das deutsche Kontingent vor dem Abzug der Isaf-Truppen bis Ende 2014 auf deutlich unter 4.000 Mann absinken zu lassen. Zudem verständigten sich de Maizière und Westerwell
Die Bundeswehr bildet Soldaten vor dem Einsatz in Afghanistan nur unzureichend im Umgang mit Waffen aus. Ein internes Dokument, das der "Zeit" vorliegt, beschreibt gravierende Defizite bei den Schießübungen, die Soldaten zu Beginn ihres Einsatzes in Masar-i-Scharif absolvieren müssen. Die Stabskompanie, die das sogenannte Anschießen leitet, wertet darin häufige Fehler aus. Dem Bericht zufolge können Soldaten ihre Waffe nicht richtig überprüfen
Die Lage in Afghanistan ist deutlich schlechter als sie die Bundesregierung darstellt: Das ist das Ergebnis eines internen Berichts des Bundesnachrichtendienstes (BND) mit dem Titel "Afghanistan bis zum Jahr 2014 – eine Prognose". Besonders vernichtend fällt das Urteil über die Regierung des afghanischen Präsidenten Hamid Karzai aus. "Korruptionsanfälligkeit, persönliche Vorteilsnahme Einzelner und Nepotismus werden sich fortsetzen", heißt es in
Die Sicherheitslage in Afghanistan hat sich nach den Worten von Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) weiter verbessert. "Die Sicherheitslage wird nicht schlechter, sie wird immer besser. Im Norden Afghanistans, wo die Bundeswehr aktiv ist, werden inzwischen 75 Prozent der Einsätze von afghanischen Sicherheitskräften wahrgenommen", sagte Niebel im Gespräch mit der "Stuttgarter Zeitung" (Montagausgabe). Die Anzahl der Anschläge sei ebenso wie die Zah
Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagausgabe) versichert, dass die Afghanistan-Strategie der Allianz wegen der jüngsten Unruhen nicht verändert werde. "Es bleibt dabei: Ende 2014 endet unser Kampfeinsatz", sagte er. Die Schutzmaßnahmen der Isaf, die unter anderem das sogenannte Partnering mit den afghanischen Sicherheitskräften eingeschränkt hat, seien nur vorüb
Nach einer Anschlagserie afghanischer Sicherheitskräfte auf die internationalen Schutztruppen in Afghanistan hat Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) die Strategie der Isaf-Mission verteidigt, einheimische Sicherheitskräfte auszubilden. Der "Bild-Zeitung" (Dienstagausgabe) sagte der Minister: "Wir halten an dem Konzept fest. Ein Abbruch der Ausbildungshilfe wäre der beste Erfolg, den die Taliban haben könnten. Und diesen Triumph werden wir ihne