Taiwans Präsident Ma Ying-jeou bewirbt Taiwan als regionalen Knotenpunkt für Bildung

Der Präsident der Republik China (Taiwan), Ma Ying-jeou, sagte am 9. Januar, dass seine hochwertige Kultur- und Bildungspolitik, die kulturelle Kreativität und Bildungsreformen als Hauptelemente vereint, darauf abzielt, Taiwan zu einem Knotenpunkt für Bildung in Ostasien werden zu lassen.

„Internationalisierung ist ein wichtiger Trend im Bereich der Hochschulbildung“, sagte der Präsident. „Die Universitäten weltweit befinden sich in einem harten Wettbewerb, um die besten Studenten anzuziehen.“

Laut Präsident Ma, hatte Taiwan zu Beginn seiner Präsidentschaft im Jahr 2008 weniger als 30.000 ausländische Studierende. Eine Zahl, die jedoch inzwischen auf mehr als 70.000 angestiegen ist. Viele Länder haben Taiwan als Spitzenort für die Ausbildung ihrer Pädagogen ausgewählt. Indien, Indonesien, Thailand und Vietnam bieten staatliche Stipendien für Wissenschaftler und Lehrer, die in Taiwan studieren wollen. Im letzten Jahr einigten sich die Republik China (Taiwan) und Malaysia auf die gegenseitige Anerkennung von Hochschuldiplomen.

Im Hinblick auf die festlandchinesischen Studenten müsse man die Freundschaft zwischen beiden Seiten der Taiwanstraße durch einen kooperativen Wettbewerb steigern. Über 20.000 Studenten sind bereits vom chinesischen Festland nach Taiwan gekommen. (ca)

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