Taiwans Außenministerium (MOFA) verdeutlicht Taiwans Rolle bei den Diskussionen um das Südchinesische Meer

Das taiwanische Außenministerium ließ verlauten, dass die Republik China (Taiwan) ein Recht darauf haben sollte, ebenfalls Teilnehmer bei den Diskussionen der „Association of Southeast Asian Nations“ über den Verhaltenskodex im Südchinesischen Meer sein sollte.

Ein Ausschluss Taiwans würde dazu führen, dass die Resultate solcher Gespräche „inkomplett und bedauernswert“ seien. Das Ministerium hat Taiwans Souveränität über die Dongsha (Pratas), Nansha (Spratly), Xisha (Paracel) und Zhongsha (Maclesfield Bank), sowie die umliegenden Gewässer in dem Südchinesischen Meer, erneut bekräftigt.

Die Republik China befürwortet gemeinsame Entwicklungen in der Region, und die Beseitigung jeglicher Streitigkeiten.

Das taiwanische Außenministerium anerkennt keine der kürzlich unternommenen Aktionen bestimmter Länder, die darauf abzielten ihre territorialen Ansprüche in der Region zu stärken.

Die Regierung Taiwans bittet alle benachbarten Länder, im Sinne des Geistes internationalen Rechtes zu handeln und Selbstbeherrschung zu beweisen, indem sie jegliche unilateralen Handlungen vermieden, welche Frieden und Stabilität im Südchinesischen Meer gefährden könnten.

Stattdessen sollten alle Länder ihre Streitigkeiten friedvoll durch rationale Dialoge lösen.

Die Republik China hat jede Gelegenheit genutzt, seine Position gegenüber Offiziellen und Akademikern der ASEAN Länder und der USA, sowie anderen Ländern der Region klarzustellen.

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