Technologie mit Wachstumspotenzial: BGS Beta-Gamma-Service erneut zum Innovations-Champion gekürt

Technologie mit Wachstumspotenzial: BGS Beta-Gamma-Service erneut zum Innovations-Champion gekürt
 

Der zweifache Top-Innovator gilt als Deutschlands führender Anbieter auf dem Gebiet der Behandlung von Produkten mit beschleunigten Elektronen (Betastrahlen) und Gammastrahlen. Die ionisierenden Strahlen zerstören Keime und schaffen sterile Bedingungen. So können z. B. sensible Medizinprodukte und Einwegartikel, etwa Röhrchen zur Blutentnahme, palettenweise in der Endverpackung sterilisiert werden, bevor sie ohne Wartezeit in die Distribution gehen.

Weniger bekannt ist die Fähigkeit der Strahlung, die Eigenschaften von Kunststoffen gezielt zu verbessern: Durch die Strahlenvernetzung erhalten Massen- und technische Kunststoffe in Sekundenschnelle ein Upgrading. Die Haltbarkeit bzw. Belastbarkeit der behandelten Komponenten erhöht sich ? teure und schwer zu verarbeitende Hochleistungskunststoffe lassen sich so in bestimmten Anwendungen ersetzen. Ein Vorteil, der vor allem dem Automobil- und Maschinenbau zugutekommt. Denn hier werden Kunststoffe zu einem immer wichtigeren Werkstoff, der das Gewicht sowie den Kraftstoff- und Energieverbrauch senkt.

Beim Blick auf die Innovationen von morgen sieht Geschäftsführer Dr. Andreas Ostrowicki großes Potenzial im Ersetzen von Metallen durch veredelte Kunststoffe, etwa im Motorraum von Kraftfahrzeugen oder in Brennstoffzellen. ?Im Bereich der Strahlenvernetzung laufen aktuell zahlreiche F&E-Projekte. Ob es um Gewichtsreduzierung und Leichtbau, den Umgang mit hohen elektrischen Strömen, die Batterie oder neue Fertigungsverfahren geht: Die verwendeten Werkstoffe sind hohen Temperaturen ausgesetzt und müssen extremen Bedingungen widerstehen. Für zahlreiche Anwendungen kann die Strahlenvernetzung heute und in Zukunft Lösungen liefern.? Auch das Thema Nachhaltigkeit rückt der Top-100-Innovator zunehmend in den Fokus. So arbeitet BGS aktuell gemeinsam mit der Technischen Universität Berlin, der Hochschule Aalen und dem Partner Nylon Polymers an einem Verfahren für das werkstoffliche Recycling strahlenvernetzter Thermoplaste ? erste Ergebnisse werden 2021 erwartet.