Bei Protesten in der Stadt Jisr al-Shughour im Norden Syriens sind seit Samstag mehr als 25 Menschen ums Leben gekommen. Dies berichtet eine syrische Menschenrechtsorganisation mit Sitz in London am Sonntag. Bei dem scharfen Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen die Demonstranten seien mehr als 19 Zivilisten und sechs Mitglieder der Sicherheitskräfte getötet worden. Die staatliche Nachrichtenagentur Sana meldete derweil vier getötete Polizisten und mehr als 20 Verletzte nach Angriffen „bewaffneter Terroristen“ auf Regierungsgebäude und Polizeiwachen. Menschenrechtsorganisationen sprechen von mehr als 1.200 Menschen, die in den Militäraktionen gegen Oppositionelle seit März getötet worden seien. Der syrische Präsident Baschar al-Assad machte derweil Amnestie-Angebote an die Opposition und rief zu einem nationalen Dialog auf.
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