In Afghanistan sind offiziellen Behördenangaben zufolge nach einem schweren Anschlag auch Bundeswehrsoldaten unter den Toten und Verletzten. Die Zahl der Toten und Verletzten unter den Deutschen konnte der Sprecher des Gouverneurs in einer ersten Erklärung noch nicht beziffern, unbestätigten Medienberichten zufolge soll es sich um mindestens drei getötete Soldaten handeln. Der Anschlag ereignete sich am Sitz des Gouverneurs der nordafghanischen Provinz Tachar. Der Polizeichef
Die tödlichen Proteste in Talokan erschüttern das Konzept der Nachtangriffe, "Night Raids", der internationalen Streitmacht Isaf in Afghanistan. Wie der "Spiegel" berichtet, gelten bislang sie auch im Auswärtigen Amt in Berlin als das Mittel, das im Norden des Landes einigermaßen für Ruhe gesorgt hat. Doch nachdem in der vergangenen Woche vier Afghanen bei einem Nachtangriff erschossen worden waren, protestierten empörte Einheimische gewaltsam v
Die afghanischen Taliban haben die Verantwortung für den Selbstmordanschlag in einem Militärkrankenhaus in Kabul übernommen. In einer Stellungnahme per E-Mail teilte der Taliban-Sprecher Zabihullah Mujahid mit, dass die Gruppierung zwei Selbstmordattentäter in das Krankenhaus geschickt und viele Menschen getötet habe. Bei der Explosion in dem größten Krankenhaus Afghanistans sind am Samstag mindestens sechs Medizinstudenten ums Leben gekommen, 23 weitere Mensc
Der ehemalige afghanische Wiederaufbauminister Amin Farhang hat sich vor die deutschen Bundeswehr-Soldaten am Stützpunkt Talokan gestellt. "Ich glaube nicht, dass die Bundeswehr da irgendetwas falsch gemacht hat", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung". "Sie lässt sich nicht so schnell dazu provozieren, auf unschuldige Menschen zu schießen." Farhang zufolge geht die Eskalation der Gewalt in Talokan auf aus Usbekistan eingesickerte Terroristen zur&uum
Eine Offensive der radikal-islamischen Taliban hat am Samstag mindestens acht Menschenleben im Süden Afghanistans gefordert. In einer groß angelegten Aktion gegen Regierungsgebäude in der südafghanischen Stadt Kandahar wurden zudem mindestens 29 Menschen verletzt, wie der Provinz-Gouverneur am Samstag mitteilte. Nach Angaben von Taliban-Sprecher Kari Jusef Ahmadi richteten sich die Angriffe "gegen jedes Gebäude, das von Regierung und Sicherheitskräften benutzt
Der Grünen-Politiker Tom Koenigs, ehemaliger Leiter der Friedensmission der Vereinten Nationen in Afghanistan, hat sich für Verhandlungen mit den Taliban ausgesprochen. "Man muss gerade mit den schlimmsten Gegnern verhandeln, wenn man nicht die Waffen sprechen lassen will, und ich glaube, die Waffen haben nicht mehr so viel zu sagen", sagte Koenigs im Deutschlandfunk. Der Grünen-Politiker sprach sich zudem für einen geordneten Abzug deutscher und US-amerikanischer T
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat Forderungen der Opposition zurückgewiesen, nach der Tötung Osama Bin Ladens solle die Bundeswehr nun aus Afghanistan abziehen. "Diese Rufe sind außenpolitisch leichtsinnig und widersprechen unseren eigenen Sicherheitsinteressen", sagte Westerwelle der Tageszeitung "Die Welt" (Mittwochausgabe). "Wir sind ja nicht nach Afghanistan gegangen, um einen Terrorführer zu fassen. Sondern um zu verhindern,
Der ehemalige afghanische Wiederaufbauminister Amin Farhang hat Pakistan im Zusammenhang mit der Tötung Osama bin Ladens scharf kritisiert. "Die Tatsache, dass er in der Nähe der Hauptstadt getötet wurde, bedeutet, dass die pakistanischen Behörden längst wussten, dass bin Laden sich dort aufhält", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung". Gleiches gelte vermutlich für weitere Terroristenführer. "Pakistan hat mit der ganzen Welt ein S
Ein Pilot der afghanischen Luftwaffe hat am Kabuler Flughafen nach einem Streit mit dort stationierten Nato-Soldaten um sich geschossen und mindestens sechs Menschen getötet. Wie das afghanische Verteidigungsministerium mitteilte, ereignete sich die Tat auf dem militärischen Teil des Flughafens. Der afghanische Pilot soll im Verlauf des Gefechts getötet worden sein. "In den vergangenen 20 Jahren war er Militärpilot. Zwischen ihm und Ausländern brach ein Streit aus,
In der südafghanischen Stadt Kandahar sind in der Nacht zum Montag aus einem Gefängnis rund 500 Häftlinge ausgebrochen. Nach Angaben der Behörden handelt es sich bei den Geflohenen um "politische Gefangene". Unter den 476 Gefangenen sollen auch zahlreiche Mitglieder der radikalislamischen Taliban sein. Die Männer konnten offenbar durch einen Tunnel entkommen, der vom Inneren des Gefängnisses bis vor die Außenmauern reichte. Nach den Flüchtigen w