Die geplanten Kürzungen von 50 Millionen Euro an den Hochschulen Sachsen-Anhalts sind angeblich endgültig vom Tisch. In der Landesregierung herrscht nach Informationen der Mitteldeutschen Zeitung (Montagausgabe) prinzipiell Einigkeit darüber, einem Einsparvorschlag des Landesrektorenrates zu folgen. Offiziell ist das aber noch nicht. Seit Tagen streiten Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) und sein Vize, Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD), darüber, wer die politisch
Der insolvente Solarmodul-Hersteller Sovello wird Ende August die Produktion vorerst komplett stilllegen. "Allen 1 000 Beschäftigten wird gekündigt", sagte Insolvenzverwalter Lucas Flöther der Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe). "Die finanzielle Lage des Unternehmens macht diesen Schritt leider erforderlich". Heute findet am Firmensitz in Bitterfeld-Wolfen eine Belegschaftsversammlung statt. "Für die Beschäftigten ist es eine existenzielle
Der Wirtschaftsforscher Ulrich Blum fordert zur Rettung insolventer Solarzellen-Hersteller eine staatliche Auffanggesellschaft. "Die Politik muss ernsthaft über die Gründung einer Holding diskutieren, um wichtige Technologiefirmen zu erhalten", sagte der ehemalige Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle der "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstagausgabe). Eine grundlegende Erkenntnis aus vielen Branchen sei, dass man ohne Endfertigung langfristig
500 Mitarbeiter des insolventen Solarmodul-Herstellers Sovello sind arbeitslos geworden. Dies berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung". Die geplante Gründung einer Transfergesellschaft für die bereits gekündigten Mitarbeiter kommt demnach wegen fehlender finanzieller Mittel nicht zustande. Dies ist das Ergebnis eines Treffens des Gläubigerausschusses am Donnerstagabend, schreibt die Zeitung. Die Produktion des Unternehmens aus Bitterfeld-Wolfen läuft zunächs
Der parteilose Bernd Wiegand wird neuer Oberbürgermeister von Halle (Saale). Er setzte sich am Sonntag in der Stichwahl knapp gegen seinen Konkurrenten Bernhard Bönisch von der CDU durch. Im ersten Wahlgang zwei Wochen zuvor hatte Bönisch 35,3 Prozent der Stimmen bekommen, Wiegand war überraschend Zweiter mit einem Stimmenanteil von 19,9 Prozent geworden. Grüne und Linkspartei hatten ihm anschließend ihre Unterstützung für die Stichwahl zugesagt und ihrer