Syrische Führung hebt Notstandsgesetz auf

Die Führung Syriens hat am Sonntag die Aufhebung des Notstandsgesetzes beschlossen. Das teilte eine Beraterin von Präsident Baschar al-Assad mit. Das Notstandsgesetz war nahezu 50 Jahre in Kraft. Der Druck der Protestbewegung habe nun zur Aufhebung geführt, hieß es aus Damaskus. Noch am Samstag hatte es bei einer Demonstration in der Hafenstadt Latakia Tote gegeben. Von Hausdächern aus hatten Heckenschützen auf Bürgerrechtler bei einer Kundgebung geschossen. Zwölf Menschen seien dabei getötet worden. Die Protestbewegung in Syrien verlangt politische Reformen und bürgerliche Freiheiten.