Afghanistan: Anschlag auf de Maiziére und Westerwelle verhindert

Anlässlich des Besuchs von Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) und Außenminister Guido Westerwelle (FDP) im nordafghanischen Kunduz planten Aufständische einen Angriff auf das Bundeswehr-Feldlager. Dieser konnte nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Spiegel" verhindert werden. Am Sonntagmorgen vergangener Woche, dem Tag der feierlichen Übergabe des Camps an die Afghanen, entdeckten Aufklärungskräfte mit den hochleistungsfähige

Afghanische Hilfskräfte wollen Ausreise nach Deutschland einklagen

Mehr als 40 Afghanen, die in ihrer Heimat für die Bundeswehr gearbeitet haben, wollen ihre Aufnahme in Deutschland einklagen. Die Männer aus der Region Kundus haben einen Bremer Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung ihrer Interessen beauftragt. "Ich werde rechtliche Schritte einleiten", sagte der Anwalt der "Welt am Sonntag". Aufgrund des fortschreitenden Abzugs der Bundeswehr aus Afghanistan müssten die Helfer der deutschen Soldaten um ihr Leben fürchten. Die

BND soll in Afghanistan-Krieg der Sowjets involviert gewesen sein

Der Bundesnachrichtendienst (BND) war im Afghanisch-Sowjetischen-Krieg der 1980er Jahre umfangreich vor Ort im Kriegsgebiet engagiert. Das belegen Recherchen der "Welt am Sonntag" und des "ZDF". Über mehrere Jahre waren demnach BND-Agenten im Zuge der Operation "Sommerregen" in Afghanistan und dem benachbarten Pakistan aktiv. Verantwortlich für die strenggeheime Operation war das Referat 16A des Geheimdienstes, zuständig für die Region "Nahe

Bundeswehr übergibt Stützpunkt in Kunduz an Afghanen

An diesem Sonntag übergibt die Bundeswehr ihren Stützpunkt im nordafghanischen Kunduz an die afghanische Armme. Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) zieht in "Bild am Sonntag" eine positive Bilanz des Einsatzes: "Afghanistan ist heute ein besseres Land als vor zehn Jahren. Das gilt ganz besonders für den Norden, wo sich Deutschland besonders stark engagiert hat. Das Land ist heute kein Rückzugsort für den internationalen Terrorismus mehr. In A

Bericht: Bundeswehr zieht Waffen aus Kundus ab

Das deutsche Kontingent der internationalen Afghanistan-Schutztruppe ISAF hat nach ARD-Informationen damit begonnen, Waffen und anderes sogenanntes sicherheitsrelevantes Material aus Kundus abzutransportieren. Nach Recherchen des ARD-Hörfunkstudios Südasien fuhr am gestrigen Donnerstag ein aus 30 Fahrzeugen bestehender Konvoi aus dem nordafghanischen Feldlager Kundus zum gut 160 Kilometer entfernten größten Bundeswehrstandort Masar-i-Scharif. Im dortigen Camp Marmal wird das

Wikileaks: Vetternwirtschaft bei deutschem Brückenbauprojekt in Afghanistan

Eine von der Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlichte Depesche der US-Botschaft in Kabul legt nahe, dass es Vetternwirtschaft beim millionenschweren Bau einer der zahlreichen Brücken gab. Die Brücke wurde unter deutscher Beteiligung in Afghanistan errichtet. Das berichtet die Berliner Tageszeitung »junge Welt« in ihrer Freitagsausgabe. Das Bundesverteidigungsministerium, das Auswärtige Amt, die KfW-Entwicklungsbank und die ehemalige Gesellschaft fü

Innenministerium drängt auf schnellen Abzug deutscher Polizisten aus Afghanistan

Das Bundesinnenministerium drängt entgegen bisheriger Äußerungen auf einen schnellen Abzug deutscher Polizisten aus Afghanistan. Rund 200 Beamte sind dort in der internationalen Polizeimission und im Rahmen bilateraler Abkommen tätig. Nach der am 21. August erfolgten Übergabe des Standortes Kunduz an die afghanische Polizei sollen zunächst noch 130 Beamte im Land verbleiben, wie das Nachrichten-Magazin "Der Spiegel" berichtet. Bis Ende des nächsten J

Zeitung: Fünf verletzte Soldaten nach Anschlag auf Bundeswehr-Konvoi in Afghanistan

Ein Konvoi der Bundeswehr in Afghanistan wurde am Montagmorgen offenbar das Opfer eines Anschlags, fünf Soldaten sollen laut einem Bericht der "Mitteldeutschen Zeitung" (Dienstagausgabe) leicht verletzt worden sein. Die Zeitung beruft sich in ihrem Bericht auf Mitglieder des Verteidigungsausschusses. Nach Informationen des Blattes zündeten die Täter zunächst einen Sprengsatz, ehe sie das Feuer eröffneten. Der Anschlag ereignete sich um 8:27 Uhr Mitteleurop&auml

Bundeswehr lässt in Afghanistan Kriegsgerät im Millionenwert zurück

Die Bundeswehr wird im Rahmen ihres Abzugs aus Afghanistan Kriegsgerät im Neuwert von rund 150 Millionen Euro zurücklassen. Das Material wird entweder an die Afghanen übergeben, verkauft oder verschrottet, wie der "Spiegel" berichtet. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums betrifft das rund 42 Prozent der von der Bundeswehr genutzten Geräte. 47 Prozent werden nach Deutschland zurückgebracht. Bei den restlichen elf Prozent hängt die Entscheidung vom Zus