Taiwans Präsident Ma Ying-jeou bekräftigt Engagement für die Liberalisierung des Handels

Präsident der Republik China (Taiwan), Ma Ying-jeou, bekräftigte die Notwendigkeit, dass sich Taiwan verstärkt um die regionale wirtschaftliche Integration bemüht, damit die wirtschaftliche Entwicklung der Nation auf dem richtigen Kurs verbleibe. Alle Vorbereitungen für den Beitritt Taiwans in die „Trans-Pacific Partnership“ und die „Regional Comprehensive Economic Partnership“ müssten bis Februar abgeschlossen sein.

Präsident Ma sagte, Taiwan sollte die Teilnahme an beiden Handelsblöcken gleichzeitig suchen, wobei der öffentliche mit dem privaten Sektor zusammenarbeiten müsse, um dieses Ziel zu erreichen. „Ich habe das Kabinett angewiesen, die Funktion seines internationalen Wirtschafts- und Handelsstrategie-Teams zu erweitern“.

Laut Aussage von Chu Yun-peng, Wirtschaftsprofessor an der National Central University, beschleunigen Peking und Seoul gerade ihre Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen. „Sobald ihr Freihandelsabkommen abgeschlossen ist, wird es sich enorm auf Taiwans Hauptexport, einschließlich Maschinen-, Petrochemie, Stahlprodukte und Textilien auswirken“, sagte er. Vor allem Taiwans Fertigungssektor würde davon sehr negativ beeinflusst werden.

Die Chug-hua Institution for Economic Research (CIER) erwartet trotz dieser Herausforderungen, dass Taiwans Bruttoinlandsprodukt im nächsten Jahr, auf dem Rücken einer sich erholenden Weltwirtschaft, um 3,03 Prozent wachsen wird, wobei die Exporte und Importe erwartungsgemäß um jeweils 3,71 Prozent und 2,73 Prozent steigen werden.

In ihrer jüngsten Konjunkturprognose geht die CIER davon aus, dass der private Konsum des Landes um 1,73 Prozent steigen wird, während sich die privaten Investitionen um 4,24 Prozent mehren werden. Die Verbraucherpreise werden einen schwachen Gewinn von 1,32 Prozent erleben, und die Arbeitslosenquote wird sich leicht auf 4,16 Prozent senken. (ca)

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