Taliban greifen Flughafen in Kabul an

Bei einem Taliban-Angriff in der Nähe des Flughafens der afghanischen Hauptstadt Kabul sind alle sieben Angreifer ums Leben gekommen. Wie die BBC berichtet, feuerten die Taliban mehrere Stunden Granaten aus einem fünfstöckigen Haus auf die umliegenden Straßen. Die afghanische Polizei konnte die Angreifer schließlich zurückdrängen, zwei Taliban-Kämpfer sprengten sich selbst in die Luft. Bei Beginn des Gefechts wurde Alarm ausgelöst und sämtliche

Karsai begrüßt deutsches Engagement auch weiterhin

Der afghanische Präsident Hamid Karsai hat gegenüber Außenminister Guido Westerwelle (FDP) deutlich gemacht, dass er ein deutsches Engagement in seinem Land auch nach 2014 gutheißt. "Er hat klar gemacht, dass er das deutsche Angebot einer Beteiligung an einer internationalen Ausbildungs- und Beratungsmission in Afghanistan für die Zeit nach dem Abzug unserer Kampftruppen 2014 ausdrücklich begrüßt", sagte Westerwelle der "Welt am Sonntag&q

Bundeswehr-Soldat stirbt in Afghanistan

In Afghanistan ist ein Bundeswehr-Soldat ums Leben gekommen. Der Mann sei am frühen Donnerstagmorgen im Feldlager Masar-i Scharif schwer verletzt aufgefunden worden, teilte die Bundeswehr mit. Im Lazarett sei anschließend der Tod des Soldaten festgestellt worden. Die Hintergründe waren zunächst unklar, der Vorfall werde laut Bundeswehr derzeit untersucht. Erst Anfang Mai war ein deutscher Soldat bei Kämpfen mit Aufständischen getötet worden.

Lage in Afghanistan: SPD-Verteidigungspolitiker mahnt zu Realismus

Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, hat angesichts der neuesten Zahl über den Anstieg sicherheitsrelevanter Vorgänge in Nordafghanistan Realismus angemahnt. "Die Zahl sagt uns, dass es Bereiche gibt, die bei weitem nicht befriedet sind", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitagausgabe). "Es gibt Distrikte, in denen sich Kriminelle mit Aufständischen verbünden. Und es gibt Bereiche, in denen wirklich T

Bundeswehrsoldaten bei Kundus beschossen

In der Nähe von Kundus im Norden Afghanistans sind am Sonntagabend deutsche Bundeswehrsoldaten beschossen worden. Das teilte das Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Geltow bei Potsdam mit. Verletzte oder Tote gab es bei dem Gefecht nicht. Die deutschen Soldaten wurden zehn Kilometer südwestlich von Kundus im Polizeihauptquartier des Distriktes Chahar Darah von Aufständischen mit Handwaffen und Mörsern beschossen. Anfang Mai war in der Provinz Baglan ein KSK-Soldat

Afghanen wünschen sich längeren Bundeswehreinsatz

Die afghanische Regierung warnt vor einem raschen Abzug der Bundeswehr. "Ohne die Hilfe der Deutschen wird die Armee schnell wieder auseinanderfallen", sagte der Gouverneur Atta Mohammed Noor dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel", "deswegen ist eine weitere Stationierung hier dringend erforderlich." Auch für die Zeit nach dem angepeilten Ende der Nato- Mission Ende 2014 solle die Bundeswehr der afghanischen Armee weiterhelfen, so der Gouverneur der Provinz Balkh

Bundeskanzlerin Merkel in Afghanistan

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei einem überraschenden Truppenbesuch in Afghanistan am Freitag ihre große Hochachtung für die Arbeit der Soldaten deutlich gemacht. Die Bundeskanzlerin bedankte sich in einer Ansprache bei allen Soldatinnen und Soldaten für ihren Einsatz, teilte das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung mit. Diese würden ihren Dienst "nicht einfach durch Pflichterfüllung, sondern auch unter großen, großen Risiken tun&qu

Politiker besorgt über Sicherheit in Afghanistan

Politiker von Koalition und Opposition haben sich besorgt über die Sicherheit der deutschen Soldaten in Afghanistan geäußert. Der verteidigungspolitische Sprecher der Grünen, Omid Nouripour, rechnet mit wachsenden Gefahren für die Bundeswehr. "Die schrecklichen Ereignisse zeigen, wie gefährlich die Situation in Afghanistan weiterhin ist. Und die Gefahr für die deutschen Soldaten wird bis Ende 2014 eher zunehmen", sagte Nouripour der "Welt".

Nach Tod von Bundeswehr-Soldat: Grüne fordern verbindliche Abzugspläne aus Afghanistan

Nach dem Tod eines Elite-Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan haben die beiden Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Renate Künast und Jürgen Trittin, einen verbindlichen Abzugsplan aus Afghanistan gefordert. "Wir sind zutiefst bestürzt und traurig über die Nachricht vom Tod eines Bundeswehr-Soldaten und von der Verwundung eines weiteren Soldaten in der Provinz Baghlan im Norden Afghanistans. Unsere Gedanken sind in dieser schweren Stunde bei den Familien und Freunden

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