Aus internen Berichten der Bundeswehr geht hervor, dass die deutschen Soldaten sich von den amerikanischen Alliierten "marginalisiert" fühlen. Das berichtet die "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf die so genannten Kontingentberichte, die als "Verschlusssache" eingestuft sind und der Zeitung vorliegen. Die Zusammenarbeit mit den US-Truppen beim ISAF-Einsatz scheint nicht so reibungslos zu laufen, wie die Bundeswehr immer wieder betont. So hei&s
Interne Berichte der Bundeswehr belegen, dass die Versorgung von verwundeten Soldaten in Afghanistan nicht angemessen sichergestellt war. Das berichtet die "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf die so genannten Kontingentberichte, die als "Verschlusssache" eingestuft sind und der Zeitung vorliegen. In den Kontingentberichten beschreiben Generäle und hohe Offiziere der Bundeswehr in Afghanistan Mängel und Schwächen des Einsatzes. Im Kontingentber
US-Präsident Barack Obama will offenbar einen schnelleren Abzug der US-Truppen aus Afghanistan anordnen. US-Medienberichten unter Berufung auf Regierungskreise zufolge wolle Obama in einer offiziellen Ansprache am Mittwoch 20 Uhr Ortszeit (2 Uhr deutscher Zeit) bekanntgeben, dass 10.000 Soldaten noch in diesem Jahr Afghanistan verlassen werden. Zudem sollen 23.000 weitere bis Ende September 2012 abgezogen werden. Ende 2009 hatte Obama die bisherige Zahl der US-Truppen um 30.000 auf insgesam
Bundesentwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) sieht Gespräche zwischen dem Westen und den radikal-islamischen Taliban als Voraussetzung für Frieden in Afghanistan. "Diese Gespräche sind notwendig, um eine friedliche Lösung des Konfliktes zu erreichen", sagte Niebel der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). Mit fanatischen Gotteskriegern könnte der Westen zwar nicht verhandeln, sagte Niebel. "Aber es gibt auch Gemäßigte, die in Afgh
US-Präsident Barack Obama verkündet am Mittwoch seine Pläne für den Beginn des Truppenabzugs aus Afghanistan. Nach Informationen des Nachrichtensenders CNN wolle Obama bis zum Jahr 2012 etwa 30.000 der rund 100.000 am Hindukusch stationierten US-Soldaten abziehen. Zuvor hatte das Weiße Haus erklärt, dass es noch keine endgültige Entscheidung über den Umfang sowie den genauen Zeitplan des Abzuges gebe. Der Präsident wäge die Argumente der Milit&a
Der amtierende Kommandeur der ISAF-Truppen im Norden Afghanistans, Dirk Backes, rechnet mit der Gefahr weiterer Infiltration der afghanischen Sicherheitskräfte und in der Folge mit neuerlichen Anschlagsversuchen auch gegen führende ISAF- und Bundeswehrkommandeure in Afghanistan. Backes, der derzeit den nach einem Anschlag verletzten alliierten Nord-Kommandeur Markus Kneip vertritt, sagte der "Leipziger Volkszeitung" in Mazar-i-Sharif: "Diejenigen Kräfte, die den Sta
Ein Jahrzehnt nach dem Beginn des bewaffneten Bundeswehreinsatzes in Afghanistan hat der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, eine kritische Zwischenbilanz gezogen. Gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" (Montag-Ausgabe) sagte Löning, den Regierenden in Afghanistan "fehlt es an der Macht, teilweise auch am Willen, rechtsstaatliche Strukturen und grundlegende Versorgungsleistungen zu gewährleisten". Nach dem gerade beendeten Besuch
Die afghanische Regierung unter Präsident Hamid Karzai hat erstmals Friedensverhandlungen zwischen den USA und den radikal-islamischen Taliban bestätigt. An den laufenden Friedensgesprächen mit den Taliban seien ausländische Militärs und vor allem die USA beteiligt, teilte Karzai am Samstag mit. Ziel sei ein Ende des Krieges in Afghanistan zu erreichen. Mit den Verhandlungen wird deutlich, dass die USA zwischen Taliban und Al-Kaida mittlerweile unterscheiden, zuvor hatte
Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) und der für Entwicklungspolitik zuständige lettische EU-Kommissar Andris Piebalgs haben anlässlich ihrer gemeinsamen Reise in die Krisenregion um Pakistan die einmalige Herausforderung der Staatengemeinschaft für die stabile Entwicklung insbesondere in Afghanistan unterstrichen. In einem gemeinsamen Interview mit der "Leipziger Volkszeitung" rechnen beide ab 2014 mit einer neuen Entwicklungswelle in Afghanistan. Nach derz
Die Sicherheitslage im Norden Afghanistans ist offenbar deutlich dramatischer als von der Bundeswehr und vom Verteidigungsministerium dargestellt. Das geht nach einem Bericht der "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe) aus geheim eingestuften internen Bewertungen der Bundeswehr in Afghanistan hervor. In den Berichten heißt es über die Region Baghlan, die Taliban seien "unverändert im Raum vorhanden". Ein "Anstieg" von Bombenanschlägen auf die Deutsch