Afghanistan-Abzug: Bundeswehr muss 20 Prozent weniger Material zurückbringen

Die Bundeswehr hat ihre Pläne für den Material-Abzug aus Afghanistan konkretisiert: Nach jüngsten Berechnungen müssen rund 20 Prozent weniger Material zurück nach Deutschland transportiert werden als zunächst erwartet. "Im Moment gehen wir davon aus, dass wir etwa 4.800 Container-Äquivalente und 1.200 Fahrzeuge nach Deutschland bringen müssen", sagte Generalmajor Hans-Erich Antoni, Kommandeur des Fähigkeitskommandos Logistik der Bundeswehr,

Magazin: Bundeswehr lässt afghanische Aufständische von US-Drohnen töten

Die Bundeswehr hat im Afghanistan-Einsatz Aufständische von bewaffneten US-Drohnen töten lassen. Das geht aus einer vertraulichen Stellungnahme von Verteidigungsstaatssekretär Thomas Kossendey auf eine Anfrage des SPD-Bundestagsabgeordneten Hans-Peter Bartels hervor, wie der "Spiegel" berichtet. Demnach kam es am 11. November 2010 "auf Anforderung deutscher Isaf-Kräfte" zum Einsatz einer Kampf-Drohne der US-Streitkräfte im Distrikt Chahar Darreh. Im R

Neun Tote bei Selbstmordanschlag in Kabul

Bei einem Selbstmordanschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens neun Menschen getötet worden. Das teilte ein Sprecher der internationalen ISAF-Truppe mit. 13 weitere Personen wurden verletzt. Das Attentat ereignete sich vor dem afghanischen Verteidigungsministerium, alle Opfer sind Mitarbeiter des Ministeriums. Der Attentäter war mit einem Fahrrad unterwegs und hatte sich vor dem Tor des Gebäudes in die Luft gesprengt. Derzeit ist der neue US-Verteidigungsministe

Bericht: Türkei erschwert Bundeswehr-Abzug aus Afghanistan

Die Türkei will offenbar nicht zulassen, dass Waffen der Bundeswehr im Rahmen des Abzuges aus Afghanistan über einen Umschlagplatz auf türkischem Territorium umgeladen werden und erschwert damit den Bundeswehr-Abzug aus Afghanistan. Nach Informationen des ARD-"Hauptstadtstudios" beharrt die türkische Regierung darauf, dass nur Container oder unbewaffnete Fahrzeuge über den Hafen Trabzon in der Nordtürkei abgewickelt werden dürfen. Für die Bundesw

Verteidigungsminister zu Ãœberraschungsbesuch in Afghanistan

Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière ist am Dienstagmorgen zu einem zuvor vor der Öffentlichkeit geheimgehaltenen Truppenbesuch in Maz?r-i Scharif in Afghanistan eingetroffen. Seit September 2005 betreibt die Bundeswehr dort zusammen mit Norwegen und anderen Nationen ihr flächenmäßig größtes Feldlager in Nordafghanistan. Auf dem Terminplan stehen unter anderem Gespräche mit Generalmajor Jörg Vollmer, der seit dem 21. Februar 2013 der Kom

De Maizière: Abzugskonzept für Afghanistan vor Bundestagswahl

Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) will noch vor der Bundestagswahl ein Konzept zum Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan vorlegen und sucht dazu auch den Konsens mit der Opposition. Der Minister sagte "Bild am Sonntag": "Ich erarbeite dazu einen Vorschlag innerhalb der Bundesregierung. Diesen Vorschlag möchte ich dann auch mit der Opposition besprechen und ihn erst dann der Öffentlichkeit vorstellen. Das soll noch vor der Bundestagswahl geschehen

Niebel: „Afghanistan ist wie Deutschland nach dem Dreißigjährigen Krieg“

Entwicklungsminister Dirk Niebel sieht Afghanistan warnt vor falschen Maßstäben bei der Beurteilung des Wiederaufbaus in Afghanistan. "Man darf Afghanistan nicht vergleichen mit Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg", sagte der FDP-Politiker der "Welt". "Man muss es vergleichen mit Deutschland nach dem Dreißigjährigen Krieg, wo niemand mehr da war, der wusste, wie man einen Pflug baut oder Ähnliches." Als Beispiel nannte Niebel die Stadt

Afghanistan: Deutschland möglicherweise von US-Abzug betroffen

Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, hat vor den Konsequenzen eines massiven Truppenabzugs der USA in Afghanistan gewarnt: "Damit steht die deutsche Ausbildungsmission in Afghanistan in Frage. Ohne amerikanische Unterstützung können und sollten wir den Norden nicht in unsere Verantwortung übernehmen", sagte Kujat der "Bild-Zeitung" (Samstagausgabe). Die USA hatten auf dem Gipfel der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel angekü

Obama will US-Truppen in Afghanistan bis Anfang 2014 halbieren

US-Präsident Barack Obama will innerhalb der nächsten zwölf Monate die Truppenstärke der US-Armee in Afghanistan halbieren. Medienberichten zufolge ist das ein Detail seiner mit Spannung erwarteten Rede zur Lage der Nation am Dienstagabend. Gegenwärtig sind noch rund 66.000 US-Soldaten in Afghanistan stationiert, davon soll mindestens die Hälfte bis Februar 2014 den Hindukusch verlassen haben. Anfang dieses Jahres hatten Obama und der afghanische Präsident Hami

Isaf-Kommandeur: Lage in Nord-Afghanistan noch fragil

In der Isaf-Führung für Nord-Afghanistan gibt es die Hoffnung, dass auch nach dem Abzug der internationalen Schutztruppe Ende nächsten Jahres einigermaßen sichere Verhältnisse herrschen werden. Der Kommandeur des Regionalkommandos Nord, Generalmajor Erich Pfeffer, sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (F.A.S.): "Ich bin derzeit vorsichtig optimistisch, dass eine Stabilität in Nord-Afghanistan auch nach der Rückverlegung der Isaf, a

1 5 6 7 8 9 27