In Afghanistan ist am gestrigen Samstag ein deutscher Soldat bei Kämpfen mit Aufständischen getötet worden. Das teilte die Bundeswehr am Sonntag mit. Deutsche Spezialkräfte haben demnach am Samstagmittag (deutscher Zeit) eine afghanische Operation begleitet und unterstützt. Aufständische hätten dabei das Feuer auf die afghanischen und ISAF-Kräfte eröffnet. Bei der anschließenden Erkundung gerieten die afghanischen und ISAF-Kräfte nach Bunde
Im Süden Afghanistans sind drei britische Soldaten bei einem Bombenanschlag getötet worden. Das teilte das britische Verteidigungsministerium am Mittwoch mit. Die Soldaten seien in der Provinz Helmand auf einer Routine-Patrouille gewesen, als sich die Explosion ereignete. Die Opfer wurden auf dem Luftweg ins Krankenhaus gebracht, konnten jedoch nicht mehr gerettet werden. Der britische Premierminister David Cameron erklärte, sein Land habe einen "sehr hohen Preis" fü
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat am Freitag erklärt, dass die zivile Unterstützung Afghanistans auch nach der Beendigung des Kampfeinsatzes Ende 2014 bestehen bleibe. "Unser Engagement für eine gute Entwicklung Afghanistans auch nach 2014 nehmen wir unverändert sehr ernst", versicherte Westerwelle in Berlin. Zudem unterstütze Deutschland durch sein Engagement bei der Ausbildung der afghanischen Sicherheitskräfte die Stabilität in
Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbands, Ulrich Kirsch, hat die Absichtserklärung der Bundesregierung begrüßt, über 2014 hinaus 600 bis 800 Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan belassen zu wollen, sieht aber noch offene Fragen. "Grundsätzlich freuen wir uns erst, wenn alle Frauen und Männer wieder zu Hause sind", sagte Kirsch der "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe). "Aber wir begrüßen die frühzeitige Planung un
Die Bundesregierung will auch nach Auslaufen des ISAF-Mandates im Jahr 2014 etwa 600 bis 800 Bundeswehrsoldaten in Afghanistan belassen. Die Soldaten sollten dann in den Bereichen "Beratung, Ausbildung und Unterstützung" zum Einsatz kommen, sagte Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière am Donnerstag in Berlin. Es gehe dann um ein neues Mandat, was keinen Kampfauftrag mehr beinhalten werde. Voraussetzung sei eine formale Einladung der afghanischen Regierung. "Wir
Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) will noch vor der Bundestagswahl ein neues Konzept für den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr ab 2015 beschließen. "Es wird eine Willenserklärung der Bundesregierung über Auftrag und Größenordnung unseres künftigen Engagements in Afghanistan geben", kündigte der CDU-Politiker im Gespräch mit der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe) an. Alle sollten wissen, wie es nach Auf
Die Bundeswehr ist nach eigenen Angaben über Operationen US-amerikanischer Spezialeinheiten im direkten Umfeld des deutschen Feldlagers Kunduz nur unzureichend informiert – obwohl eine enge Zusammenarbeit mit den USA in Nordafghanistan vereinbart sei. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Der Grünen-Abgeordnete Omid Nouripour hatte die Regierung kürzlich mit einer Anfrage um Details über zwei von der Nato ö
Der Anwalt der Opfer des Bombenangriffs von Kundus, Karim Popal, hat die jüngste Beförderung des Befehl gebenden Oberst Georg Klein kritisiert. "Das ist unverantwortlich", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe). "Mehrere Berichte, unter anderem der Nato-Bericht, haben seine Fehler aufgezeigt. Trotzdem wird er befördert. Das ist eine absolute Beleidigung des humanitären Völkerrechts." Popal fügte hinzu: "Wir Afgh
Der afghanische Präsident Hamid Karsai hat scharfe Kritik am westlichen Einsatz in seinem Land geübt. Dem Antiterrorkampf mangle es an einer nachvollziehbaren Strategie. "Der Westen hat nicht die Rückzugsgebiete der Terroristen bekämpft, nicht ihre Trainingscamps", sagte der Staatschef der "Süddeutschen Zeitung" in einem Gespräch im Kabuler Präsidentenpalast. Das eigentliche Problem liege im Nachbarland Pakistan und sei nicht angegangen word
Knapp ein halbes Jahr nach der Schließung ihres Feldlagers Feisabad kehrt die Bundeswehr in die nordafghanische Provinz Badakschan zurück. Seit wenigen Tagen sind wieder deutsche Soldaten dort stationiert. Der Kommandeur des Isaf-Regionalkommandos Nord, Generalmajor Jörg Vollmer, bezeichnet die Situation als "sehr ernst". "Die aktuelle Sicherheitslage in Badakschan ist für die afghanischen Sicherheitskräfte eine Herausforderung", sagte Vollmer der &q