The Developments and Impact of IT in EHS

Berlin, 05.08.2010. Die Berliner Unternehmensberatung AUMENDO Polacek, Klostermann & Partner analysierte in einer Studie die aktuellen Entwicklungen im EHS – Bereich (Environment, Health und Safety) und deren Auswirkungen auf Stategie und Anwendungslandschaft von IT-Organisationen. Hierzu wurden im zweiten Quartal 2010 europaweit große und mittelständische Unternehmen befragt.

Die Studie zeigt, dass die Auswahl und Einführung von IT-Lösungen für den Umwelt-, Gesundheit- und Arbeitsschutz zu wichtigen Herausforderungen für Industrieunternehmen zählen. Der Einsatz von IT-Lösungen zum Schutz von Mensch und Umwelt wird in jedem Fall als nutzvoll eingestuft, bringt aber in der Umsetzung durch beispielsweise ineffiziente Benutzeroberflächen, Datenredundanzen oder fehlende Integration von Anwendungen, Schwierigkeiten und somit Ineffizienzen mit sich.

Den Schlüssel zur erfolgreichen Softwareintergration bietet eine enge Zusammenarbeit mit den übrigen Fachbereichen im Unternehmen. Nur so lassen sich Abläufe genau abbilden und Prozesskosten gering halten. Da Kosten für Wartung und Betrieb von multiplen EHS-Lösungen nicht unerheblich sind, können mit erfolgreicher Implementierung von Standardlösungen Einsparungen erzielt werden.

Das Interesse an Sicherheitsthemen aus den Bereichen Umwelt-, Gesundheit- und Arbeitsschutz wird weiter zunehmen. Für Unternehmen könnte das zur Folge habe, dass sie ihr Handeln mehr und mehr gegenüber Behörden und der Öffentlichkeit transparent darlegen müssen. Es ist daher wichtig, Sicherheitsthemen stärker in strategische Überlegungen einzubeziehen.
Die zunehmende Bedeutung wird von den befragten IT-Verantwortlichen als künftige Herausforderung und Möglichkeit zur Entwicklung stärker intergrierter Plattformen angesehen. Es gilt weiterhin eine optimale Unterstützung von komplexen Prozessen und eine angemessene Daten- und Informationstransparenz zu gewährleisten.

Den Analyseergebnissen und aktuellen Trends zufolge, werden Standardanwendungen auch weiterhin dabei unterstützen, den steigenden Anforderungen und begrenzten Budgets gerecht zu werden. Unter Beibehaltung eines gewissen Maßes an Flexibilität, wird es zukünftig zu weiteren Standardisierungen in den EHS-Anwendungen kommen.